Foto: Winde - Veranstaltungen im Schloss Zurück zum Hauptmenü
Galerie
Historische Ausstellung und Park
Unterricht und Kurse
Trauungen
Gastonomie
Vermietung und Messen
Kontakt und Impressum
Aktuelle Veranstaltungen


 AKTUELL

  Kammermusik/ Best of NRW
  FR., 05.12.2018, 19 Uhr
  Fauré und Thuille
  Judith Stapf & Yuhao Guo

 

   Kulturpartner des WDR

  

  Archiv 2007 
  Archiv 2008 
  Archiv 2009
  Archiv 2010
  Archiv 2011
  Archiv 2012

  Archiv 2013
  Archiv 2014
  Archiv 2015
  Archiv 2016
  Archiv 2017
  

  

 Austellungen und  Veranstaltungen
 im Schloß Borbeck sind  barrierefrei  zugänglich.

  Bilderstrecke
  Installation Susanne Stähli (2016)

   Bilderstrecke
   Projektion Nikola Dicke (2014)

  Video-Konzertausschnitt
  „Mars und Amor“ 2013
   von Dana Savic

  Video zur Ausstellung
  von  Raymund Kaiser

  Freunde & Förderer

 

 

 

   

 K a m m e r m u s i k / B e s t  of  N R W

Freitag, 16. Februar 2018, 19 Uhr


Foto: Anke Pan

Romantische Klänge

Anke Pan: Klavier

Wer Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 2, Beethovens rätselhafte Sonate E-Dur op. 109 und Schuberts legendäre Wanderer-Fantasie in einem Programm spielt, der traut sich was!

Die Pianistin Anke Pan hat sich ein grandioses Recital vorgenommen. Schon früh erhielt sie Unterricht an der Folkwang Musikschule bei Hans-Günther Weber. Mit sechs Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb, mit sieben gab sie ihr erstes Konzert. Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen beeindruckte sie beim Klavierfestival Ruhr, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder dem Yehudi-Menuhin-Festival in Gstaad.

Anke Pan wurde mit dem Titel „Steinway Young Artist“ ausgezeichnet; Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Stiftung „Musik und Jugend“ aus Liechtenstein folgten. Im Oktober 2010 nahm sie als jüngste Teilnehmerin und einzige Deutsche am XVI. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau teil.

Auf dem Programm des Abends stehen weiterhin:
Frédéric Chopin „Barcarolle“ op. 60
Béla Bartók „Sechs rumänische Volkstänze“
Enrique Granados „Los Requiebros“, aus: „Goyescas“ op. 11

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung.

Residenzsaal

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

     
    K a m m e r m u s i k / T U P
     
     
   

Freitag, 9. März 2018, 19 Uhr


Hamza Saad

Borodin und Dvorák

Eduard Bayer: Violine
Tomáš Netopil: Violine
Magdalena Härtl: Viola
Florian Hoheisel: Violoncello
Christopher Bruckman: Klavier

Alexander Borodins (1833-1887) Klavierquintett in c-Moll für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier ist eines der Frühwerke des Komponisten. 1862 in Italien entstanden, gilt es als erstes Meisterwerk des jungen Musikers. Der von Liszt und Schumann beeinflusste Kompositionsstil für Klavier, ist in einen reichen Klang der Streicher eingebettet, der insbesondere Borodins Instrument, dem Cello, viele Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Rund 26 Jahre später, 1888, wird das Klavierquintett A-Dur, op. 81 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier von Antonín Dvorák (1841-1904) uraufgeführt – und ist ein Erfolg. Bis heute zählt es zu den meist gespielten Stücken des Komponisten. Es repräsentiert die Grundidee seiner kammermusikalischen Kompositionen: facettenreiche Konturen der Melodien, üppiger Klang, meisterliche Strukturen: Volkstümlichkeit neben spätromantischem Pathos. Die tschechischen Einflüsse schlagen sich in den originalsprachlichen Titeln der Mittelsätze nieder. Dumka und Furiant – statt Adagio und Scherzo – sind Volkstänze aus der Ukraine und Tschechien.

Eine Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen.

Residenzsaal

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

 

 

 K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 20. April 2018, 19 Uhr


Foto: Christian Ruvolo

Aufbruch: Vom Impressionismus zur „Neuen Musik“

Anouchka Hack: Violoncello
Katharina Hack: Klavier

Das Repertoire für Cello und Klavier ist märchenhaft vielfältig – und im Fall von Leos Janáceks „Pohádka“ gilt das sogar wörtlich. Denn das dreisätzige Werk, die einzige vollendete Komposition des Musikers für diese Besetzung, geht zurück auf ein Märchen des russischen Dichters Wassili Andrejewitsch Zhukowski. Ideales Material also für die 1996 geborene Cellistin Anouchka Hack und ihre zwei Jahre ältere Schwester, die Pianistin Katharina Hack. Die beiden beleben mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft seit einigen Jahren die Konzertbühnen, etwa im Gasteig München oder dem Konzerthaus Dortmund.

Als Solistinnen und im Duo sind sie gleichermaßen versiert und widmen sich auch der freien Improvisation. Neben dem Konzertieren ist ihnen auch die Musikvermittlung wichtig; sie moderieren Themenkonzerte in Schulen oder für Geflüchtete.

Weiterhin auf dem Programm stehen:
Ludwig van Beethoven „Sonate für Klavier und Violoncello“ op. 69
Robert Schumann „Fantasiestücke“ op. 73
Dmitri Schostakowitsch „Sonate für Violoncello und Klavier“ op. 40

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung.

Residenzsaal

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

 

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 27. April 2018, 19 Uhr


Foto: Lutz Voigtlaender (links) und Rolf Schöllkopf

Léon Berben: Orgel, Cembalo
Anna Schall: Zink

León Berben ist einer der besten Cembalisten der Welt. Dies belegen zahlreiche Einspielungen besonderer Programme des Barocks und der Renaissance – sowohl auf dem Cembalo als auch auf wertvollen historischen Orgeln. Berben war Meisterschüler der Cembalolegende Gustav Leonhardt und von 2000 bis 2006 Mitglied des Ensembles Musica Antiqua Köln. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“.

Er ist Titular-Organist an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen/Soest – nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c.1410/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.

Anna Schall entdeckte früh ihre Vorliebe für die Alte Musik und den Zink. Sie studierte an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel, wo sie 2008 ihr Studium mit den Hauptfächern Blockflöte (Conrad Steinmann) und Zink (Bruce Dickey) mit dem Diplom für Alte Musik abschloss. An der Hochschule für Künste in Bremen vertiefte sie ihr Zink-Studium bei William Dongois und Gebhard David und erlangte dort ihre Konzertreife.

Sie ist eine gefragte Musikerin im europäischen Musikleben und spielt unter anderem mit namhaften Ensembles wie Musica Fiata,Oltremontano, Freiburger Barockconsort, Dresdner Barockorchester,Lauttenkompagney und Weserrenaissance in Konzerten.Zahlreich sind ihre Einspielungen beim Rundfunk und auf CD.

Residenzsaal

Eintritt 20.- € / 17.- € erm.

 

     
   J a z z
     
     
   

Mittwoch, 9. Mai 2018, 19 Uhr


Foto: WDR/Ines Kaiser

WDR Big Band
The Essence Of Quincy

Vellu Halkosalmi: Leitung und Arrangements

Quincy Jones ist ein Gigant in der Musikwelt – und das seit vielen Jahrzehnten. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er als Produzent von Michael Jacksons Album „Thriller“ bekannt. Sein Erfolg in der Popindustrie ist aber nur ein Teil einer außergewöhnlichen Künstlerbiografie, ein anderer ist seine frühe Karriere als Jazzkomponist, Arrangeur und Bandleader.

Die WDR Big Band feiert Quincy Jones Big Band-Werk in einem Konzert und präsentiert seine Kompositionen und Arrangements aus den späten 1950ern und frühen 1960ern. Das Programm enthält klassische Stücke aus unterschiedlichen Alben. Doch obwohl Platten- und CD-Aufnahmen von Quincys Musik weit verbreitet sind, ist seine Musik nicht allzu oft live auf der Bühne zu erleben.

Der Grund ist einfach: von Quincys Musik gibt es schlicht kein bzw. wenig Notenmaterial für Big Bands. Diesen Mangel hat der finnische Musiker Vellu Halkosalmi behoben und bringt diese Musik jetzt zurück auf die Bühne, in dem er die Kompositionen anhand von CD-Aufnahmen transkribierte. Während seiner Arbeit nahm Halkosalmi Kontakt zu Quincy Jones auf, der ihn bei diesem kleinteiligen Projekt unterstützte und sogar dazu verhalf, einige seltene Archivschätze zu heben.

Schlosssaal

Eintritt: 25.- € / 20.- € erm.

 

   

 

   J a z z
     
     
   

Freitag, 18. Mai 2018, 19 Uhr


Foto: Lutz Voigtlaender

Transorient Orchestra feat. Matthias Nadolny

Andreas Heuser: Gitarre, Violine, Leitung
Kazim Çalisgan: Saz, Darbuka, Leitung
Matthias Nadolny: Tenorsaxofon

Santur, Oud, Ney und Darbuka im kreativen Dialog mit Bigband-Bläsersätzen; Gitarre, Bass, Violine, Schlagzeug und Percussion, erweitert durch arabischen und türkischen Gesang – das ist der Klang des Transorient Orchestra. 2017 mit dem WDR Jazzpreis in der Kategorie Musikkulturen ausgezeichnet ist das Orchester seit Jahren eine multikulturelle Band, die raffinierte Improvisation und prägnante Komposition, westlichen Rock und Jazz mit östlichen Rhythmen, arabischen Melodien und persischen Klangfarben auf einen Nenner bringt - und das mit großer Wucht und Klasse.

In der aktuellen Besetzung spielen MusikerInnen zusammen, die ihre kulturellen Wurzeln in Deutschland, der Türkei, dem Iran, Tunesien und Syrien haben. Zwölf virtuose Solisten bilden einen vielfarbig schillernden gemeinsamen Klangkörper, bei dem die Melodien und Rhythmen des Orients mit westlicher Harmonik und jazziger Improvisation zu vielfältigen und spannenden Verbindungen verschmelzen. Orient und Okzident in einzigartiger musikalischer Synthese - intellektuell begeisternd und emotional berührend. Saxofonist Matthias Nadolny rundet den Abend mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und seiner melodischen Phantasie ab.

Gefördert vom NRW Kultur Sekretariat.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 31. August 2018, 19 Uhr


Foto: Christina Feldhoff

Kaleidoskop

Flautando Köln

Susanne Hochscheid: Flöte
Katrin Krauß: Flöte
Ursula Thelen: Flöte
Kerstin de Witt: Flöte

40 verschiedene Blockflöten und eine Sopranstimme: seit 28 Jahren geben die vier Frauen von Flautando Köln umjubelte Konzerte auf den Podien weltweit. Mit „Kaleidoskop“ präsentiert das Spitzenensemble Stücke, die weltweite Musikgeschichte abbilden. Ein Kaleidoskop der Stile, mit Geist und Geschmack, Finesse und Fantasie, charmant moderiert.

Eigene Arrangements türkischer und irischer Volkslieder sind für Flautando Köln längst zu einem Markenzeichen geworden und geben den vier Flötistinnen Gelegenheit, ihre Virtuosität und Kreativität unter Beweis zu stellen. In diesem Programm dürfen sie genauso wenig fehlen wie ein festliches Konzert Georg Philipp Telemanns oder ein liebevoll-unterhaltsamer Variationszyklus Wolfgang Amadeus Mozarts. Auch für ruhige Momente gibt es Raum im musikalischen Kaleidoskop, Kurt Weills „Youkali“ entwirft eindrucksvoll das Bild eines irdischen Paradieses, in dem alle Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen. Bilder längst vergangener Zeiten beschwören die Musikerinnen mit einem Potpourri aus Minnesänger Neidharts Melodien, während das erst vor zwei Jahren komponierte „Swirling Leaves“ Racheal Cogans ein ganz anderes Farbenmosaik hervorruft.

Residenzsaal

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

     
   K a m m e r m u s i k  
     
   

   

Freitag, 7. September 2018, 19 Uhr

Foto: Sete Quartett und Thomas Egler
Foto: Sete Quartett

Mozart und Dvorák

Sete Quartett und Thomas Egler

Johannes Krause: Violine
Wolfgang Herrmann: Violine
Louis Nougayrède: Viola
Semiramis von Bülow-Costa: Cello
Thomas Egler: Klavier

Mit seinem 1785 komponierten Klavierquartett g-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, KV 478, definierte Wolfgang Amadeus Mozart (1756-91) die Gattung neu: als einen Dialog zwischen einem kammermusikalisch durchgestalteten Streichtrio und dem modernen Fortepiano. Auf diese Weise erzielte er unendliche Variationsmöglichkeiten – vom Quasi-Klavierkonzert über das Alternieren zwischen Klaviersolo und Streichtrio bis zum echten Quartettsatz. Doch das Publikum seiner Zeit war überfordert.

Während Mozarts Klavierquartett zunächst floppte, war das Klavierquintett A-Dur für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier, op. 81, von Antonin Dvorák (1841-1904) von Anfang anumjubelt. Bereits 1888, bei seiner englischen Erstaufführung erreichte es den internationalen Durchbruch. Bis heute ist es eines der meistgespielten des Komponisten, denn es repräsentiert das Paradigma seiner Kammermusik: reiche melodische Erfindung, üppiger Klang, meisterliche Form, Volkstümlichkeit neben spätromantischem Pathos und tschechische Einflüsse, die sich in den Titeln der Mittelsätze niederschlagen.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

 

     
  J a z z
     
     
   

Freitag, 5. Oktober 2018, 19 Uhr


Foto: Hasti Molavian

Jo

Jo Beyer: Schlagzeug, Komposition
Sven Decker: Tenorsaxofon
Roman Babik: Klavier
Andreas Wahl: E-Gitarre, 12-saitige Akustik-Gitarre

Komponist und Schlagzeuger Jo Beyer gewann verschiedene Awards, u.a. den Getxo International Jazz Competition Award 2017 und den Europäischen Burghauser Jazz Preis 2015, war im Hörfunk und Fernsehen mit verschiedenen Kombinationen wie Isthmus und Sund zu hören. 2016 gründete er seine Band „JO“. Diese bündelt all seine musikalischen Vorstellungen, seine Art des Komponierens, sein kompromissloses individuelles und kreatives Schlagzeugspiel sowie die Wahl der Mitmusiker auf musikalischer und menschlicher Ebene.

Der Gedanke der Band ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher musikalischer Ideen und Vorstellungen. Im Vordergrund steht ein akustischer, minimalistischer, transparenter und druckvoller Klang. Die Kompositionen fügen Elemente von Improvisation mit vertrackten und trotzdem eingängigen Melodien zusammen. Diese Band verfolgt keinen bestimmen Klang oder eine bestimmte stilistische Idee. Jeder Musiker kann sich auf seine individuelle Art frei entfalten.

So bietet der Abend wundervoll gefühlvolle Saxophonpassagen, clevere Percussion-Elemente, dunkle Bits und Soli, die alle durch kluge Arrangements miteinander verwoben sind, die es den Instrumenten erlauben, sich mit vollkommener Leichtigkeit in die Soli der anderen zu weben.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- / 14.- €

 

     
 

 K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 26. Oktober 2018, 19 Uhr


Foto: Glinka Trio

Glinka Trio

Seif El Din Sherif: Klavier
Meriam Dercksen: Klarinette
Peter Amann: Fagott

Klarinette, Fagott und Klavier – das ist heute eine eher ungewöhnliche Instrumentenkombination; das Repertoire für diese Besetzung hingegen ist recht umfangreich.

Das Glinka Trio, benannt nach dem russischen Komponisten und Begründer der eigenständigen klassischen Musik Russlands Mikhail Ivanovich Glinka (1804-57), gründete sich im Sommer 2016. Das Ensemble ist international besetzt mit der Niederländerin Meriam Dercksen (Klarinette), dem Ägypter Seif El Din Sherif (Klavier) und dem Deutschen Peter Amann (Fagott). Alle sind Mitglieder oder Aushilfen namhafter Orchester und haben sich während ihrer Studienzeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennengelernt. Dort hatten sie auch schon vor der Gründung des aktuellen Ensembles in anderen Besetzungen gemeinsam musiziert.

Regelmäßige Konzerte haben das Ensemble zusammengeschweißt und zu einem hochklassigen und professionellen Klangkörper gemacht. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Schumann, Glinka, Schnyder und Mozart.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- € / 14

 

     
  W D R 3   A l t e  M u s i k   i n   N R W
     
     
   

Freitag, 23. November 2018, 19 Uhr


Foto: Ensemble Les Surprises

Le Mythe de Lucrèce

Ensemble Les Surprises

Eugénie Lefebvre: Sopran
Juliette Guignard: Viola da Gamba
Louis-Noël Bestion de Camboulas: Clavecin

Georg Friedrich Händel (1685-1759) komponierte 1706/07 in Rom „La Lucrezia“: Die dramatisch virtuose Kantate beschreibt das Seelentrauma einer antiken Römerin: Obwohl von jeglicher Schuld freigesprochen, nimmt sie sich lieber das Leben als die Schande der Vergewaltigung zu ertragen. In Antike und Barock galt Lucrezia dafür gleichermaßen als Symbol für eheliche Treue.

Bereits 1688 hatte sich Alessandro Scarlatti (1660-1725), der Meister der italienischen Kammerkantate, dem gleichen Thema gewidmet. Diese Kantate, deren Texte Kardinal Benedetto Pamphili, einer der wichtigsten Geistlichen in Rom, geschrieben hatte, repräsentiert mit ihren langen Rezitativen und eingestreuten Arien hervorragend den tragischen Mythos der Lucretia. Neben diesen Vokalwerken stehen Instrumentalstücke von Johann Sebastian Bach, Arcangelo Corelli und Domenico Scarlatti (dem Sohn) auf dem Programm. Diese Sonaten und Partiten sind Höhepunkte des Barock, mal ein virtuoses Allegro, mal ein geradezu weiches und lyrisches Adagio.

Eine Kooperation mit WDR 3 Alte Musik in NRW.

Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal von Schloß Borbeck aufzeichnen und später im Hörfunk senden.

Residenzsaal

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

 

     
   K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W
     
     
   

Freitag, 7. Dezember 2018, 19 Uhr


Fotos: Yuhao Guo (links) und Markus Bollen

Fauré und Thuille

Judith Stapf: Violine
Yuhao Guo: Klavier

Kaum ein kammermusikalisches Erstlingswerk dürfte so enthusiastisch begrüßt worden sein wie die 1. Violinsonate von Gabriel Fauré (1845-1924). Seine A-Dur-Sonate, entstanden in den Jahren 1875/76, traf den Nerv der Zeit. Erstmals hörte man hier einen unverwechselbar französischen Ton in der Kammermusik, eine gleichsam impressionistische Poesie der Klänge und der verschwebenden Harmonien. Obgleich die Formensprache noch an Schumann oder Brahms erinnert, so geht die Klangsprache ganz eigene „gallische“ Wege. Das duftig perlende Scherzo ist ein geigerisches Kabinettstück, bei dem die Zuhörer der Uraufführung stürmisch „da capo“ verlangten. Die große emotionale Intensität lässt die Violinsonate A-Dur zu einem Erlebnis werden.

Ein gutes viertel Jahrhundert später schreibt Ludwig Thuille (1861-1907) seine Sonate für Violine und Klavier e-moll op. 30, in der er dem romantischen Symbolismus am Fin-de-Siecle huldigt. Es ist eine packende, dichte, leidenschaftliche und originelle Musik, voll bizarrer Rhythmen, verwegener Harmonik, die vom Kontrast der beiden Instrumente lebt.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard–Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung.

Residenzsaal

Eintrit: 17.- € / 14.- € erm.

 

 

     
   Konzert zur Weihnachtszeit
     
     
   

Sonntag, 9. Dezember 2018, 19 Uhr

Foto: Engel
Ausschnitt aus „Madonna del Cardellino“, Raffael, um 1506

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule stimmen Profis und Laien im Schloß Borbeck auf die Weihnachtszeit ein.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.

Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.

Residenzsaal

     
   Sonderveranstaltungen
     
     
   

Termine: 22.04., 18 Uhr; 10.06., 18 Uhr; 07.10., 18 Uhr

Cardellino

Cardellino

Verein Begabtenförderung Musik Essen-Borbeck e.V.

Der „Distelfink“ (lat. Cardellino) leitet sich vom Untertitel eines Flötenkonzertes von Antonio Vivaldi ab. Der venezianische Komponist war u.a. für die musikalische Erziehung der Mädchen im „Ospedale della Pietà“, einem Waisenhaus in Venedig, zuständig. Diesem Vorbild fühlen sich Musikliebhaber und professionelle Musiker, die sich im Verein Cardellino zusammengeschlossen haben verpflichtet.

Die musikalische Leitung haben Andreas Krecher, Professor für Violine an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Johannes Krause, Mitglied der ersten Violinen bei den Stuttgarter Philharmonikern, und Tobias Hemminger, Solo-Piccolist der Sächsischen Bläserphilharmonie.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten

Residenzsaal

     
   M u s e  &  M e n ü
     
   

Freitag, 28. September 2018, 19 Uhr


Foto: Dresdner Salon-Damen

Dresdner Salon-Damen

Susann Jacobi: Gesang, Violine
Juliane Gilbert: Cello, Kontrabass
Franziska Graefe: 1. Violine, Besen, Backgroundgesang
Silke Krause: Klavier, Akkordeon, Arrangements
Cécile Pfeiff: Klarinette, Saxofon, Backgroundgesang

Fünf bezaubernde „Salon-Damen“ entführen im Rahmen einer musikalischen Zeitreise zu den Evergreens und Filmmelodien der 20er bis 50er Jahre. Ob Walzer, Tango, Swing, Foxtrott oder Salon- und Kaffeehausmusik – die singenden und musizierenden Damen an Violoncello, Violine, Klarinette und Klavier bieten nicht nur Glanz und Glamour dieser Zeit sondern vor allem auch erlesene Unterhaltung.

Preis (incl. 4-Gänge-Menü): 40,-
Veranstalter: Schloß Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss, Arena und Park.

Kartenreservierung und weitere Informationen zum Verein bei Franz Josef Gründges,
Tel. (0201) 68 38 09, Fax: (0201) 68 95 90 oder
per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de (bevorzugter Anmeldeweg)

Wegen der erfahrungsgemäß starken Nachfrage bitten wir um eine möglichst frühzeitige Anmeldung.

Zum Hauptmenü
   

Zum Hauptmenü