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  Archiv 2013 

   Z u r ü c k

 

 

   

  A u s s t e l l u n g

 

Eröffnung am Samstag, 26.01.2013, 17 Uhr
Dauer: 26. Januar bis 21. April 2013


Sava, Rauminstallation in der Städt. Galerie Schloß Borbeck, Foto: Marn Pfeifle

Martin Pfeifle

„Sava“
Rauminstallation

Ob Innen- oder Außenraum, Martin Pfeifle benutzt einfache, gängige Materialien: Stoffe, Folien, Spanplatten, Styropor, Neonröhren,usw. Mit diesen industriellen Massenerzeugnissen verweist der Künstler auf die Minimal Art der 60er Jahre. Ebenso wie seine Vorgänger setzt Pfeifle auf die Sichtbarkeit des Materials und verzichtet auf jede konventionelle Bedeutung. Dabei bringt er das Material wie die Konstruktion bis an die Grenzen zum Kippen und Bersten. „Es entsteht ein besonderer Moment des Innehaltens: Ein Zustand zwischen Stabilität und Zusammenbruch“, wie Gudrun Bott treffend beschreibt. Auch in der aktuellen Ausstellung widmet sich der Künstler ganz diesem Spannungsverhältnis, indem er die Grenzen des Raums und des Materials auslotet.

Ein Hauch Südostasien weht durch die Ausstellungsräume der Städtischen Galerie Schloß Borbeck. Martin Pfeifle hat grüne, viereckige Fahnen aus Hanoi mitgebracht und aufgehängt. Sie spannen sich im Zickzack von Wand zu Wand und durchkreuzen den Blick in die Tiefe. Ihre Form erinnert an buddhistische Gebetsfahnen, doch ohne jegliche sichtbare Symbolik. Einzig die Schatten, die sie an die Wände werfen, lassen Spirituelles erahnen. Der Gang unter diesen grünen Fahnen wirkt beruhigend, blickt man nach oben, so wähnt man sich geborgen wie unter einem Baldachin.

Martin Pfeifle studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und war Meisterschüler von Hubert Kiecol. Er erhielt zahlreiche Stipendien, wie das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium, Duisburg, und das StipendiumVilla Romana, Florenz. 2009 war er Förderpreisträger des Landes NRW.

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStiftung Essen.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

 

  A l t e  M u s i k 

  Freunde & Förderer  

 

Freitag, 15.02.2013, 19 Uhr

Foto der Künstlerin Midori Seiler
Foto: Peter Witt

Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranzsonaten

Midori Seiler: Barockvioline
ChrisCan Rieger:
Cembalo


Der Salzburger Hofkapellmeister Heinrich Ignaz Franz Biber galt während der Barockzeit als herausragender Violinvirtuose. Seine "Rosenkranzsonaten“ für Violine und Basso continuo sind eine "Vertonung“ der 15 Rosenkranz-Geheimnisse von der Geburt über Passion und Auferstehung bis zur Himmelfahrt Christi. Barocker Affekt in höchster Vollendung verbindet sich hierbei mit meisterhaftem Anspruch an das Violinspiel. So schreibt Biber für jede der 15 Sonaten eine andere Stimung der Violine vor und bereichert die Musik überdies mit zahlreichen virtuosen Läufen, Verzierungen und Doppelgriffen. Biber widmet das Werk dem Salzburger Fürsterzbischof Maximilian Gandolph von Kuenburg, der einer Rosenkranz-Bruderschaft angehört.

Die Geigerin Midori Seiler wurde insbesondere durch das international gefeierte choreographische Konzert "4 Elemente - 4 Jahreszeiten“ bekannt, das 2007 im Radialsystem V Premiere feierte. Gemeinsam mit dem Cembalisten Christian Rieger, Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen und dem Publikum von Schloß Borbeck bestens durch seine Reihe "Johann Sebastian Bach“ bekannt, interpretiert sie an diesem Abend alle dieser außergewöhnlichen Rosenkranzsonaten.

Residenzsaal

Eintritt: 20,- / 17,- € erm.

 

 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 01.03.2013, 19 Uhr

Foto der Pianistin Iva Jovanovic
Foto: Martin Teschner

Iva Jovanovic: Klavier

Pianistische Virtuosität ebenso wie zarte Artikulation und enormes Einfühlungsvermögen erfordern die Werke, die Iva Jovanovic im Schloß Borbeck interpretiert. Auf dem Programm stehen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sechs Variationen F-Dur für Klavier über die Arie „Salve tu, Domine“ KV 398, von Ludwig van Beethoven (1770-1827) die Sonate Es-Dur op. 27 Nr. 1 „Quasi una fantasia“, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) Partita für Klavier Nr. 2 c-Moll BWV 826 und schließlich diverse Stücke von Frédéric Chopin (1810-1849).

Die 1989 im serbischen Niš geborene Pianistin Iva Jovanovic gewann bereits neunjährig den ersten Preis des renommierten internationalen Wettbewerbs für junge Pianisten „Nikolai Rubinstein“ in Paris. Seitdem war sie vielfach Preisträgerin bei nationalen wie auch internationalen Wettbewerben. Konzertreisen führten sie als Solistin ebenso wie als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles nach Estland, Polen, Kroatien, Montenegro und Japan. Sie konzertierte mit verschiedenen Symphonieorchestern; außerdem wirkte sie bei Fernseh- und Radioproduktionen mit.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Residenzsaal

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

 

     
    J a z z 
   

 

Donnerstag, 14.03.2013, 19 Uhr

Foto Tromper Ruud Breuls

WDR Big Band - Dutch Brass

Ruud Breuls: Trompete
Bart van Lier:
Posaune
Joachim Keller:
Leitung und Arrangements

Dutch Brass - dahinter verbirgt sich ein Abend mit der WDR Big Band und Gastmusikern aus den Niederlanden. Das englische Wort „Brass“ steht für Blechbläser, die durch den Trompeter Ruud Breuls und den Posaunisten Bart van Lier vertreten sind. Im Süden Hollands geboren, erkannte Ruud Breuls schon in frühen Jahren seine Leidenschaft zur Jazzmusik. An der Trompete und am Flügelhorn begeistert er mit seinem warmen Ton und seinen geschmeidigen Improvisationen Jazzfreunde in aller Welt. Seit 1996 spielt er als festes Mitglied in Hollands bekanntestem Orchester Trompete - dem Metropole Orkest. Ebenso spielte er im Dutch Jazz Orchestra an der Seite von Jerry van Rooyen, dem langjährigen Chefdirigenten der WDR Big Band.

Das Orchester widmet ihm einen eigenen Abend, zu dem sich auch sein Landsmann und Weggefährte im Metropole Orkest, Posaunist Bart van Lier angesagt hat. Dieser gehört zu den großen Leitfiguren der jungen Posaunistengeneration – nicht zuletzt durch seine Arbeit mit dem Bundesjazzorchester BuJazzO. Für eine perfekte Balance zwischen solistischen und orchestralen Passagen sorgen die meisterhaften Arrangements von Jörg Achim Keller.

Schlosssaal

Eintritt: 25.- / 20.- € erm.

 

     
 

  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 26.04.2013, 19 Uhr

Foto Simone Drescher und Olga Gollej
Foto: Martin Teschner

Simone Drescher: Violoncello
Olga Gollej:
Klavier

Die Sonate A-Dur, op. 69, von Ludwig van Beethoven (1880- 1827), die Sonate A-Dur von César Franck (1822-1890) und Gramata cellam von Peteris Vasks (* 1946) stehen an diesem Abend auf dem Programm.

Die junge deutsch-koreanische Cellistin Simone Drescher studiert an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Als Solistin konzertierte sie mit zahlreichen Orchestern, u.a. dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bosch Streichersolisten und den Budapest Strings. Mit ihrer Duopartnerin Olga Gollej wurde sie 2012 gleich mehrfach ausgezeichnet: So erhielten beide u.a. Auszeichnungen beim Deutschen Musikwettbewerb (Stipendium und Sonderpreis der Stiftung Musikleben).

Die außerordentliche Begabung für das Klavierspiel wurde bei der Kasachin Olga Gollej früh erkannt und gefördert. Etliche Wettbewerbspreise und Auszeichnungen öffneten ihr die Türen zu Konzerten in vielen Ländern Europas, Südamerikas und dem Nahen Osten. Mehrere CD-Einspielungen liegen von ihr vor, u.a. mit dem Leipziger Streichquartett.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Residenzsaal

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

 

     
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Eröffnung am Samstag, 11.05.2013, 17 Uhr
Dauer: 11. Mai bis 7. Juli 2013



„steinstücke“, 1-8, 2008, 70 X 40 cm

Elke Seeger

Fotografie - musikalisch-interaktive Installation

Das zentrale Thema von Elke Seegers Arbeiten ist die Reflexion über das Medium Fotografie. Die Künstlerin untersucht in mehreren Werkgruppen die Grenzen des Mediums zur Malerei, zur Grafik und zum Film, indem sie über die detaillierte Darstellung der Wirklichkeit abstrahierende Momente herausarbeitet. Visuelle Phänomene, die mit dem Auge oftmals so nicht wahrgenommen werden, spielen ebenso eine Rolle, wie installative Arbeiten, die mittels einer Videoaufprojektion in das still gestellte Bild einer Fotografie eingreifen und Bewegung erzeugen. Diese „Zeitbilder“ versuchen die Grenzen zwischen dem stillen und dem bewegten Bild zu öffnen. Durch die Kooperation der Fotografin mit KomponistInnen ergeben sich weitere cross-mediale Verknüpfungen von Bild, Ton, Raum und Zeit.

Für die Ausstellung in der Städtischen Galerie entsteht u.a. eine musikalische, interaktive Installation in Zusammenarbeit mit KomponistInnen der Folkwang Universität der Künste. Elke Seeger studierte an der Kunstakademie Düsseldorf freie Grafik sowie Fotografie an der Universität Essen bei Prof. Vilim Vasata und Prof. Inge Osswald. Von 1992 an ist sie als freie Fotografin tätig, drei Jahre später wird sie in die Deutsche Fotografische Akademie berufen. Seit 1999 ist Elke Seeger Hochschulprofessorin im Fachbereich Gestaltung an der Folkwang Universität der Künste. Viele ihrer Arbeiten befinden sich im öffentlichen Besitz, unter anderen in der Sammlung des Deutschen Bundestags.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

     
    J a z z 
   

 

Freitag, 07.06.2013, 19 Uhr

Joscha Oetz Quartett


Perfektomat
Joscha Oetz Quartett

Niels Klein: Saxofon
Simon Nabatov:
Klavier
Joscha Oetz:
Bass
Bodek Janke:
Schlagzeug

Joscha Oetz ist Kontrabassist, Komponist, virtuoser Kosmopolit und Grenzüberschreiter. Nach elf Jahren in Kalifornien und Peru lebt er seit Mitte 2011 wieder in seiner Heimatstadt Köln. In der Zeit seines „Nomadentums“ hat sich Oetz zu einem Experten in afroperuanischer Musik entwickelt und ebenso seine Kenntnisse in Jazz und neuer Musik erweitert. Sein aktuelles Quartett, Perfektomat, mit drei der gefragtesten Improvisatoren Europas hochkarätig besetzt, ist für den Leader ein wahres Dream-Team. Die Zusammenarbeit von Oetz und Niels Klein geht bis auf das Jahr 1998 zurück; mit Simon Nabatov und Bodek Janke ist das Arbeitsverhältnis noch „frisch“, und zwar im besten Sinne des Wortes. Die Musik von Perfektomat meistert Verbindungen von gelassenem bis frenetischem Groove, lateinamerikanischer Leichtigkeit des Seins und unprätentiöser Auslotung diverser klanglicher Identitäten.

Zu hören ist ein Spiel kaleidoskopischer Perspektiven zwischen einfach und komplex; ambitioniert schafft das Quartett akustische Welten. Es ist ein spielerisch-souveräner Umgang mit Traditionen und garantiert eine eindrucksvolle Reise zu neuen Hörerlebnissen.

Schlosssaal

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

 

     
 

  A l t e  M u s i k  /  D e u t s c h l a n d f u n k

   

 

Freitag, 21.06.2013, 19 Uhr

Ketil Haugsand
Foto: Marco Borggreve

Wege zu Johann Sebastian Bach

Ketil Haugsand: Orgel, Cembalo

Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Luis Marchand stehen an diesem Abend auf dem Programm.

Ketil Haugsand gilt als einer der bedeutenden Interpreten für Cembalo im Bereich der Alten Musik. Auf akademischer Ebene zählt er zu den gefragtesten Cembalo-Lehrern. Er lehrte an der Hochschule für Musik in Oslo, bevor er 1994 als Professor für Cembalo an die Hochschule für Musik in Köln berufen wurde. Regelmäßig gibt er Kurse in Norwegen und Portugal. Darüber hinaus wird er häufig als Jurymitglied zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Als Solist und Ensembleleiter konzertiert er mit namhaften Ensembles in Europa, den USA und Israel. Die Einspielungen des gebürtigen Norwegers, u.a. von Bach, Rameau, Marchand und Seixas, trugen ihm international hohe Anerkennung ein. 1996 wurde er mit dem Diapason d’or ausgezeichnet.

Im Schloß Borbeck spielt er auf einer Orgel von Gerrit C. Klop, einem historischen Nachbau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Orgel haben der Schloß Borbeck e.V. und die Stiftung Schloß Borbeck erworben. Beider Ziel ist es, Mittel zur Förderung der kulturellen Nutzung im Schloß Borbeck, in der Schlossarena und im Schlosspark zu akquirieren.

Eine Kooperation mit dem Deutschlandradio. Der Deutschlandfunk wird das Konzert aufzeichnen und in der Reihe Festspiel-Panorama senden.

Residenzsaal

Eintritt: 20.- / 17.- € erm.

 

     
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Eröffnung am Samstag, 13.07.2013, 17 Uhr
Dauer: 13. Juli bis 29. September 2013

Installation Heike Weber
„Multiversum“ 2010, Marta Herford, Foto: Hans Schröder

Heike Weber

Rauminstallation

Das Besondere an Heike Webers künstlerischer Arbeit sind ihre raumgreifenden Zeichnungen. Sie entwickeln sich in Korrespodenz mit dem Raum. Dabei geht es der Künstlerin um Schwebezustände sowie um die Auflösung von fest gefügten Strukturen. Heike Weber möchte den Betrachter körperlich in ihre Bilder einbinden. Der „schwankende Boden“ hat für die Zeichnerin die Funktion, dem Betrachter seine Präsenz, sein Dasein bewusst zu machen. Ihre bevorzugten Untergründe sind eigens dafür vorbereitete Räume, die sie in ein dreidimensionales Blatt Papier verwandelt. Permanentmarker, Wäscheleinen, Nadeln sind einige der Materialien, mit denen die Künstlerin ihre Raumzeichnungen, bei der die weißen Flächen eine tragende Funktion haben, gestaltet. Für die Städtische Galerie wird eine große Zeichnung aus Aluminiumdraht erstellt sowie eine Bodenarbeit, die mit der Materialität der Zeichnung korrespondiert. Heike Weber wird vor Ort ihre Arbeit entwickeln, auf die Gegebenheiten des Raumes reagieren und sie so mit dem Ort verknüpfen.

Heike Weber hat an der FH Aachen und an der Glasgow School of Art studiert. Sie erhielt zahlreiche Arbeitsstipendien, unter anderen das des Kunstfonds in Bonn und das der Stiftung des Bundes Villa Casa Baldi. Seit den 90er Jahren stellt sie in Museen und Kunstvereinen im In- und Ausland aus.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

Für die Unterstützung danken wir der Sparkasse Essen, der Firma Carl Prinz GmbH & Co. KG
und der Firma Uzin Utz AG.

 

     
 

W D R 3  /   A l t e  M u s i k  in  N R W

   

 

Freitag, 20.09.2013, 19 Uhr

Sang- und Klangstücke des Liebeskrieges
Foto: Stefan Schweiger

Mars & Amor
Sang- und Klangstücke des Liebeskrieges

Wolf Matthias Friedrich: Bass
Johanna Seitz:
Barockharfe
Sören Leupold:
Laute
Markus Märkl:
Cembalo


Werke von Joh. Ph. Krieger (1649-1725), A. Caldara (1670- 1736), F.N. Fago (1677-1745), G.Ph. Telemann (1681-1767), G.F. Händel (1685-1759) u.a. interpretieren Wolf Matthias Friedrich (Bass), Johanna Seitz (Barockharfe), Sören Leupold (Laute) und Markus Märkl (Cembalo).

Zahlreiche Opern- und Konzertverpflichtungen führten Wolf Matthias Friedrich in Opern- und Konzerthäuser sowie zu Festivals aller Kontinente. Viele Rundfunk- sowie über 50 CD- und DVD-Produktionen zeugen von seinem großen Repertoire sowie seiner Variabilität, die von der Musik des Frühbarock bis hin zur Moderne reicht. Das besondere Interesse von Johanna Seitz gilt dem Erforschen und Spielen historischer Harfen. Bei der Edition Walhall ist sie Herausgeberin einer Harfenmusikreihe. Der Lautenist Sören Leupold studierte an der Hochschule für Musik in Köln. Konzertreisen führen ihn immer wieder in alle Kontinente.

Aufnahmen mit dem Cembalisten und Organisten Markus Märkl erschienen bei Harmonia Mundi France, Christophorus, Claves und Decca.

Eine Kooperation mit WDR 3 Alte Musik in NRW. Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal von Schloß Borbeck aufzeichnen und in der Reihe WDR 3 Vesper senden.

Schlosssaal

Eintritt: 20.- / 17.- €erm.

 

     
    J a z z 
   

 

Freitag, 11.10.2013, 19 Uhr

Echoes of Swing – Message from Mars
Foto: Stefan Schweiger

Echoes of Swing – Message from Mars

Colin T. Dawson: Trompete, Gesang
Chris Hopkins:
Altsaxofon
Bernd Lhotzky:
Klavier
Oliver Mewes:
Schlagzeug

Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano: Diese in der Jazzgeschichte ungewöhnliche, kompakte und wendige Formation erlaubt größte harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Im Mittelpunkt steht immer die Interaktion, der improvisierte Dialog, das Für- und Miteinander. Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Verblüffend sind ihre Arrangements, virtuos die Solobeiträge und ausdrucksstark die Eigenkompositionen.

Die zeitgemäße Aufbereitung eines enorm abwechslungsreichen Repertoires, nicht zuletzt die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion vieler namhafter Festivals und etablierten „Echoes of Swing“ an der Spitze der internationalen klassischen Jazzszene.

Ausgedehnte Tourneen führten das Quartett quer durch Europa, über den Atlantik, nach Japan, Neuseeland und auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band dokumentieren ihre fünf CDs. An diesem Abend präsentieren sie ihr neues Album „Message from Mars“, das in Frankreich den Prix de L'Académie du Jazz erhielt und in Deutschland den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Residenzsaal

Eintritt: 20.- / 17.- € erm.

 

     
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Eröffnung am Samstag, 12.10.2013, 17 Uhr
Dauer: 12. Oktober bis 24. November 2013

Malereiinstallation Anne Berlit

Anne Berlit

Codes
Malereiinstallation

„Codes“ heißt die Werkgruppe, die Anne Berlit zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit ausstellt. Die länglichen Bildkörper erinnern an eben diese Codes, die wir von den Waren aus den Supermärkten kennen. Die Arbeiten bestehen aus einzelnen Elementen, die nebeneinander an die Wand montiert werden.

Die Seiten sind in unterschiedlichen Winkeln geknickt, dadurch entstehen zwischen den Elementen verschiedene Räumlichkeiten. Herrscht, von vorne gesehen, eine Farbe vor, so sieht der Betrachter beim Standortwechsel die farbigen Seiten, die den Bildraum in die Vertiefungen fortsetzen. Beim Abschreiten der Arbeiten scheinen sie sich in einem ständigen Veränderungsprozess zu befinden. Je nach Richtung ändern sich die Farben, sie erscheinen und verschwinden wieder, durch den unterschiedlichen Lichteinfall entstehen Farbabstrahlungen, die auf dem Nachbarelement sichtbar werden und sich immer wieder mit der dort vorhandenen Farbe mischen. Die Künstlerin thematisiert so Malerei als dreidimensionalen architektonischen Raum.

Anne Berlit studierte an der Kunstakademie Düsseldorf freie Grafik bei Franz Eggenschwiler und Bildhauerei bei David Rabinowitch. Sie realisierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum und erhielt 2007 den „Deutschen Fassadenpreis“, gemeinsam mit dem Architekten Frank Ahlbrecht.

Für die Unterstätzung danken wir der National-Bank Essen,

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 18.10.2013, 19 Uhr

Konzert Schloß Borbeck, Oktober 2013

Roma Kushniarou: Klarinette
Itai Sobol:
Klavier

Auf dem Programm des Abends stehen u.a. von Leonard Bernstein (1918-1990) die „Sonata for clarinet and piano“, von Ernest Chausson (1855-1899) das „Andante et Allegro, for clarinet & piano“, von Leo Weiner (1885-1960) „Peregi verbunk, op. 40“, von Béla Kovács (1908-1959) „Hommage a J.S. Bach für Klarinette solo“.

Roma Kushniarous künstlerischen Werdegang begleiten zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben und Stipendien, darunter 2005 beim Carl Nielsen Wettbewerb (gefördert durch die dänische Königin) in Odense, Dänemark, und den 1. Preis in der Kategorie „Improvisation“ beim ersten Festival der Neuen Musik „Die neuen Töne der Welt“ in seiner weißrussischen Heimatstadt Minsk. Als Solist trat Roma Kushniarou mehrfach mit dem weißrussischen Staatlichen Symphonieorchester auf, u.a. bei der Uraufführung der „Tanzpräludien“ von W. Lutoslawski.

Am Klavier begleitet wird er von Itai Sobol. Er studierte zunächst Klavier und Komposition an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv, später Jazz-Klavier und moderne Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Während seines Studiums erhielt er ein Stipendium von der America-Israel Cultural Foundation und vom Israeli Musicians Fund. 2002 hatte er seinen ersten Auftritt mit dem Israel Philharmonic Orchestra und spielte eine Improvisation über das Rondo aus dem ersten Klavierkonzert Beethovens.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

 

     
 

  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 15.11.2013, 19 Uhr

Alexej Gerassimez
Foto: Wildundleise

Colours of Percussion

Alexej Gerassimez: Marimbaphon, Schlagwerk

Der gebürtige Essener begann im Alter von sieben Jahren mit dem Schlagzeugspiel. Heute gilt er als einer der führenden Schlagzeugsolisten seiner Generation. Zahlreich sind seine Wettbewerbserfolge (u.a. vier 1. Preise mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert); 2010 gewann er den Deutschen Musikrat-Wettbewerb und den 1. Preis, den Publikumspreis sowie den Pressepreis bei der TROMP Percussion Competition in den Niederlanden, einem der renommiertesten Wettbewerbe für Schlagzeug-Solo.

Als Solist und Kammermusiker gastiert Alexej Gerassimez regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Solistisch tritt er u.a. mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Arkansas Symphony Orchestra oder den Bochumer Symphonikern auf. Der vielseitige junge Künstler komponiert auch. Erste Veröffentlichungen bei dem dänischen Verlag „Edition Svitzer“ wurden bereits international aufgeführt.

Auf dem Programm des Abends stehen Werke u.a. von Dave Maric, Matthias Schmitt und John Psathas. Dabei verbindet Alexej Aljoscha Gerassimez große Virtuosität mit einem atemberaubenden Tempo.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH.

Residenzsaal

Eintritt: 17.- / 14.- € erm.

 

     
 

J a h r e s a u s s t e l l u n g

   

 

Eröffnung Sonntag, 08.12.2013, 17 Uhr
Dauer: 8. – 19. Dezember

Im Rahmen der bereits traditionellen Jahresausstellung präsentieren
die Kunstkurse von Schloß Borbeck ihre Arbeiten.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

    K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t
   

 

Sontag, 08.12.2013., 19 Uhr

Konzert zur Weihnachtszeit

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule
stimmen Profis und Laien im Schloss auf die Weihnachtszeit ein. Der Kinderund Jugendchor der Matthäuskirche (unter der Leitung von Anne Roth), die Cardellino-Geigenkinder, das Cardellino-Orchester und Gesangssolisten bringen dabei ein weihnachtliches Singspiel auf die Bühne.

Residenzsaal

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich unter Tel. (0201) 8844219.

 

     
 
 

  M U S I K T H E A T E R

   

 

Sonntag, 17.03.2013, 18 Uhr

„Der Sonnenkönig in Gefahr“
Musiktheater für Kinder und Erwachsene

Gli Uccelli – Junges Ensemble für Alte Musik

Am prächtigen Hofe des mächtigen Louis XIV. droht Gefahr, der König soll in der eigenen Orangerie ermordet werden. Die Theaterproduktion des „Focus Alte Musik NRW e.V.“
verspricht einen spannenden Abend mit Musik der großen Meister aus der Zeit: Lully, Telemann, Vivaldi, F. Couperin. Das junge Ensemble spielt auf historischen Instrumenten.
Und muss nebenbei einen Mord verhindern…

Residenzsaal

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich unter Tel. (0201) 8844219.

 

     
 
 

K O N Z E R T

   

 

Sonntag, 06.10.2013

Trio Sofort

Pablo Quintilla Andrade: Violine
Javier Martínez Campos:
Violoncello
Irene Rubio Asensio:
Klavier


Die jungen Spanier zog es von Madrid bzw. Castellón an den Rhein an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo sie zurzeit ihren Master machen. Trotz ihrer Jugend haben die drei Musiker schon viele Erfahrungen und Preise bei europäischen Orchestern, Meisterkursen und Wettbewerben gesammelt.

Residenzsaal

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten

 

     
 
 

  S o n d e r v e r a n s t a l t u n g

   

 

Freitag, 25.10.2013, 19 Uhr

Muse & Menü
Höfischer Abend im Schloß Borbeck

Die „Fürstäbtissin höchstpersönlich“ lädt zu einem „höfischen Abend“ ins Schloss ein. Musikalisch, theatralisch und kulinarisch wird nach einer Schilderung der damaligen Äbtissin Elisabeth von Berg s‘Heerenberg der Besuch der Schutz- und Schirmherren des Essener Damenstiftes, Pfalzgraf
Wolfgang Wilhelm von Neuburg und Markgraf Ernst von Brandenburg, aus dem Jahre 1611 nachempfunden – mit einem tödlichen Nachspiel...

Schlosssaal

Eintritt 40,- € (incl. 3-Gänge-Menü)

Veranstalter: Schloss Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss, Arena und Park

Kartenreservierung bei Franz Josef Gründges,
Tel. (0201) 683809 oder per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de

  Förderverein  

 

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