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  Archiv 2015 

   Z u r ü c k

 

 

 

   

  A l t e  M u s i k 

 

Freitag, 16. Januar 2015, 19 Uhr


Foto: Uwe Arens

Hille Perl & Los Otros
Europäische Friedensmusiken im 17. Jahrhundert

Hille Perl: Viola da Gamba
Steve Player:
Tanz, Gitarre, Laute
Lee Santana:
Theorben, Gitarre, Cister, Laute
Johannes Gontarski:
Lauten & Gitarren

Die weltweit gefeierte Viola da Gamba-Virtuosin Hille Perl gastiert mit Los Otros (Die Anderen) im Schloß Borbeck.

Los Otros fasziniert durch Spontaneität und Improvisation. Zusammen mit dem Meister der Lauteninstrumente Lee Santana aus Florida, dem Gitarristen und Tänzer Steve Player aus London sowie dem Gitarristen und Lautenisten Johannes Gontarski begibt sich die gebürtige Bremerin auf ungewohnte Pfade. Sie erforscht die Welt europäischer Friedensmusiken im 17. Jahrhundert von der Eroberung Maastrichts bis hin zu freudigen Tänzen nach Kriegsende.

Los Otros fasziniert durch Spontanität und Improvisation. Zusammen mit dem Meister der Lauteninstrumente Lee Santana aus Florida, dem Gitarristen und Tänzer Steve Player aus London sowie dem Gitarristen und Lautenisten Johannes Gontarski begibt sich die gebürtige Bremerin auf ungewohnte Pfade. Sie erforscht die Welt europäischer Friedensmusiken im 17. Jahrhundert von der Eroberung Maastrichts bis hin zu freudigen Tänzen nach Kriegsende.

Eintritt: 25 € / 20 € erm.

Residenzsaal

     
     
     A u s s t e l l u n g
     
   

Eröffnung am Samstag, 17.01.2015, 17 Uhr
Dauer: 17. Januar bis 15. März 201

 

 

 

 

 

 

Untitled 2013, polyurethane, UV print transfer, pigment, metal plate 70 x 80 x 90 cm

Nikola Ukic
Blow up (Findlinge)

Der Düsseldorfer Künstler Nikola Ukic arbeitet als Bildhauer mit ungewöhnlichen Materialien: Polyurethan und Folien, die mit Fotografien bedruckt sind. Sein künstlerischer Ansatz liegt in dieser Zusammenführung von Skulptur, Fotografie und Performanz. Er hat ein besonderes technisches Verfahren entwickelt, das seine Skulpturen einmalig macht und deren Entstehung beim Betrachten Rätsel aufgibt. Polyurethan ist ein Kunststoff, der sich beim Anmischen stark ausdehnt und mit körperlichem Einsatz in Form gebracht werden muss. Da er schnell aushärtet und der Künstler nicht viel Zeit hat, das sich ausdehnende Material in seine Formvorstellung zu lenken, muss die Formungsphase schnell und sicher vonstattengehen. Die Folien werden vor der Verarbeitung mit von ihm entwickelten Computergrafiken bedruckt. So dienen ihm beispielsweise Skulpturen der klassischen Moderne als fotografisches Motiv.

Nikola Ukic studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold und an der Akademie der schönen Künste, Universität Zagreb. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, so zuletzt den Sonderpreis der XI Triennale der kroatischen Skulptur.

Wir danken der Fa. Niggemeier Bildproduktion, der Fa. Voss-Chemie, der Essener Immobilienwirtschaft
sowie dem Maschinenhaus Essen für ihre Unterstützung der Ausstellung.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

     
     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   
   

Freitag, 27. Februar,. 19 Uhr

Foto: Martin Teschner

Fratres Trio
„The Perfect Balance“

Fédor Roudine: Violine
Hayrapet Arakelyan: Saxophon
Rudolfs Vanks: Klavier

Perfekt ausbalanciert, explosiv, spannend und virtuos – so lässt sich das Fratres Trio bezeichnen. Die drei Musiker Fédor Roudine, Hayrapet Arakelyan und Rudolfs Vanks bilden die Avantgarde eines neuen Typus von Trio und sorgen für ein Hörerlebnis in einer neuen Dimension.

Die drei sind wahrhaft Brüder „Fratres“ im Geist, im Können und im Esprit. Noch studieren sie bei den Großmeistern ihrer Fächer: Daniel Gauthier, Zakhar Bron und Vassily Lobanov. Doch als Solist ist jeder von ihnen bereits mehrfach auf internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Den Jazz haben sie genauso im Blut wie die Klassik. Kein Wunder, kommen sie alle doch aus Musikerfamilien mit langer Tradition. Das Fratres Trio erschließt eine bis dato unbekannte Klangwelt und bildet mit seiner Auswahl der Werke von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne eine „perfekte Balance“ zwischen den Instrumenten und den Epochen.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH.

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
     
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Eröffnung am Samstag, 28.03.2015, 17 Uhr
Dauer: 28. März bis 24. Mai 2015

Die andere Seite ist Innen, Bitburg 2012

Klaus Schmitt
17 zu 7

Für Klaus Schmitt ist die Interaktion zwischen Körper und Raum Ausgangspunkt seiner Arbeiten. Den Künstler interessiert die Auslotung des Raums innerhalb seiner gegebenen Grenzen. Der Bildhauer definiert Räume, bebaut und verbaut sie. Die Bewegungsgewohnheiten werden durchkreuzt, man muss andere Wege gehen, den Raum neu erfahren und ihn umdenken. Schmitts Arbeiten zeichnen Reduktion und Klarheit aus. Seine Konstruktionen sind nachvollziehbar, nichts bleibt verborgen.

„Ich begreife Skulptur als Raumkörper, der durch seine relativ festgelegte Grenze definiert ist. Skulptur kann in diesem Sinne selbst leer sein, ein immaterielles Nichts innerhalb einer membranartigen Hülle, kein massiver Körper, sondern temporäre Interaktion mit dem Raum. Skulptur als umgestülpter Behälter der Leere schafft Inhalt.“ (Zitat, Katalog: „Early Bird“, 2010)

Klaus Schmitt studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Günther Ücker, dessen Meisterschüler er wurde. Reiseund Arbeitsstipendien führten ihn nach New York und Italien. Zuletzt waren seine Arbeiten im Museum Liner in Appenzell, Schweiz, zu sehen. Klaus Schmitt lebt und arbeitet in Mönchengladbach.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

     
     
    J a z z 
     
   

Freitag, 17. April, 19 Uhr

Foto: Hardy Klink

WDR Big Band Köln
Dutch Reflections

Bert van den Brink: Komponist und Pianist
Joan Reinders: Leiter und Arrangeur

German Jazz Award, einige GRAMMY-Nominierungen und drei verliehene GRAMMYs - das internationale Renommee der WDR Big Band wächst von Jahr zu Jahr. Dabei verliert die international besetzte Big Band nie ihren Bezug zur europäischen Tradition, speziell zum Jazz „made in Europe“. Ganz in diesem Sinne stehen in diesem Jahr „Dutch Reflections“ auf dem Programm.

Der niederländische Pianist und Komponist Bert van den Brink überrascht in regelmäßigen Abständen Freunde und Kollegen mit Klavier-Soloaufnahmen, die er per E-Mail verschickt. Zum Kreis der Adressaten zählt auch Lucas Schmid, der Produzent der WDR Big Band. Nachdem er einige dieser klingenden Mails gelesen und vor allem angehört hatte, kam Lucas Schmid zu dem Entschluss, Bert van den Brink nach Köln einzuladen. Hier werden seine beseelten und tiefgängigen Kompositionen im jazz-orchestralen Kontext erklingen.

Die Arrangements stammen von Joan Reinders, der ebenfalls zu den Protagonisten der niederländischen Jazzszene zählt. Reinders, der neben Arrangement auch Posaune studiert hat, ist mit Bert van den Brink befreundet und kennt dessen Musik en detail.

Eintritt: 25.- € / 20.- € erm.

Schlosssaal

 

     
     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
   

Freitag, 24. April, 19 Uhr

Foto: Martin Teschner

Krisztián Palágyi: Akkordeon

Werke vom Barock über die Romantik, die russische Klassik bis hin zur Moderne stehen auf dem Programm dieses Akkordeonabends mit Krisztián Palágyi. Schon früh nahm er an nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Heute steht der junge Ungar am Anfang einer vielversprechenden Akkordeonistenlaufbahn.

Der Gewinner von 21 ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben in Serbien, Kroatien, Polen, Deutschland, Belgien, der Slowakei, Luxemburg und Italien, studiert seit 2010 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Standort Wuppertal) bei Edwin Alexander Buchholz. Beim Wettbewerb der Musikhochschulen aus NRW qualifizierte er sich für die „Open Auditions“ beim WDR und gab ein Interview in der Sendung „TonArt“. 2012 durfte er im Deutschlandfunk eine Komposition von Georg Katzer uraufführen und aufnehmen. 2014 gründete er das Ensemble ,,Enigmi Quintett“. Das Ensemble beschäftigt sich neben anderen mit der Musik des Argentiniers Astor Piazzolla, ungarischem Csàrdàs und selbst komponierten Werken. Krisztián spielt auf einem speziellen italienischen Instrument, einem Bugari „Black Line“ Omnia.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
     
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    J a z z 

 
   
FR, 08.05.2015, 19 Uhr
Oliver Maas Trio
Im Foyer:
Fotografien von Sven Thielmann,
Eröffnung 17 Uhr
 

Freitag, 8. Mai, 19 Uhr

  Foto: Oliver Maas Trio

Oliver Maas Trio

Oliver Maas: Klavier
Patrick Hengst: Schlagzeug
David Andres: Kontrabass

Oliver Maas zählt aktuell zu den eigenwilligsten jungen Musikern der deutschen Jazz-Szene. Sein einzigartiger Stil, zugleich kraftvoll und filigran, macht den 34jährigen zu einem der gefragtesten Pianisten seiner Art.

Bisher veröffentlichte er CD`s unter dem Label ACT, JazzHausMusik und NRW Records. 2010 gründete er gemeinsam mit Patrick Hengst (Schlagzeug) und David Andres (Kontrabass) das Oliver Maas Trio.

„Wenn wir spielen, sprechen wir eine Sprache, teilen eine Seele, sind ein Organismus“, erklärt er zu ihrer gemeinsamen Arbeit. Mit seinem Debut-Album „liegend“ gelingt Maas gleichsam „malerische“ Musik: unberührte Landschaften, verborgene Mythen, geheime Gefühlswelten.

„Kristallin“ nennen Kritiker diesen unverwechselbaren Klang: Ebenso komplex wie fragil, und in seinen kompositorischen Entwicklungen ofmals überraschend. „Mit unserer Musik“, so Maas, „erreichen wir nicht nur das Jazzpublikum. Niemand steht außerhalb des Kreises. Das ist uns wichtig.“

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

Im Foyer:
„Just call it music“
Fotografien von Sven Thielmann
Ausstellungseröffnung um 17 Uhr der Fotograf ist anwesend.


Sven Thielmann (geb. 1964) begleitet als Journalist und Fotograf seit 30 Jahren die nationale wie internationale Jazz-Szene. Unter dem Titel „Just call it music“ zeigt er neben Schwarz-Weiß-Fotografien aus den 80er Jahren mit Legenden wie Miles Davis und Don Cherry, vor allem Farb-Portraits jüngeren Datums, so von Ornette Coleman und Iggy Pop. Thielmann hat auch Konzerte im Schloß Borbeck festgehal-ten, neben anderen bedeutenden Jazzern begegnet man Tomasz Stanko oder Marcin Wasilewski wieder.

Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr

     
     
     A u s s t e l l u n g
     
   

Eröffnung am Samstag, 06.06.2015, 17 Uhr
Dauer: 6. Juni bis Baubeginn

"wall painting" 2010, open space - art cologne, Foto: Carsten Gliese

Paul Schwer
Raum- und Lichtinstallation

Die besondere Situation des bevorstehenden Umbaus der Städtischen Galerie Schloß Borbeck bietet dem Künstler Paul Schwer die Möglichkeit einer radikalen Intervention: Wände können durchbrochen oder verändert werden, so dass die Installation über die Grenzen des bestehenden Ausstellungsraums hinausweist. Paul Schwer macht seine Eingriffe mit alltäglichen Materialien. Leicht wie Linien schweben seine Konstruktionen aus Neonröhren, Kabeln und Dachlatten durch den Raum, durchmessen ihn und führen die BesucherInnen durch das Chaos von Steckern, Kabeln, bemalten Glasscheiben und Folien. Die Konstruktionen wirken fragil, mit Kabelbindern und Schrauben provisorisch in den Raum integriert. Die farbigen Neonröhren, Glasscheiben und „Boozi“, Skulpturen aus dem Kunststoff PET-G, reflektieren das farbige Licht und bringen so Malerei als Energie in den Raum.

Paul Schwer studierte Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und parallel Medizin in Strasbourg. Als Kinder- und Jugendpsychiater entwickelte er am Uni-Klinikum Essen das interdisziplinäre Kunstprojekt UNART. Der Meisterschüler von Erwin Heerich erhielt zahlreiche Preise, seine Werke sind auf internationalen Ausstellungen vertreten.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

Vom 31.07. - 02.08.15 geschlossen.

     
     
 

  A l t e  M u s i k 

     
   

Freitag, 12. Juni, 19 Uhr

Foto: Rüdiger Fessel

Caterva Musica

Stefan Glaser: künstlerische Leitung und Orgel
Tobias Hemminger: Flöte

„Aus der Seele sollt ihr spielen.“ Wer das Ensemble caterva musica hört, fühlt sich an diese Worte des Komponisten Georg Philipp Telemann erinnert. Für caterva musica ist Alte Musik ein Lebensgefühl. Die Mitglieder der „musikalischen Schar” (caterva musica) spielen auf originalen Instrumenten oder deren Nachbauten.

Der Flötist Tobias Hemminger ist seit 2006 Solo-Piccolist der Sächsischen Bläserphilharmonie. Daneben tritt er regelmäßig mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles auf. Er unterrichtete als Assistent von Prof. Gunhild Ott an der Folkwang Musikhochschule Essen und war mehrfach Dozent des Landesjugendblasorchesters Sachsen. Darüber hinaus verfasst er regelmäßig Artikel für die Zeitschrift der deutschen Flötengesellschaft.

Stefan Glaser, seit 1999 Bischöflicher Beauftragter für Kirchenmusik im Bistum Essen, hat ebenfalls eine rege Konzerttätigkeit vorzuweisen. Außerdem hat er neben seinen vielfältigen Aufgaben im Bistum Essen einen Lehrauftrag für das Fach Orgelbaukunde an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

Auf dem Programm des Abends stehen Werke von Georg Philipp Telemann (1681-1767), Carl Philipp Emanuel Bach (1740-1788) sowie Franz Xaver Brixi (1732-1771).

Eine Kooperation mit dem Bistum Essen, Dezernat Pastoral-Referat Kirchenmusik.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

     
     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
   

Freitag, 4. September, 19 Uhr

Foto: Noé Inui

Noé Inui: Violine
Mario Häring: Klavier

Strenge, Virtuosität und Kraft gepaart mit großer Sensibilität zeichnen das Spiel von Noé Inui aus – und eine mitreißende Energie! Er brennt für die Stücke mit offensichtlicher Leidenschaft, mit Genuss und Freude, und genau so werden seine Darbietungen vom Publikum auch aufgenommen.

Der Sohn einer griechischen Mutter und eines japanischen Vaters, der seit 2006 in Düsseldorf lebt, hat bei vielen internationalen Wettbewerben Preise gewonnen. Seine letzte bedeutende Auszeichnung erhielt er beim „Verbier Festival 2012“, wo er den renommierten „Prix d’Honneur, Prix Julius Bär“ erhielt, mit dem außergewöhnlich talentierte Musiker geehrt werden. Enormes technisches Können und großen Empfindungsreichtum vereint Noé in seinem Spiel. Zu hören ist er auf einer Violine von Tomasso Balestieri (Mantuar) aus dem Jahr 1764.

Am Klavier begleitet wird er von Mario Häring, der aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie stammt. Auch er ist Träger zahlreicher Preise sowohl im solistischen wie auch im kammermusikalischen Bereich. Konzertengagements führten ihn durch die Welt: Er trat bereits in Japan, China, Namibia, Italien, Spanien, Liechtenstein, der Schweiz und Finnland auf. Seine Vielseitigkeit stellt Mario Häring auch auf seiner ersten CD „Russian Moments“ unter Beweis, auf der er ausdrucksstarke Interpretationen von Werken Rachmaninows, Prokofjews und Kapustins liefert.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
     
 

  A l t e  M u s i k 

     
   

Freitag, 18. September, 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr

Foto: Folkwang Kammerorchester

Folkwang Kammerorchester
Feuerwerksmusik - eine Friedensmusik

Reinhard Goebel: Leitung

Das Folkwang Kammerorchester Essen mit seiner über 50jährigen Geschichten immt eine bedeutende Rolle in der Orchesterlandschaft NRWs ein. Als „Kulturbotschafter“ der Stadt ist das Orchester bekannt. Musiker schätzen das Orchester besonders, weil es als Bindeglied zwischen abgeschlossener Ausbildung und Orchester-Engagement den musikalischen Raum für orchesterpraktische Erfahrungen schafft. An diesem Abend interpretiert es die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759).

Die barocke, sechs Sätze umfassende Komposition entstand 1749 f ür König Georg II. von England. Dieser wollte mit dem Freiluftspek akel am 27. April 1749 den Aachener Frieden feiern, das Ende des langen und zähen Österreichischen Erbfolgek rieges. Militärisch-kriegerisch sollte das Konzert klingen. Händel, zu dieser Zeit bereits einer der gefragtesten Komponisten in London, musste um den Streichereinsatz regelrecht „kämpfen“.

Die Uraufführun g der 20-m inütigen „Feuerwerksmusik“ – eines der letzten Werke vor der Erblindung Händels – war rein äußerlich betrachtet ein Desaster. An dem Tag herrschte Dauerregen. Zu allem Überfluss geriet die Bühnenkonstruktion durch einen technischen Defekt in Brand. Zw ischen den königlichen Be mten brach darüber ein Streit aus und sie gingen mit dem Degen aufeinander los. Dennoch wurde die „Feuer-Musik“ in Gänze gespielt und gehört bis heute zu den beliebtesten Suiten.

Gefördert durch die Sparkasse Essen aus Mitteln der Lotterie" PS-Sparen und Gewinnen".

Residenzsaal
Eintritt 5,00 €

 

Residenzsaal
Eintritt 5,00 €

     
     
     V i d e o k o n z e r t
     
   

Freitag, 25. September, 19 Uhr

Videostill aus „Videolied Rot“ 1998

Annebarbe Kau
„Videolieder“

Ulrike Brand: Cello
Christine Paté: Akkordeon

Videolieder ist Teil des diesjährigen Jahresthemas der Essener Kultureinrichtungen:
„Gegen den Strom-Originale-Exzentriker-Nonkonformisten“

„Videolieder“ ist ein spartenübergreifendes Projekt mit der Kölner Video- und Installationskünstlerin Annebarbe Kau und den Berliner Musikerinnen Ulrike Brand und Christine Paté. Im Prozess ihrer medialen Auseinandersetzung verzichtet die Künstlerin auf eine technische Vertonung ihrer Videoarbeiten: Der Ton wird von Musikerinnen während der Aufführung improvisiert. Der zeitgenössische japanische Komponist Toshio Hosokawa, für den ein Ton mehr ist als nur ein Teil des Ganzen, inspirierte sie zur Videoarbeit „In die Tiefe der Zeit“. In ihr wird eine scheinbar unendliche Autofahrt von einer alltäglichen zu einer meditativen Erfahrung. An diesem Abend kann man sowohl die Musikimprovisation zum Video hören als auch die Videoarbeit zur bereits bestehenden Komposition sehen - sozusagen ein synästhetisches Erlebnis.

www.annebarbekau.de

Annebarbe Kau studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Nam June Paik. Ihre Videoarbeiten sind in internationalen Sammlungen vertreten.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Residenzsaal

     
     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
   

Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr

  Foto: Fabian Müller

Fabian Müller: Klavier

Fabian Müller, geboren 1990 in Bonn, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und galt schon bald als hochbegabter Schüler. Er gewann frühzeitig bundesweite Preise. Bereits mit 15 Jahren studierte er an der Musikhochschule Köln.

Konzertengagements führten Fabian Müller u.a. in die Philharmonie Köln, die Tonhalle Düsseldorf, die Beethovenhalle in Bonn sowie zu Auftritten in europäische Nachbarländer. Er war Gast bei verschiedenen renommierten Festivals und mehrfach im WDR zu hören.

Seit 2007 ist er regelmäßig an Konzerten des Klavier-Festivals Ruhr beteiligt. 2010 entstand dabei eine CD Einspielung mehrerer Uraufführungen.

Nachdem der Pianist bereits 2011 mit dem Gewinn des Wettbewerbes „Prix Amadèo“ in Aachen viel Aufmerksamkeit auf sich zog, wurde Fabian Müller im Jahr 2013 zudem Preisträger beim Ferruccio Busoni Klavierwettbewerb in Bozen. Hier wurde er für seine Interpretation mit dem Sonderpreis zeitgenössischer Klaviermusik, mit dem Internationalen Pressepreis und einem weitern Sonderpreis ausgezeichnet.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
     
 

  A l t e  M u s i k 

     
   

Freitag, 6. November, 19 Uhr

„Die Alte Musik ist die neue Musik früherer Zeiten“

Seit nunmehr knapp 60 Jahren engagiert sich der WDR 3 für den Bereich Alte Musik, der die Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock umfasst.

Künstler der Historischen Aufführungspraxis interpretieren Werke aus Mittelalter, Renaissance und Barock mit gegenwärtigen musikalischen Mitteln. Aus diesem Prozess ergeben sich immer wieder neue Sichtweisen auf Kompositionen der Klassik, Romantik und Moderne.

„Die Alte Musik ist die neue Musik früherer Zeiten“, heißt es auf der Internetplattform des WDR 3. Hören können Besucher der Konzerte im Kulturzentrum Schloß Borbeck diese Alte Musik nun schon seit 2005. Die Kooperationen und Produktionen haben seither ebenso ihre „Tradition“ in dem barocken Essener Wasserschloss wie das Ertönen der vertrauten Klänge und Kompositionen. Entdecken Sie das Frische und das Unerhörte vergangener Tage innerhalb der geschichtsträchtigen ehemaligen Residenz der Essener FürstÄbtissinnen. Das aktuelle Programm und seine Interpreten entnehmen Sie bitte der Tagespresse sowie unserer Homepage.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

     
     
    J a z z 
     
   

Freitag, 13. November, 19 Uhr

Vincent Peirani: Akkordeon
Michel Portal: Klarinette, Saxophon, Bandoneon

Frankreich hat nicht nur historisch eine herausragende Rolle beim Entstehen einer Jazz-Kultur in Europa gespielt. Die Jazzszene in Frankreich ist eine der lebendigsten und interessantesten überhaupt. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran gebührt dem als Bassklarinettist weltbekannten Michel Portal. Der inzwischen 80-jährige Künstler ist ein musikalischer Grenzgänger und im Jazz sowie der Neuen Musik gleichermaßen Zuhause.

An diesem Abend duettiert er mit seinem 44 Jahre jüngeren Kollegen und Landsmann, dem Akkordeonisten Vincent Peirani. Letzterer gilt spätestens seit seinem Album „Thrill Box“ als Rising Star. Ohne sich anzubiedern, dafür mit großem Wissen und Offenheit, inszenieren die beiden Musiker künstlerische Dialoge, bei denen sie Leichtigkeit und Sinn für Einfachheit wie auch großes Können und Erfahrung hörbar machen.

Wie Portal hat auch Peirani einen sehr vielfältigen Musikgeschmack: Virtuos modernisiert er alte Tangos und Musette- Walzer, taucht sie ein in die subtil harmonische Welt der Impressionisten, um zu komplexen Bop-Chorusse zu gelangen. Wie in allen wahrhaft großen Momenten des Jazz beginnt die Musik bei Portal und Peirani zu „atmen und zu sprechen“.

Eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Essen e.V.

Eintritt: 25.- € / 20.- € erm.

Residenzsaal

     
     
 

  K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t 

   

 

   

Sonntag, 6. Dezember, 19 Uhr

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule und Gästen stimmen Profis und Laien im Schloß Borbeck auf die Weihnachtszeit ein.

Eintritt frei
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich unter Tel.: 0201 88-44219.

Residenzsaal

     
     S o n d e r v e r a n s t a l t u n g e n
     
   

Sonderveranstaltungen Soonntag, 01.03 . / 31.05. / 08.11., jeweils 19 Uhr

Cardellino e.V.
Verein Begabtenförderung Musik Essen-Borbeck e.V.

Der „Stieglitz“ oder „Distelfink“ (lat. Cardellino) leitet sich vom Untertitel eines Flötenkonzertes von Antonio Vivaldi ab. Der venezianische Komponist war u.a. für die musikalische Erziehung der Mädchen im „Ospedale della Pietà“, einem Waisenhaus in Venedig, zuständig. Diesem Vorbild fühlen sich Musikliebhaber und professionelle Musiker, die sich im Verein Cardellino zusammengeschlossen haben, verpflichtet. Die musikalische Leitung haben Andreas Krecher, Professor für Violine an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Johannes Krause, Mitglied der ersten Violinen bei den Stuttgarter Philharmonikern, und Tobias Hemminger, Solo-Piccolist der Sächsischen Bläserphilharmonie.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.

Residenzsaal

     
     
     S o n d e r v e r a n s t a l t u n g e n
     
   

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr

Foto: Dana Savic

Muse & Menue
Junge Kunst auf Schloß Borbeck

Dieser Abend verspricht eine kurzweilige, abwechslungsreiche und hinreißende Bühnenshow mit herausragenden Darbietungen aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik, präsentiert von hochbegabten jungen Künstlerinnen und Künstlern der Folkwang Universität der Künste.

Eintritt 40,- € (inkl. 3-Gänge-Menü)
Veranstalter: Schloss Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss,
Arena und Park
Kartenreservierung und weitere Informationen zum Verein bei Franz Josef Gründges,
Tel.: 0201/683809 oder per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de

Schlosssaal

     
     
     

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