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  Archiv 2014 

   Z u r ü c k

   

  J a z z

Donnerstag, 16. Januar 2014, 19 Uhr

Eli Dejibri  Foto: Eli Dejibri

WDR Big Band
Two Minds – One Language

Eli Dejibri: Tenorsaxofon
Avishai Cohen: Trompete
Mike Holober: Leitung und Arrangements

Eli Dejibri und Avishai Cohen fühlen sich dem Hard Bop wie auch dem Post Bop verbunden und schlagen dabei einen Bogen zwischen Jazz und israelischer Musik.

Die Sommer in Tel Aviv sind heiß. Doch glücklicher Weise hatte der junge Tenorsaxofonist Eli Dejibri einen Proberaum mit Klimaanlage – ein Vorzug, von dem auch der gleichaltrige Trompeter Avishai Cohen profitierte. Die gemeinsamen Übungsstunden schweißten die beiden in einer höchst produktiven Künstlerfreundschaft zusammen, die bis heute hält. Mit 18 Jahren gingen sie gemeinsam ans renommierte Berklee College of Music in Boston. Auch weiterhin gab es in ihrer künstlerischen Entwicklung viele Parallelen: Beide Musiker fühlen sich mit dem Hard Bop ebenso wie mit dem Post Bop eng verbunden, bleiben dabei aber stets ihren israelischen Wurzeln treu.

So sehr Eli Dejibri und Avishai Cohnen auf musikalischer Ebene dieselbe Sprache sprechen, sind sie doch in Geist und Temperament durchaus verschieden. Das machen sie auch im Zusammenspiel mit der WDR Big Band auf reizvolle Weise hörbar. Sie schlagen zudem einen Bogen zwischen Jazz und israelischer Musik. Die passenden Arrangements steuert der Amerikaner Mike Holober bei.

Eintritt: 25 € / 20 € erm.

Schlosssaal

 

     
     A u s s t e l l u n g
   


Dauer: 25. Januar bis 9. März 2014
Eröffnung am Samstag, 25.01.14, 17 Uhr

Papierschnitt

Papierschnitt, beidseitig bemaltes Papier, Acryl auf Papier 70 x 70 cm

Volker Saul
Wandmalerei und Bildzeichen

Volker Sauls künstlerischer Ausgangspunkt ist die Zeichnung. Aus diesem zeichnerischen Fundus bezieht er seine Formen. Er zerlegt sie und fügt sie neu zusammen.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie bezieht sich auf die Heraldik, die Volker Saul, inspiriert durch die Geschichte des Schlosses, als Farben- und Formenfundus gewählt hat. Allerdings vermeidet der Künstler die direkte Wiedererkennung, vielmehr fordert er das Assoziationspotenzial des Betrachters heraus.
Volker Saul arbeitet mit modularen Bildzeichen, die er ausAluminiumblechen mit Laser-Schneidemaschinen herausschneidet und auf zeichenhaft, bemalte Wandflächen montiert.
So entsteht ein vibrierendes Spannungsverhältnis zwischen den manchmal amorphen, manchmal grafischen Konturen und der dominanten, kraftvollen Monochromie der gewählten Farben.

Volker Saul studierte freie Grafik und Malerei an der Fachhochschule für Kunst Köln, er erhielt mehrere Stipendien und den Euregio Kunstpreis Kleve sowie das „Günther-Peill Stipendium des Leopold Hoesch Museum Düren".

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 7. Februar 2014, 19 Uhr

François-Xavier Poizat  Foto: Martin Teschner


François-Xavier Poizat
: Klavier

„François-Xavier Poizat ist viel mehr als eine Hoffnung für die Welt des klassischen Klaviers. …
Gefühle, Klangschönheit, Frechheit, unglaubliche Technik: Der französische Genfer hat alle Eigenschaften. … Ein Stern des Klaviers wurde geboren“, schrieb „La Tribune de Genève“ 2007.
Martha Argerich bezeichnet ihn als einen jungen Pianisten „mit einem tiefen Lyrismus und einer erstaunlichen Virtuosität“.

1989 in Grenoble geboren, gab François-Xavier Poizat im Alter von elf Jahren sein erstes Recital. Seitdem konzertiert er in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland, Russland, Polen, Kanada, China
und Japan. Im Schloß Borbeck interpretiert der brillante Pianist Werke von Frédéric Chopin (1810-1849 ). François-Xavier Poizat hat sich in der Welt der internationalen Wettbewerbe durchgesetzt, u.a. mit dem Grand Prix beim 11. Internationalen Wettbewerb „Romantische Sterne“ in Kassel (2004), dem
„Prix Jeune Soliste 2007“ der „Radios Francophones Publiques“. Beim „Tschaikowsky Wettbewerb“ 2011 in Moskau hat er mit dem „Spezialpreis der Jury“ für eine Sensation gesorgt und wurde als erster Schweizer Pianist Preisträger dieses legendären Wettbewerbs. Neben seiner Tätigkeit als Pianist ist François-Xavier Poizat künstlerischer Leiter mehrerer internationaler Festivals in Frankreich, der Schweiz und in Deutschland.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

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Freitag, 7. März 2014, 19 Uhr

   Foto: Peter Stohrer

Leonard Schmid: Cembalo
A la Française


Nicht von ungefähr nannte man François Couperin (1668- 1733) schon zu Lebzeiten „Le Grand“. Seine insgesamt vier Bücher mit über 240 Cembalostücken gehören zum Gipfel der barocken Musik für Cembalo.

Leonard Schmid macht an diesem Abend im französischen Stil seinen Auftakt mit François Couperin; weiterhin stehen Werke von Jean-Henry d‘Anglebert und Johann Sebastian Bach auf dem Programm.

Der Cembalist und Pianist wurde 1988 in Düsseldorf geboren und begann mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel. 2003 wurde der russische Pianist Viktor Langemann sein Lehrer, 2005 wechselte er zu Vladimir Kharin, der damals Assistent von Professor Boris Bloch an der Folkwang Hochschule in Essen war. Später studierte er Klavier bei Boris Bloch, bevor er ein Studium der historischen Tasteninstrumente bei Prof. Christian Rieger ebenda aufnahm.

Erste Preise gewann Leonard Schmid u.a. 2006 beim 4. Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb und 2007 beim bundesweiten 2. Rotary Klavierwettbewerb. Letzteres führte dazu, dass er zum Preisträgerkonzert im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr in die Philharmonie Essen eingeladen wurde. Hier ist er seitdem mehrfach zu hören gewesen.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
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Dauer: 22. März bis 25. Mai 2014
Eröffnung amSamstag, 22.03.14, 17 Uhr

Foto einer Instaöation von Raymund Kaiser

#reflect_MMIII (Auss.), Installation, Spiegelkarton, Lackmarker, 291 x 1360 cm, 2013

Raymund Kaiser
Gegenlicht

Die Farbmalerei thematisiert die Grundbedingungen von Malerei, Farbe und Licht. Raymund Kaisers Arbeiten zeigen diese mit dem Kontrast zwischen glänzendem und mattem Farbauftrag. Die Reflektionen der glänzenden Partien beziehen den Umraum durch Spiegelungen ins Bild ein und variieren die Wahrnehmung der Farberscheinungen, die von den matten Partien wieder auf die Ebene der Stofflichkeit von Farbe zurückgeholt werden. So ensteht in einem Gemälde ein Dialog zwischen den wichtigsten Parametern der Farbmalerei: „Colour and Paint“ - Farberscheinung und Farbmaterialität.

In der Ausstellung „Gegenlicht“ zeigt der Künstler eine Rauminstallation mit Spiegelkartons, die mit Silberlackmarkern bemalt werden. Es ist eine mehrteilige Arbeit, die in einer Rasterformation an die Wand gebracht wird. Durch die Spiegelungen auf dem Silberkarton und den Gemälden entstehen vielfältige Überlagerungen von Malerei und Raum, die sich mit jedem Standortwechsel verändern und unsere Wahrnehmung auf die Probe stellen.

Raymund Kaiser hat an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln studiert und war Meisterschüler von Franz Dank. Einige Ausstellungsstationen waren: Japanisches Kulturinstitut Köln, Kunstverein Bochum, Verein für aktuelle Kunst Oberhausen, Mies van der Rohe Haus Berlin.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 Video zur Ausstellung
  von  Raymund Kaiser

 

     
 

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Freitag, 4. April 2014, 19 Uhr

Alexey Semenenko   Foto: Juan Osvaldo Budet Melenda

Alexey Semenenko: Violine
Inna Firsova: Klavier

Alexey Semenenko gilt als einer der führenden ukrainischen Musiker seiner Generation sowie einer der erfolgreichsten Vertreter der berühmten Stoljarski Violinschule. Geboren 1988 in Odessa, begann Alexey Semenenko mit 6 Jahren Violine zu studieren. Nur ein Jahr später debütierte er als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Odessa. Seit 2007 studiert er an der Hochschule für Musik Köln.
Er spielt eine italienische Amati-Geige aus dem Jahre 1720, die ihm als Preisträger des Wettbewerbs der Sinfonima Stiftung zur Verfügung gestellt wurde.

Am Klavier begleitet wird er von Inna Firsova. Ebenfalls 1988 geboren, begann sie im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel. Vier Jahre später gewann sie ihren ersten Klavierwettbewerb. Das war der Auftakt zu zahlreichen nationalen und internationalen Preisen.

Auf dem Programm stehen u.a. die Sonate für Violine und Klavier Nr. 5 op. 24, bekannt auch als Frühlingssonate, von Ludwig van Beethoven (1780-1827), das Caprice Nr. 24 von Niccolò Paganini (1782-1840) und die Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 119 von Francis Poulenc (1899-1963).

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

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Freitag, 9. Mai 2014, 19 Uhr

Gerard van Honthorst, Singender Zinkspieler, 1623   Gerard van Honthorst, Singender Zinkspieler, 1623

Der besondere Klang
Orgel-Zink-Laute


Pierre Perdignon: Orgel
Judith Pacquier: Zink
Volker Niehusmann: Laute

Musik des 16. und 17. Jahrhunderts steht an diesem Abend auf dem Programm. Zu hören sind Werke von William Brade, Girolamo Frescobaldi, Andrea Gabrieli, Claudio Merulo und Michael Praetorius.

Nachdem Pierre Perdignon von 1979 bis 1981 Orgel am Conservatoire de Marseille und im Jahr 1982 an der Akademie von Grenoble gelehrt hatte, verfolgte er eine Solo-Karriere an Orgel und Cembalo, die ihn durch ganz Europa, in die Vereinigten Staaten, nach Kanada und Japan führte. Darüber hinaus ist er Organist an den Kirchen St-Louis in Grenoble und l’Immaculée Conception in Lyon.

Judith Pacquier, Co-Leiterin des Ensembles „Les Traversées Baroques“, gehört zu den gefragtesten Zinkenisten unserer Zeit. Sie studierte bei Jean-Pierre Canihac am Institut für Alte Musik in Lyon. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit vielen namhaften Ensembles und eine rege Konzerttätigkeit zeugen von ihrem außergewöhnlichen Talent.

Volker Niehusmann erwarb den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb in Bubenreuth, ist Kulturpreisträger der Stadt Essen und musikalischer Leiter einer Musikreihe für Kinder. Er konzertierte u.a. bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sowie in Luxemburg, Italien, den Niederlanden und Österreich.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
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Freitag, 16. Mai 2014, 19 Uhr

Stephan Becker Trio   Foto: Christa Becker

Stephan Becker Trio
Urban Poems

Stephan Becker: Klavier
Thomas Esch: Schlagzeug
Stefan Rey: Kontrabass

Der unverwechselbare Sound der Band entsteht aus Grooves, die aus dem Funk und Hip-Hop entstanden sind, ausgestaltet mit den Harmonien der reichhaltigen Klangwelt des Jazz und den gesanglichen Melodien, die Beckers tiefem musikalischen Empfinden entspringen. Die Stücke klingen liedhaft. Technische Brillanz blitzt immer wieder auf, wird jedoch nie zum Selbstzweck, sondern lässt Platz für den kultivierten, farbenreichen Sound des Trios.

Der Pianist und Komponist Stephan Becker verbindet gekonnt moderne Grooves mit der Jazztradition. „Poetisch und mit originellen Songideen kommt die Musik daher. Eine romantische Ader hat sie, aber sie kann auch ganz schön grooven“, schrieb Fono Forum. Es gelingt dem Trio, die motivisch-melodische Prägnanz in den Improvisationen aufrecht zu erhalten, auch wenn die Musik impulsiv, schwärmerisch und berauschend wird.

Das Becker Trio zählt zu den gefragtesten deutschen Jazztrios. Mit Urban Poems haben die drei Musiker eine CD vorgelegt, die von der Fachpresse hoch gelobt wird und im NDR-Radio sogleich als Album der Woche vorgestellt wurde. Das Trio ist regelmäßig Gast in Konzerthäusern, Jazzclubs und auf Festivals in ganz Deutschland. Aber auch in Polen kennt man mittlerweile die Musiker aus Köln.

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
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Dauer: 7. Juni bis 24. August 2014
Eröffnung am Samstag, 07.06.14, 17 Uhr

Gouache und Tusche auf Papier 2013, 31,5 x 23,5 cm, (Auss.) von Rebecca Michaelis

Gouache und Tusche auf Papier 2013, 31,5 x 23,5 cm, (Auss.)

Rebecca Michaelis
Anderswo

Rebecca Michaelis benutzt in ihrer Malerei einfache Grundformen, die in allen Kulturen zu finden sind: Kreise, Dreiecke, Ellipsen, Rauten. Diese Beschränkung auf geometrische Formen erinnert sowohl an die Abstraktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts als auch an die amerikanische Pattern Bewegung. Ihre Vertreter, wie Robert Kushner, Tony Robbin oder Miriam Shapiro, arbeiteten Anfang der 70er Jahre mit dekorativen und stark farbigen Mustern als Reaktion auf die Strenge der Minimal Art.

Dem Prinzip des all-overs folgend, schichtet und ordnet Rebecca Michaelis Ornamente, Muster und Raster über- und nebeneinander. Die strengen Strukturen werden durch Übermalungen und Überlagerungen durchbrochen. Die Farbe wird mit allen ihren bildnerischen Möglichkeiten ausgelotet: Sie wird lasierend und deckend aufgetragen. Es werden matte gegen glänzende, opake auf transluzierende Flächen gesetzt, alles was die Materialeigenschaften der Farbe möglich machen. Schicht für Schicht dringt der Betrachter tiefer in die Bilder ein und versucht den Malprozess zu entschlüsseln.

Rebecca Michaelis studierte Kunst an der Universität der Künste Berlin und am Hunter College New York. Sie ist Meisterschülerin von Frank Badur. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderen das DAAD Stipendium New York City. Zur Zeit arbeitet sie als Vertretungsprofessorin an der HfBK Dresden.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

Hinweis: Die Galerie ist an die Pfingsfeiertagen geschlossen.

 

     
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Freitag, 5. September 2014, 19 Uhr

   Fotos: Gerhard Richter

Paul Heller’s „Special Edition“

Andy Haderer : Trompete
Paul Heller: Tenorsaxophon
Hubert Nuss: Klavier
Ingmar Heller: Kontrabass

Paul Heller hat sich als Saxofonist und einer der Hauptsolisten der mehrfach Grammy-prämierten WDR Big Band seit Jahren einen Namen gemacht. Auch bei seinen von der internationalen Fachpresse und vom Publikum vielbeachteten Solo-Projekten geben sich die Größen des Jazz die Klinke in die Hand, wie zum Beispiel Charly Antolini, Al Foster, Wolfgang Haffner und Jasper van’t Hof, um nur einige zu nennen.

„Paul has his own voice full of personnel nuances that make him immediately recognizable!“
Jerry Bergonzi

Zu seinen „Special Editions“ lädt Paul Heller seit Jahren ausgesuchte Musiker der internationalen Jazzszene ein. An diesem Abend ist er mit Andy Haderer, Ausnahme Lead-Trompeter der WDR Big Band, zu hören, ein ebenso virtuoser wie lyrischer Jazzsolist und Professor für Jazztrompete. Hubert Nuss (Klavier), u.a. 2008 mit dem WDR Jazzpreis für Innovation ausgezeichnet, ist für seine Musik von enormer klanglicher Feinheit und sinnlicher Kraft bekannt. Darüber hinaus ist er Hochschuldozent in Köln und Berlin. Am Kontrabass ist Paul Heller’s Bruder Ingmar Heller zu hören, seit 2009 Bassist der NDR Big Band und einer der meistbeschäftigten Bassisten in Europa. Er tourte mit so namhaften Jazzmusikern wie Bob Mintzer, Scott Hamilton, Charlie Mariano, Randy Brecker und vielen anderen mehr.

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

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Freitag, 12. September 2014, 19 Uhr

   Foto: Martin Teschner

Mariko Hara: Viola
Suzana Bartal: Klavier

Die japanische Bratschistin Mariko Hara, 1984 in Tokio geboren, gehört zu einer neuen Generation von Star-Virtuosen auf der Bratsche, die mit untrüglicher Treffsicherheit ein nachdrückliches Hörerlebnis bieten. Dabei ist es ein recht neues Phänomen, dass man mit der Viola zum Star werden kann. Jahrzehntelang stand die Bratsche hinter den virtuosen Streicher-Geschwistern Geige und Cello zurück. Mit ihrer von der Pressehoch gelobten Debüt-CD hat Mariko Hara aufhorchen lassen. Seitdem ist sie auf großen Festivals und in bedeutenden Konzertsälen unterwegs..

Am Klavier begleitet wird sie von der. rumänisch-ungarischen Pianistin Suzana Bartal. Bereits mit 12 Jahren gab sie ihren ersten eigenständigen Klavierabend, ein Jahr später trat sie erstmals als Solistin mit Orchester auf. Seitdem führten sie ihre Auftritte in zahlreiche europäische Länder, in die USA und nach China. Heute ist sie international als Solistin ebenso wie als Kammermusikerpartnerin gefragt. In den vergangenen zwei Jahren war sie darüber hinaus Dozentin an der Yale University in den USA. Neben der klassischen Musik zählt zu ihrem Repertoire auch die zeitgenössische Musik. Hier hat Suzana Bartal mit den wichtigsten Komponisten unserer Tage zusammen gearbeitet, wie Thomas Adès und Eric Tanguy.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
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Dauer: 20. September bis 16. November 2014
Eröffnung am Samstag, 20.09.14, 17 Uhr

Special Event: 24.10. - 31.10.
Nikola Dicke projiziert bei Anbruch der Dunkelheit
ihre Arbeit „Hermelin und Rosenkranz“ auf das Schloß Borbeck

Foto einer Lichtzeichnung von Nikola Dicke  

Lichtzeichnung in der ehemalige Synagoge Drensteinfurt, 2008

Nikola Dicke
„Hermelin und Rosenkranz“

Bewegte Licht-Zeichnung auf Schloß Borbeck

Nikola Dicke ist in erster Linie Zeichnerin, jedoch eine, die ihre Zeichnungen als temporäre Intervention im öffentlichen Raum betreibt. So war sie zwischen 2011 und 2013 im Rahmen ihres Stipendiums „DA-Kunsthaus Kloster Gravenhorst“ mit ihrem fahrenden Atelier, dem „Graffiti-Mobil“, unterwegs, um ihre Arbeiten als Umrisszeichnungen an Hauswände, in Treppenhäusern und auf Dächer zu projizieren.

„Trotz des sehr komplexen seriellen Konzeptes, enstehen ihre Zeichnungen sehr frei und assoziativ auf selbst erstellten, zerbrechlichen und leicht verwischbaren Grund aus Glas und Ruß. Die daraus später entstehenden projizierten Lichtzeichnungen transportieren diese Leichtigkeit ohne Verlust in das große Format, was sie trotz ihrer formalen Größe ohne monumentales Pathos erscheinen lässt.“ So Michael Staab anlässlich der Lichtprojektion auf das Felix-Nussbaum Haus in Osnabrück.

Die Fassade des Schlosses Borbeck dient der Künstlerin als Projektionsfläche für Geschichte und Erinnerung. Sie ranken sich um die glanzvolle Herrschaft der mächtigen Frauen, den FürstÄbtissinnen des Stifts Essen, deren Residenz das Schloss Jahrhunderte lang war. Dabei geht Nikola Dicke auf die Architektur und Atmosphäre des Gebäudes ein und versucht, jenseits des Abbildhaften, den Geist des Ortes einzufangen.

Die Lichtprojektion „Hermelin und Rosenkranz" wurde ermöglicht durch die G.D. Baedecker Stiftung Essen.

 

     
 

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Freitag, 24. Oktober 2014, 19 Uhr

Freiburger BarockConsort   Freiburger BarockConsort

Freiburger BarockConsort
Johann Sebastian Bach: Musikalisches Opfer et al.

Daniela Lieb: Traversflöte
Petra Müllejans, Christa Kittel: Violine
Werner Saller: Viola
Stefan Mühleisen: Violoncello
Torsten Johann: Cembalo

Mitte der 1980er Jahre begann die Geschichte des Freiburger Barockorchesters. Einige Studenten der renommierten Freiburger Musikhochschule entschlossen sich, ein Ensemble zu gründen, um auf historischen Instrumenten Barockmusik zu interpretieren. Seit nunmehr über 20 Jahren füllt das Barockorchester unter seinen Markenzeichen „hoher Anspruch, große Spielfreude und wache musikalische Neugier“ die bekanntesten Konzertsäle und konnte die internationale Musikszene erobern. Das feste Ensemble wird institutionell von der Stadt Freiburg und dem Land Baden-Württemberg gefördert. Unter anderem erhielte es Auszeichnungen wie den ECHO Klassik, den Gramophone Award und den Edison Classical Music Award.

An diesem Abend stehen von Johann Sebastian Bach das Musikalische Opfer und andere Werke auf dem Programm. Das Musikalischen Opfer BWV 1079 ist eines von J.S. Bachs vielen Meisterwerken, jedoch das einzige, von dem die Entstehungsgeschichte bekannt ist: Am 7. Mai 1747, bei einem Besuch am königlich-preußischen Hof zu Potsdam, kam es zu einer denkwürdigen Begegnung mit Friedrich II. Der selbst Flöten spielende und komponierende König gab Bach ein musikalisches Thema und bar ihn, hierüber eine Fuge zu improvisieren. Eine nahezu unlösbare Aufgabe, das Bach jedoch mit Bravour meisterte. Zurück in Leipzig arbeitete er das königliche Thema in je einer Fuge für drei und sechs Stimmen aus und fügte eine Anzahl kunstvoller Kanons sowie eine Triosonate für Flöte, Violine und Generalbass hinzu, in denen das „königliche Thema“ ebenfalls erscheint. Das komplexe Werk widmete er dem preußischen König.

Eintritt: 20.- / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

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 Freunde & Förderer

 

 

  Förderverein

 

 

Freitag, 7. November 2014, 19 Uhr

Florian Noack   Foto: Martin Teschner

Florian Noack: Klavier

Mit erst 20 Jahren wird der belgische Pianist Florian Noack bereits als „einer der vielversprechendsten Pianisten der nächsten Generation klassischer Musiker“ gehandelt (concertclassic). Als Sohn einer Musikerfamilie, begann Florian Noack im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Er nahm Unterricht bei Michel Wiggers und wurde bereits als 12-jähriger in das Programm „herausragende junge Talente“ der Chapelle Musicale Reine Elisabeth aufgenommen. Dort studierte er zwei Jahre und nahm gleichzeitig an Meisterkursen bei A.R. El Bacha, D. Bashkirov, V. Margulis und B. Engerer teil. Im Alter von 15 Jahren gewann Florian Noack viele erste Preise bei Wettbewerben in Belgien, wie z.B. beim Concours Dexia Classics und Rotary Breughel.

Auf dem Programm des Abends stehen u.a. Werke von Robert Schuhmann (1810 –1856), Domenico Scarlatti (1685 – 1757), Nikolai Rimski-Korsakov (1844 -1908), Sergei Lyapunov (1859 –1924) sowie eigene Kompositionen des Künstlers.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

W D R 3  /   A l t e  M u s i k  in  N R W

   

 

Freitag, 21. November 2014, 19 Uhr

   Pieter-Jan Belder

Musica Amphion
Cembalo-Konzerte von Carl Philipp Emanuel Bach

Rémy Baudet, Sayuri Yamagata: Violine
Staas Swierstra: Viola
Albert Brüggen: Violoncello
Margaret Urquhart: Violone
Pieter-Jan Belder: Cembalo und Leitung

Musica Amphion, 1993 von dem Cembalisten Pieter-Jan Belder gegründet, steht für Authentizität. Auf höchstem Niveau spielt das Ensemble auf Oringinal- Instrumenten musikalische Schätze des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Musiker nehmen die Zuhörer mit auf ihrer Suche nach dem authentischen Klang, so wie die Stücke einst, zur Zeit ihrer Entstehung geklungen haben.

Dieser Abend steht ganz im Zeichen des 300. Geburtstags Carl Philipp Emanuel Bachs (1744-1788). Er war der bekannteste und erfolgreichste der vier komponierenden Bachsöhne. Anders als bei seinem Vater, dessen Cembalo-Konzerte aller Wahrscheinlichkeit nach Transkriptionen früherer Werke waren, sind C.P.E Bachs weit über 60 Cembalokonzerte „echte“ Orgelkompositionen. Seine harmonische Sprache, seine intensive und experimentierfreudige Beschäftigung mit Formen wie Fantasie und Improvisation, seine erklärte Absicht, beim Hörer wechselnde Gefühlslagen zu wecken, zeigen ihn als einen klaren Vertreter des empfindsamen Stils seiner Zeit. Die schnell wechselnden, kurzen thematischen Abschnitten, im raschen Tempowechsel, im Kontrast zwischen ganz unterschiedlichen emotionalen Charakteren, die Solist und Ensemble immer wieder neu entfalten und variieren – ja, sich gegenseitig wie Bälle zuwerfen dürfen – machen den Reiz dieser Konzerte aus.

Darüber hinaus sind sie die ersten wichtigen Beiträge einer Gattung, die später als Klavierkonzert die Musiktheater der Wiener Klassik und Romantik dominieren sollte. Die für diesen Abend ausgewählten Konzerte bieten eine Einführung in die für den „Hamburger Bach“ so typischen unvorhersehbaren Wendungen. Musica Amphion interpretiert sie mit Sachverstand und unüberhörbarer Musizierfreude.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
 

J a h r e s a u s s t e l l u n g

   

 

Dauer: 7. bis 19. Dezmber 2014
Eröffnung am Sonntag, 07.12.14, 17 Uhr

Im Rahmen der bereits traditionellen Jahresausstellung präsentieren die Kunstkurse von Schloß Borbeck ihre Arbeiten.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

     
    K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t
   

 

Sonntag, 7. Dezmber 2014, 19 Uhr

Fotos des ehemaligen Dachreiters Schloß Borbeck   Ehemaliger Dachreiter Schloß Borbeck

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule stimmen Profis und Laien im Schloss auf die Weihnachtszeit ein.

Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 88 44 -219.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.

Residenzsaal

 

     
 
 

  S o n d e r v e r a n s t a l t u n g

   

 

Freitag, 17. Oktober 2014, 19 Uhr
Schloß Borbeck e. V.

Foto von Ernst Ludwig Kirchner,1915

Ernst Ludwig Kirchner,1915 - Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Muse & Menü
Romantischer Abend im Schloß Borbeck

Die Schauspielerin Jutta Seifert und die Mitglieder des „Ensembles Unterwegs“ bitten zu einem „Romantischen Abend auf Schloß Borbeck“. Jutta Seifert, schon mehrfach überaus erfolgreich bei „Muse & Menü“ zu Gast, liest aus Adelbert von Chamissos Märchenerzählung „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“. Das „Ensemble Unterwegs“ (Sopran und Streichtrio) hat eine wunderbare Kammermusik-Fassung der „Winterreise“ von Franz Schubert im Reportoire – eine ideale Kombination für das Kenner-Publikum von „Muse & Menü“.

Eintritt 40,- € (incl. 3-Gänge-Menü)
Veranstalter: Schloss Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss, Arena und Park

Kartenreservierung bei Franz Josef Gründges,
Tel. (0201) 683809 oder per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de

Schlosssaal

 

   

 

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