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  Archiv 2007 

   Z u r ü c k

 

 

   

  A u s s t e l l u n g



Eröffnung am Samstag, 21.01.2012, 17 Uhr
Dauer: 21. Januar bis 1. April 2012

Hans-Peter Webel
„Purpurzier“

Skulpturen und Fotoarbeiten

Der Bildhauer Hans-Peter Webel hat an der Hamburger Kunstakademie bei Franz Eberhard Walter studiert und ist 1995 durch eine große Einzelausstellung im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, bekannt geworden. In den 90er Jahren entstehen Gipsplastiken, die mit der Assoziation an Bauschmuck und Stuckprofil spielen. Besonders fordert ihn dabei der Gegensatz heutiger, trister Fassaden zu historisierender Ornamentik heraus. Es entstehen zahlreiche plastische Eingriffe im Außenraum, die er ironisch „Anprobe“ nennt und fotografisch dokumentiert.
In seinen neuen Arbeiten treibt der Bildhauer sein Interesse an Schmuck und Ornament zum Äußersten, indem er neben Gipsplastiken, vor allem vergängliche Materialien, wie Blumen und Gemüse, zu skurrilen Gebilden an sich „anprobiert“. Der Künstler selbst wird zur Skulptur. Großformatige Selbstportraits dokumentieren den opulenten „Zierat“, der ein paar Tage später schon verwelkt und vertrocknet, seine Aura verlieren wird. Mit diesem Wissen, auch um die eigene Vergänglichkeit, experimentiert Hans-Peter Webel, wenn er, statt Gips, Stein oder Bronze, sich selbst zum Objekt macht und damit auch indirekt die Frage aufwirft, was vom bleibenden Wert ist.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.


Für die Unterstützung danken wir der Kulturstiftung Essen.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

 

  A l t e  M u s i k  /  D e u t s c h l a n d f u n k

  Freunde & Förderer  

 

Freitag, 03.02.2012, 19 Uhr

Foto: Udo Güldner   Foto: Udo Güldner

Bob van Asperen: Cembalo, Virginal

"Banchetto Musicale" am Hofe Herzog Ferdinand Albrechts


Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Bob van Asperen zählt seit vielen Jahren zu den gefragtesten Spezialisten für Alte Musik an Cembalo, Clavichord und Orgel, wie auch als Dirigent und Musikwissenschaftler. Als regelmäßiger Gast wichtiger Festivals auf der ganzen Welt umspannen seine Konzerte praktisch das gesamte Repertoire der Clavierliteratur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Er ist Professor am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam und leitet eine Meisterklasse für Cembalo und Generalbass.
Bob van Asperen nahm neben zahlreichen Duo- und Ensembleeinspielungen bis jetzt mehr als 60 Solo-CDs mit Werken wie Bachs Inventionen, Sinfonien und Präludien auf. Viele seiner Einspielungen erhielten Preise wie den „Edison Award“, den „Diapason d'Or“, „Le Choc du Monde de la Musique“, den „Deutschen Schallplattenpreis“ und den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“.
Unter dem Motto „Banchetto Musicale“ stehen Paduanen / Pavanen, Variations-Tanzsuiten und Tombeaux von Johann Sebastian Bach, John Bull, William Byrd, Louis Couperin, Johann Jacob Froberger, Jan Pieterszoon Sweelinck und Luigi Rossi auf dem Programm – ganz so wie sie unter Herzog Ferdinand Albrecht (1636-1687) auf Schloss Bevern (bei Holzminden) geklungen haben mögen.

Eine Kooperation mit dem Deutschlandradio.
Der Deutschlandfunk wird das Konzert aufzeichnen und in der Reihe Festspiel-Panorama senden.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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  A u s s t e l l u n g  /  T e i c h i n s t a l l a t i o n

   

 

Ausstellung vom 24.08. - 26.08.2012, täglich von 9 - 21 Uhr

   Foto: Stefan Bayer

Christoph M. Loos
„Rosebud/Doppelgänger“ (Sommer))


„Als Arbeit in situ versteht sich die Installation „Rosebud/Doppelgänger“ des in Bonn und Essen lebenden Bildhauers, Grafikers und Hans-Thuar-Preisträgers Christoph M. Loos. Dem Wechsel der Jahreszeiten und den Eigenschaften des Wassers ausgesetzt, ist sie über ein Jahr lang auf dem Seerosenteich im Park des Schlosses Borbeck zu sehen. Eine doppelt umrissene historische Ornamentstruktur - Assoziation an eine Rosenkelchstruktur ermöglichend - ist als Motivfragment auf zwei, auf dem Wasser schwimmende Blattholzbahnen gedruckt. Diese werden von im Teichgrund versenkten Druckstockstäben in der Bahn gehalten und von einem Kronleuchter illuminiert. In die Kronen eines Baumes gehängt, wirkt dieser Leuchter, der den repräsentativen Innenräumen des Schlosses entstammen könnte, im Dunkeln wie ein Irrlicht. Auch wenn sich diese Arbeit in den Außenraum erweitert, ist sie charakteristisch für Christoph M. Loos als Holzschneider. Von der Bildhauerei gelangte er zum Holzschnitt als einem tradierten Druckverfahren. Indem er die Eigenheiten und Verhältnisse künstlerisch neu erkundete, die dem Holzschnitt und seinem Werkstoff Holz zu eigen sind, entwickelte er jene, von Stämmen abgeschälten Blattholzbahnen, die nun als Druckträger bildhaft auf dem Wasser schwimmen. Sein künstlerisches Anliegen, ursprüngliche Bezüge wie die von Holz und Baumstamm, Druckträger und Druckstock neu zu rekonstruieren, beinhaltet auch die Rückführung von künstlerisch bearbeitetem Holz in sein natürliches Umfeld – wie bei dieser Arbeit.“

(Auszug aus der Vernissage-Rede von Dr. Beate Reese, Kunstmuseum Mülheim a.d.R.)

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStifung Essen.

Installation auf dem Seerosenteich / Schlosspark

 

/\ 
    J a z z
   

 

Freitag, 24.02.2012, 19 Uhr

Foto: Jos L. Knaepen   Foto: Jos L. Knaepen

WDR Big Band
Bert Joris: Leitung, Arrangement und Trompete

Selfportrait – Bert Joris

Ein Blick in seine Biografie legt einen klaren Befund nahe: Bert Joris leidet an Größenwahn, allerdings an einer harmlosen Ausprägung – der belgische Trompeter fühlt sich von den großen Formationen magisch angezogen. Das entsprechende (Noten-)Material kann er gleich mitliefern: seine Stücke, voll von kompositorischer Finesse und melodischer Schönheit, zählen zur Grundausstattung vieler Profi- und Amateur-Big Bands. Bei Kollegen und Publikum herrscht Einigkeit: als Solist an der Trompete besticht Joris vor allem durch seinen strahlend-offensiven Ton.

Auch in der laufenden Saison hat die WDR Big Band Köln die aktuelle europäische Jazz-Szene fest im Blick. Mit Bert Joris kommt der wichtigste Jazzrepräsentant seines Heimatlandes. Ob als Dirigent, als Arrangeur oder als Trompeter, Joris ist in vielen bedeutenden europäischen Big Bands gefragt und regelmäßig zu Gast. In dieser Dreifach-Rolle tritt Bert Joris im Schloß Borbeck auf und präsentiert gemeinsam mit der WDR Big Band seine Musik: Jazz à la Joris.

Schlosssaal

Eintritt: 19 €,- / 15,- € erm.

 

 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 02.03.2012, 19 Uhr

Filip Erakovic: Akkordeon

Filip Erakovic: Akkordeon

Das Akkordeon führt im klassischen Konzertbetrieb ein Schattendasein - noch. Das wird sich ändern, denn längst haben Komponisten die vielen technischen und klanglichen Möglichkeiten dieses Instruments entdeckt und dessen Repertoire in alle Richtungen erweitert. Filip Erakovic ist ein Meister auf dem Akkordeon. Er spielt Bajan, die osteuropäische Form des chromatischen Knopfakkordeons – und wie er es spielt!

Egal, ob er „Alte Meister“ wie Bach, Scarletti, Tschaikowsky interpretiert oder Zeitgenössisches – der 23-Jährige beherrscht die Genres. Erakovic wurde in Serbien geboren. Seinen ersten Akkordeonunterricht erhielt er mit neun Jahren von seinem Vater, Milan Erakovic, Professor für Akkordeon. Nach Abschluss des Musikgymnasiums in Smederevo begann er 2007 sein Studium an der Folkwang Universität Essen. Er ist vielfacher erster Preisträger bei Wettbewerben in Serbien, Spanien und Deutschland.

Auf dem Programm dieses Abends stehen klassische Werke von Johann Sebastian Bach, Domenico Scarletti, Peter Tschaikowsky und Moritz Moszkowski ebenso wie zeitgenössische Werke von John Zorn, Yuji Takahashi, Wjatscheslaw Semenov, Olivier Messian und Magnus Lindberg.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH


Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

    J a z z
   

 

Freitag, 16.03.2012, 19 Uhr

   Foto: Kamila Czerniawska

Marcin Wasilewski Trio

Marcin Wasilewski: Klavier
Slawomir Kurkiewicz: Bass
Michal Miskiewicz: Schlagzeug

Den Namen dieses Trios muss man sich merken – falls einem die drei polnischen Musiker nicht ohnehin ein Begriff sind. Immerhin stehen sie bei dem Label ECM unter Vertrag. Seit 1993 spielen Pianist Marcin Wasilewski, Bassist Slawomir Kurkiewicz und Schlagzeuger Michal Miskiewicz unter wechselnden Namen zusammen. Als „Simple Acoustic Trio“ haben sie schon als Teenager einige preisgekrönte Alben aufgenommen.

Tomasz Stanko, der legendäre Jazztrompeter, war von den drei Nachwuchstalenten dermaßen beeindruckt, dass er sich zu einer langfristigen Zusammenarbeit mit ihnen in einer Quartettbesetzung entschloss. So haben die Drei Tomasz Stanko nicht nur auf internationalen Tourneen (darunter 2004 auch im Schloß Borbeck) sondern natürlich auch auf den preisgekrönten Alben „Soul Of Things“ und „Suspended Night“ mehr als begleitet.

Parallel dazu entwickelten die Drei ihre Trio-Konzeption weiter, bei der alle gleichsam in einem sehr feinen dynamischen Ensemblespiel die Musik mitgestalten. So hat sich eine Tiefe im Zusam men spiel entwickelt, die einzi gartig ist. Getragen von einem warmen, runden Sound, verwirk licht das Trio auf der Bühne eine Freiheit, die span nende musikalische Reisen ermöglicht. Längst haben sich die Drei daher den Ruf erspielt, eines der originellsten und besten Piano-Trios der zeitgenössischen europäischen Jazzszene zu sein.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

     E n t e r t a i n m e n t /  M u s i c a l
   

 

Freitag, 23.03.2012, 19 Uhr

Best of Musical and Comedy

Lars Redlich: Gesang
Bijan Azadian: Klavier

Der gebürtige Berliner Lars Redlich studierte zunächst Musik und Sport, sammelte praktische pädagogische Erfahrung u.a. als Leiter verschiedener Musikensembles und als Tutor für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin.

2004 begann er dann an der Universität der Künste Berlin ein Studium in Schauspiel, Gesang und Tanz, das er 2008 mit seiner One-Man-Show „Berlin“ mit Auszeichnung abschloss. Noch während seiner Ausbildung machte Lars als Kiezkönig King in der Uraufführung von Lund/Zaufkes „Kauf Dir ein Kind“ an der Neuköllner Oper von sich reden, spielte den Grafen Danilo in Lehár's Operette „Die lustige Witwe“, war Solist bei den Kurt-Weill-Festspielen Dessau und errang beim 36. Bundeswettbewerb Gesang den 2. Platz im Hauptwettbewerb Musical/Chanson.

In der Erfolgs-Show „Winterträume“, die 2009/2010 im Berliner Friedrichstadt-Palast alle bisherigen Zuschauerrekorde brach, war er der Top-Act. 2010 spielte er in Düsseldorf, Berlin, München und Frankfurt eine seiner Traumrollen: Danny Zuko aus dem Kultmusical „Grease“.

Vor der Kamera stand er unter anderem für die Pro7-Serie „Verrückt nach Clara“, als Blaubart im gleichnamigen Spielfilm, für den 3D-Film „Coin for Quality“ und zuletzt für die Sat.1-Serien „Eine wie keine“ sowie „Anna und die Liebe“. Seit 2009 tritt Lars mit seinem Soloprogramm „Lars but not least“ auf.

Im Schloß Borbeck ist Lars Redlich, begleitet von Bijan Azadian, mit einem „Best of Musical and Comedy“ zu hören.

Residenzsaal

Eintritt: 19,- / 15,- € erm.

 

 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   

 

Freitag, 30.03.2012, 19 Uhr

   

Andrey Rozendent: Violine
Daria Tschaikowskaja: Klavier

Andrey Rozendent (Violine) und Daria Tschaikowskaja (Klavier) interpretieren an diesem Abend Beethovens Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 47 („Kreutzer-Sonate“) ebenso wie Tartinis Violinsonate g-Moll („Teufelstrillersonate“) und Francks Sonate für Violine und Klavier A-Dur.

Andrey Rozendent, 1989 in Kaliningrad, Russland, geboren, zählt zu den vielversprechendsten Geigern der jüngeren Generation. Bereits im Alter von neun Jahren gab er sein Konzertdebüt im Moskauer Konservatorium. Seitdem konzertiert er in renommierten Konzertsälen wie der Moskauer Philharmonie, dem Bolschoi-Theater in Moskau, dem Théâtre du Châtelet in Paris, der Tonhalle Zürich und in vielen europäischen Ländern.

Er ist Preisträger des internationalen Wettbewerbs „Junger Musiker“ in Tallinn, der „Wieniawski International Violin Competition“ in Lublin und des „Berliner Salons“. Für seine Rolle im Film „Papa“ wurde er 2005 beim Filmfestival „Das Baltische Debut“ ausgezeichnet.

Begleitet wird er von der jungen russischen Pianistin Daria Tschaikowskaja. Auch sie konzertiert an weltberühmten Bühnen wie dem Glasunow-Saal in St. Petersburg, dem Rachmaninoff-Saal in Moskau, der Laeizhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf, der Philharmonie Köln und tritt regelmäßig in Europa und Asien auf.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Residenzsaal

Eintritt: 17,- € / 14,- € erm.

 

    A u s s t e l l u n g
   

 

Eröffnung am Samstag, 21.04.2012, 17 Uhr
Dauer: 21. April bis 17. Juni 2012

   Foto:Tomas Riehle

Thomas Kesseler

„Farbkraft“
Farbrauminstallation, Gemälde, Objekte

Farbe und Licht sind die Elemente, mit denen der Künstler und Architekt Thomas Kesseler Räume strukturiert und mit denen er jeden Raum, ob weltlich oder sakral, zu einem besonderen Erlebnis macht. Er benutzt reine Pigmente, die mit Leim, Kasein oder Wachs gebunden werden, um die ursprüngliche Leuchtkraft der Farbe zu erhalten.

In der Städtischen Galerie Schloß Borbeck zeigt er eine Auswahl von Arbeiten, die sich auf die räumlichen Gegebenheiten des Ausstellungsortes beziehen. Im Eingangsbereich der Galerie setzen großformatige, monochrome Bilder einen kraftvollen Farbauftakt. Ihr extremes Hochformat dient als Rahmen für weitere Gemälde, die an Faltenwürfe erinnern. Sie verweisen auf die Geschichte des Schlosses als Ort der Repräsentation, sowie auf Kesselers Studienzeit an der Kunstakademie Düsseldorf und somit auch auf die Kontinuität seiner farbigen Untersuchungen. Im Kabinett schafft Kesseler mit Schaukästen, in denen Mineralien, Skulpturen, Glasobjekte und ein Wunderkammerkasten zu sehen sind, eine Reminiszenz an höfische Kunstkammern. Die Besucher werden in der Ausstellung durch die Konfrontation mit reinen Pigmentaufträgen zurück zur Ursprungskraft der Farben geführt.

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStiftung Essen.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

 

  A l t e  M u s i k  /  D e u t s c h l a n d f u n k

   

 

Freitag, 27.04.2012, 19 Uhr


Pieter-Jan Belder
: Klop-Orgel, Cembalo

Wege zu Johann Sebastian Bach

Der niederländische Cembalist, Pianist und Flötist, Jahrgang 1966, studierte Blockflöte am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Ricardo Kanji und Cembalo bei Bob van Asperen - vgl. das Konzert im Februar - am Amsterdamer Sweelinck-Konservatorium.

Seit seinem Studienabschluss 1990 konzertiert Pieter-Jan Belder auf verschiedenen historischen Tasteninstrumenten und auf der Blockflöte. Als Continuospieler arbeitet er regelmäßig mit führenden Interpreten der historischen Aufführungspraxis Alter Musik zusammen. Belder wirkte bei der Komplettaufnahme (Brillant Classics) aller Werke Johann Sebastian Bachs mit. Außerdem hat er zwischen 1999 und 2007 sämtliche 555 Sonaten von DomenicoScarlatti auf insgesamt 36 CD’s eingespielt (ebenfalls Brillant).

Unter dem Titel „Wege zu Johann Sebastian Bach“ ist er an diesem Abend mit Werken u.a. von Jan Pieterszoon Sweelinck, Dietrich Buxtehude, Johann Jacob Froberger und Johann Sebastian Bach zu hören.

Im Schloß Borbeck spielt er auf einer Orgel der Fa. Klop, einem historischen Nachbau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Orgel hat die Stiftung Schloß Borbeck erworben. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Mittel zur Förderung der kulturellen Nutzung im Schloß Borbeck, in der Schlossarena und der Aktivitäten im Schlosspark zu akquirieren.

Eine Kooperation mit dem Deutschlandradio. Der Deutschlandfunk wird das Konzert aufzeichnen.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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 J a z z

   

 

Freitag, 04.05.2012, 19 Uhr

Bruno Böhmer Camacho Trio

Nostalgic Vision

Bruno Böhmer Camacho: Klavier
Juan Camillo Villa: Bass
Rodrigo Villalón: Schlagzeug

Latin Jazz heißt eine Spielart des modernen Jazz, die sich vor allem durch die Übernahme von Rhythmen – und teilweise auch Kompositionen – aus dem Repertoire der lateinamerikanischen Musik auszeichnet.

Ganz in diesem Sinne erobern drei junge Musiker aus Kolumbien Deutschlands Jazzszene mit einem Traumjazz: Zu hören ist eine gelungene Gratwanderung zwischen klassischem Jazz und anspruchsvoller (lateinamerikanischer) Balladenkunst – ohne jegliche Berührungsängste mit Pop- Einflüssen.

Bruno Böhmer Camacho gilt als einer der herausragendsten Pianisten der Latin Musik Szene in Deutschland – und wird als außerordentliches Talent gehandelt. Mit dem Bassisten Juan Camillo Villa und dem Schlagzeuger Rodrigo Villalón hat er ebenbürtige Partner.

Mit seinem aktuellen Programm „Nostalgic Vision“ öffnet Bruno Böhmer Camacho eine Schatztruhe reich an traumwandlerischer Melancholie, lateinamerikanisch geprägter, galanter Kompositionskunst und mitreißend improvisierten Passagen.

Der als Deutsch-Kolumbianer in zwei Kulturkreisen groß gewordene Pianist überzeugt mit seiner selbstverständlichen Virtuosität und seiner tiefempfundenen und authentischen Emotionalität. Auf diese Weise vereint er in den fast ausschließlich eigenen Kompositionen das Beste aus zwei musikalischen Welten.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

 

 F i g u r e n t h e a t e r

   

 

Freitag, 11.05.2012, 19 Uhr, Schlosspark
Freitag, 11.05.2012, 20 Uhr Residenzsaal

Sonntag, 13.05.2012, 17 Uhr, Schlosspark
Sonntag, 13.05.2012, 18 Uhr, Residenzsaal

Fidena

Erstmals weitet „FIDENA – Figurentheater der Nationen“ in diesem Jahr sein Festival aus – nach Essen. Geplant ist eine Kooperation mit Schloß Borbeck. Hierfür wünscht sich Festivalleiterin Annette Dabs eventuell eine Barockoper mit historischen Puppen. Darüber hinaus will sie den Park mit poetischen Bildern verzaubern.

1958 in Bochum gegründet gehört das internationale Festival „FIDENA – Figurentheater der Nationen“ heute ohne Zweifel zu den traditionsreichsten Theaterfestivals Deutschlands und gilt bei internationalen Fachkreisen als eines der bedeutendsten Figurentheaterfestivals weltweit. Über ein halbes Jahrhundert wurde bereits bestritten mit mehr als 1000 Vorstellungen von 421 Theatergruppen und Solokünstlern aus 45 Ländern.

Die Reihe bedeutender Künstler, die in Bochum gastierten, ist schier endlos. Sie reicht von geschätzten traditionellen Kasperspielern, großen Marionettenspielern oder Experimentierern über renommierte Ensembles aus Osteuropa, traditionelle Puppenspieler aus Java, Malaysia oder der Türkei, Schattentheater aus Australien, Objekttheater aus Deutschland und Frankreich bis hin zu medialen Performances, großem Bildertheater, spannenden Grenzgängen zwischen den Künsten oder Installationen, in denen der Zuschauer selbst zum Protagonisten wird. FIDENA klingt in den Ohren des heimischen wie des weltweit anreisenden Publikums nach künstlerischem Abenteuer, ästhetischer Provokation, subversiver Tradition und intelligentem Vergnügen.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V.

www.fidena.de

Schlosspark und Residenzsaal

Eintritt: 19,- / 15,- € erm.

 

    A l t e  M u s i k
   

 

Freitag, 25.05.2012, 19 Uhr

Freiburger Barockorchester
„Musique de table“ – a camara

Gottfried von der Goltz: Violine & Musikalische Leitung
Karl Kaiser: Flöte
Katharina Arfken: Oboe
Anne Katharina Schreiber: Violine
N.N.: Violoncello
Hille Perl: Viola da Gamba
Thomas Boysen: Laute
Torsten Johann: Cembalo

Das Freiburger BarockConsort, bestehend aus Mitgliedern des Freiburger Barockorchesters, hat sich auf die kleiner besetzte Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts spezialisiert. Ihr Ziel ist, mit ausgefallenen Programmen abseits vom gängigen Konzertrepertoire liegende Stücke wiederzuentdecken oder vermeintlich Bekanntes aus ungewohnter Perspektive in neuem Licht erklingen zu lassen.

An diesem Abend steht eigentlich Bekanntes auf dem Programm: Georg Philipp Telemanns „Musique du table“ - gespielt a camara. Ohne Übertreibung lässt sich dieses Werk als die barocke Instrumentalmusik schlechthin bezeichnen. In jeder ihrer drei Produktionen zieht der Komponist eine musikalische Bilanz seiner Zeit: auf eine malerische französische Ouverture folgt ein gelehrtes Quartett, an ein sprudelndes Concerto schließen sich ein besinnliches Trio und eine sangliche Solosonate an.

Mit der Ende 2010 erschienenen CD-Aufnahme der gesamten Musique de Table haben sich die Musiker des Freiburger Barockorchesters einen langgehegten Wunsch erfüllt – und hohe Maßstäbe gesetzt.

Residenzsaal

Eintritt: 19,- € / 15,- € erm.

 

    J a z z / A l t e  M u s i k
   

 

Freitag, 15.06.2012, 19 Uhr

Ring Ensemble

Ulrike Slowik: Barock-Violine
Raquel Massadas: Barock-Viola
Andreas Arend: Gambe
Diethard Krause: Laute
Simon Slowik: Klavier
Felix-Otto Jacobi: Bass
Demian Kappenstein: Schlagzeug

Ein modernes Jazztrio und ein Quartett aus Barockmusikern – das scheint ein Widerspruch zu sein. Doch die musikalische Sprache ist ähnlich, zumindest in ihrer wichtigen „Schnittmenge“, der Improvisation. So wurde im Barock beim professionelle Musizieren in Teilen improvisiert. Barock- und Jazzmusiker haben insofern ein ähnliches Gefühl für den Puls der Musik.

Das Ring Ensemble kombiniert das Spiel auf alten barocken Instrumenten (Barockvioline, -viola, Gambe und Laute) mit moderner Instrumentierung (Klavier, Bass, Schlagzeug) – und kommt damit zu vollkommen neuen Ausdrucksformen. Es nutzt die vielfältigen Klangfarben der Instrumente und schafft eine eigene Welt aus „bauchigen“ Rhythmen und poetischen Melodien.

Alle Kompositionen sind eigens für diese Besetzung geschrieben: Zu hören ist etwa ein prächtig exotischer Klangteppich, wenn der Schneider, „Mr. Kapadia“, in Indien seinen Kleiderschrank öffnet oder man findet sich, klanglich gesehen, an der Copacabana samt rassiger Samba wieder, ebenso wie bei federleichtem Swing oder einer Sarabande…

Volle Dynamik, komplexe Kompositionen, Natürlichkeit und Feingefühl ohne auf den Groove zu verzichten – das ergibt eine sinnesfreudige Mischung und ein tolles Projekt.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- € / 14,- € erm.

 

    A u s s t e l l u n g
   

 

Eröffnung am Samstag, 30.06., 17 Uhr
Dauer: 30. Juni bis 16. September 2012

Joanna Schulte

„Bis dass der Tod uns scheidet“
Fotografie, Video und Installation

Joanna Schulte studierte an der Fachhochschule Hannover und war Meisterschülerin von Prof. Ulrich Eller. Neben dem Tisa von der Schulenberg-Preis 2010, erhielt sie 2008 auch den
5. Marler-Video-Installationspreis.

Sie arbeitet vielgestaltig, unter anderem mit Mitteln der Fotografie, des Videos und der Installation zum Thema Erinnern, Gedenken, Liebe und Tod. Zu sehen ist ihre Fotoserie „Muttergedenken“, die Zeichen intimer Erinnerungskultur sichtbar macht: Scheinbar beiläufige Arrangements von Gegenständen in deren Zentrum die Fotografie der verstorbenen Mutter steht.

In der Ausstellung entwickelt Joanna Schulte ihre biografisch geprägte Herangehensweise weiter. Sie zeigt eine Fotoserie, in der sie Einblicke in Schlafzimmer zeigt. Im Focus dieser Arbeit steht das Ehebett als „unmodernes“ Relikt und Zeugnis einer Zweisamkeit.

Auch hier wählt die Künstlerin einen radikalen wie mythengeladenen Titel für die Arbeit: „Das Versprechen“. Sie erkundet in diesem „Still-Leben“ wie der verbliebene Partner mit der „leeren“ Seite umgeht. Neben den Fotoarbeiten wird eine Bodeninstallation entstehen, ein Teppich, der aus einem geknüpften Nachruf besteht. Eine Klangarbeit ergänzt den Themenkanon um Liebe und Tod.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

 

  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

 
 

 

Freitag, 07.09.2012, 19 Uhr

  

Yury Revich: Violine
Magda Amara: Klavier

Er ist ein Newcomer in der großen Tradition der russischen Geigerschule: Yury Revich. Mit seinen Debüts in der Carnegie Hall sowie dem Musikverein Wien sorgte er international für Aufsehen. Es folgten Konzerte u.a. im Glenn Gould-Studio in Toronto und am Théâtre des Bouffes du Nord in Paris.

1991 in Moskau geboren, begann Yury Revich im Alter von fünf Jahren, Violine zu spielen. Später studierte er an der Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums bei Galina Turchaninova, Viktor Pikayzen und Valery Vorona. Seit 2009 studiert er am Konservatorium Wien bei Pavel Vernikov.

Am Klavier begleitet wird Yury Revich an diesem Abend von Magda Amara. 1984 ebenfalls in Moskau geboren, studierte sie am staatlichen Konservatorium bei Sergey Dorensky. Nachdem sie 2008 ihr Studium mit Auszeichnung abschloss, setzt sie seit 2009 ihre Studien bei Stefan Vladar in Wien fort. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel beim rumänischen Wettbewerb „Jeunesses Musicales“ in Bukarest (1998), beim offenen Wettbewerb in Moskau (2003) und dem italienischen„Ennio Porrino“-Klavierwettbewerb.

Yury Revich und Magda Amara interpretieren Werke u.a. von Johannes Brahms, Claude Debussy, Niccolo Paganini, Giovanni Battista Pergolesi, Astor Piazzolla, Sergej Rachmaninoff, Pablo de Sarasate und Efrem Zimbalist.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Residenzsaal

Eintritt: 17,- € / 14,- € erm.

 

     E n t e r t a i n m e n t /  M u s i c a l
 
 

 

Freitag, 14.09.2012, 19 Uhr

Freitag, 14.09.2012, 19 Uhr

Michael Heller: Gesang, Tanz
Patricia M. Martin: Klavier

In Paderborn geboren, sammelte Michael Heller schon früh Bühnenerfahrungen und erhielt mehrere nationale und internationale Titel als Tänzer und Choreograph sowohl in Tanz- als auch in Rope Skipping-Formationen (Artistisches Seilspringen).

An der Folkwang Universität der Künste in Essen studierte er im Studiengang Musical die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz. Noch während seiner Ausbildung spielte er in Produktionen wie „Pinkelstadt“ und „Rent“ mit.

Es folgten Engagements u.a. in der Weihnachtsrevue „Last Christmas“ im Capitol Theater Düsseldorf, als A-Rab in der „West Side Story“ und Hans in „Into the Woods“ im Theater Hagen. Michael stand als IQ und Cover Link Larkin bei „Hairspray“ auf der Bühne sowie als Doody und Danny in „Grease“. Momentan ist er als Alfred in „Tanz der Vampire“ und als Mereb in „Aida“ an der Oper in Chemnitz unter Vertrag.

Im Schloß Borbeck gastiert Michael Heller mit einem eigenen Programm, das vom Musical bis hin zum modernen Chanson reicht.

Unterstützt wird er am Klavier von Prof. Patricia M. Martin. Von 1987 bis 1992 war sie Dirigentin bei den Hamburger Musical-Produktionen „Cats“ und „Phantom der Oper“. Heute lehrt sie als Dozentin für Musikalische Einstudierung und Leitung im Musical an der Folkwang Universtät der Künste in Essen.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- € / 14,- € erm.

 

   W D R 3   A l t e  M u s i k  i n  N R W
 
 

 

Freitag 28.09.2012, 19 Uhr

laReverdie

Venecie, mundi splendor
Auf den Spuren von Johannes Ciconia 1412 / 2012

Claudia Caffagni: Gesang, Laute
Livia Caffagni: Gesang, Fidel, Flöten
Elisabetta de Mircovich: Gesang, Fidel
Sara Mancuso: Harfe, tragbare Orgel
Matteo Zenatti: Gesang
Doron David Sherwin: Gesang, Zink
Mauro Morini: Posaune

Der in Lüttich geborene Komponist Johannes Ciconia (um 1370-1412) feiert in diesem Jahr seinen 600. Todestag. Ihm wird das Verdienst zugeschrieben, flämische und italienische Kompositionsweisen zu einem neuen, modernen Stil verschmolzen zu haben. Besonders seine späten Werke gehören zu den aufregendsten und originellsten Stücken seiner Generation.

Mit seinem Programm folgt das Ensemble laReverdie den Stationen des musikalischen Lebens dieses wichtigsten Komponisten an der Schwelle zur Renaissance. Dabei richtet das Ensemble sein Augenmerk nicht nur auf den Komponisten selbst, sondern ebenso auf seine verschiedenen Mäzene, Musikkollegen und Zeitgenossen.

Das italienische Ensemble laReverdie zählt seit vielen Jahren zu den international führenden Ensembles für mittelalterliche Musik. Es ist auf nahezu sämtlichen bedeutenden Festivals für Alte Musik in Europa aufgetreten und hat zahlreiche von der Fachkritik hochgelobte CDs veröffentlicht.

Eine Kooperation mit dem WDR 3 Alte Musik in NRW. Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal von Schloß Borbeck aufzeichnen und in der Reihe WDR 3 Vesper senden.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- € / 14,- € erm.

 

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  A u s s t e l l u n g

 
 

 

Eröffnung am: Samstag, 29.09., 17 Uhr
Dauer: 29. September bis 18. November 2012

Johanna Schwarz

„Den Schafen gibt’s der Herr im Sein“
Video-Sound-Installation

Der Ausstellungsort selbst, welcher früher Stallungen enthielt, dient der Künstlerin Johanna Schwarz als Inspiration. Sie wird sich mit dem Thema Schafe und Menschen, Schafherden, „Menschenherden“, dem Mythos des Schäferberufes, dem Schaf und dem Schäfer in der Kunst und Kunstgeschichte auseinandersetzen. Das Schaf spielt im Oeuvre von Johanna Schwarz schon länger eine Rolle in Form einer Schafsmaske als Tarnung, mit der sie sich bereits in unterschiedlichen Projekten in Szene gesetzt hat. Ihre Arbeiten befassen sich auf einer sehr poetischen Ebene mit existenziellen Themen. In der Ausstellung wird das Glück und die Glückssuche thematisiert:

Wie findet man das vermeintlich „einfache Glück“ der Schafe? Selbstfindungstexte, geistliche Musik, Bruchstücke aus Esoterik-Ratgebern, Videocollagen, Objekte – ihre multimediale künstlerische Haltung verweist auf ihre Lehrmeister. Johanna Schwarz studierte bei Timm Ulrichs an der Kunstakademie Münster sowie bei Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderen das Wilhelm Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

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Freitag, 26.10.2012, 19 Uhr

Thomas Hufschmidt Trio

Thomas Hufschmidt: Klavier
Ingo Senst: Kontrabass
Thomas Alkier: Schlagzeug

Als Musiker mit einem „...eigenständigen, ausdrucksfähigen Jazz-Ego...“ beschrieb die FAZ den renommierten Jazzpianisten Thomas Hufschmidt anlässlich der Veröffentlichung seines Albums „Pepila“.

Thomas Hufschmidt, der seit 1990 Professor für Jazzpiano, Big-Band-Leitung und Jazztheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen ist, gilt als einer der vielseitigsten Musiker der deutschen Jazzszene. Einen Namen machte er sich als gefragter Pianist und Keyboarder; darüber hinaus schrieb er Musik für internationale Film- und Fernsehproduktionen, realisiert laufend musikalische Projekte und begleitet als geschätzter Sideman namhafte Musiker unterschiedlicher Stilistik.

Er arbeitete in verschiedenen Formationen u.a. von Wayne Bartlett, Ron Williams und Remy Filipovitch. Darüber hinaus konzertierte er auch als Solist und im Duo mit dem Vibraphonisten Stefan Bauer und wirkte 2006 bei der Essener Aufführung der Jazz-Oper „Escalator over the Hill“ unter Leitung von Carla Bley mit.

Mit dem versierten Jazzbassisten Ingo Senst und dem Berliner Schlagzeuger Thomas Alkier – einem der gefragtesten Drummer Europas – präsentiert das Thomas Hufschmidt Trio Jazzstandards sowie groovige Bluestitel auf höchstem Niveau und vor allem Titel seiner neuenCD „Cape Impressions“, die im Februar 2012 veröffentlicht wurde.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

 

  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

 
 

 

Freitag, 09.11.2012, 19 Uhr

Liliencron-Quartett
feat. Nina Reddig

Nina Reddig: Violine

Liliencron-Quartett
Johannes Krause: Violine
Frederica Steffens: Violine
Anna Brugger: Viola
Doris Untch: Cello

Die Förderung und Begleitung von Musikern bei ihrer künstlerischen Entwicklung ist ein besonderes Anliegen von Schloß Borbeck. Hierzu zählen Nina Reddig und Johannes Krause.

Die Geigerin Nina Reddig ist derzeit Dozentin an der Hochschule für Künste Bremen. Als Geigerin des Morgenstern Trios gewann sie Preise beim ARD-Wettbewerb München(inklusive Publikumspreis), beim Internationalen Haydn-Wettbewerb Wien sowie beim International Chamber Music Competition Melbourne 2007. Als Solistin erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2004 konzertiert sie weltweit mit dem Chamber Orchestra of Europe sowie mit dem 2010 gegründeten Clara Haskil Trio, mit dem sie im vergangenen Jahr auch im Schloß Borbeck gastierte.

Das Liliencron-Quartett gründete sich im Jahr 2011. Es besteht aus einigen jüngeren Mitgliedern der Streichergruppen der Stuttgarter Philharmoniker und widmet sich der Musikliteratur des 18. bis 21. Jahrhunderts. Vor allem der Geiger und Primarius Johannes Krause ist den Essenern durch wiederholte Auftritte – auch im Schloß Borbeck – bekannt.

Auf dem Programm des Abends stehen:

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett G-Dur op. 33 Nr. 5, Hob. III: 41
Vivace assai
Largo e cantabile
Scherzo. Allegro
Finale. Allegretto

Joseph Haydn
Violinkonzert C-Dur, Hob.VIIa: 1
Allegro moderato
Adagio
Finale.Presto

Pause

Bedrich Smetana (1824-1884)
Streichquartett Nr. 1 e-Moll
Allegro vivo appassionato
Allegro moderato alla polka
Largo sostenuto
Vivace

Johannes Brahms (1833-1897)
Streichquintett G-Dur, op. 111
Allegro non troppo, ma con brio

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.


 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

 
 

 

Sonntag, 18.11.2012, 19 Uhr

Alinde Quartett

Eugenia Ottaviano: Violine
Magdalena Härtl: Viola
Jordi Rodriguez Cayuelas: Violine
Lukas Wittermann: Violoncello

Mit dem Alinde Quartett stellt sich ein junges, frisches Quartett im Schloß Borbeck vor: Eugenia Ottaviano, Magdalena Härtl, Jordi Rodriguez und Lukas Wittermann trafen sich im Sommer 2010 während ihres Studiums in Düsseldorf und entdeckten ihre gemeinsame Idee und Begeisterung für das Streichquartettspiel.
Bereits nach nur dreimonatigem Zusammenspiel gewann das Quartett den 1. Preis beim „Schmolz & Bickenbach“- Wettbewerb in Düsseldorf. Die Rheinische Post schreibt gar von der „Zauberwelt des Wohlklangs“.

Unterricht und Kurse nimmt das Quartett regelmäßig bei Ida Bieler, Jürgen Kussmaul und Christoph Richter. Ferner arbeitete es mit dem „Mannheimer Streichquartett“ und dem Komponisten Wolfgang Rihm. Das Quartett erhält ein Stipendium des Vereins „Yehudi Menuhin Live-Music-Now“ und der „Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung“. An der kürzlich eröffneten „Ida Bieler Streicherakademie“ in Köln geben die vier Musiker sowohl einzeln als auch als Quartett Unterricht und Kurse.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Freitag, 30.11.2012, 19 Uhr

Jean-Marie Machado: Klavier, Komponist, Arrangement
Dave Liebman: Saxofon, Flöte

Jean-Marie Machado zählt zu den innovativsten und kreativsten Musikern seiner Generation in Frankreich. Seine Kompositionen verbinden auf vielschichtige Art verschiedene Stile miteinander: Klassik, Jazz, aber auch traditionelle Musik wie den Fado. Und so besticht er immer wieder mit Überraschungsmomenten in seiner Musik.

Jean-Marie Machado ist Komponist mit portugiesischen und hispano-italienischen Wurzeln; er wuchs in Marokko auf, absolvierte eine klassische Ausbildung bei Catherine Collard und entdeckte als Autodidakt die Pop- und Jazzmusik. In den vergangenen Jahren hat er sich vor allem durch seine Musikprojekte „Sextet Andaloucia“ und „Trio Time“ sowie durch die einprägsame Kooperation mit dem US-amerikanischen Saxofonisten Dave Liebman europaweit einen Namen gemacht. Letzteren darf man als lebende Legende bezeichnen. Seine über 40jährige Musiker- und Komponistenlaufbahn reicht von Klassik über Rock bis hin zum Jazz.

2010 haben sie ihr zweites gemeinsames Album veröffentlicht: Eternal Moments, aus dem sie an diesem Abend Stücke spielen. Es ist ein Programm, das im Jazz wurzelt, dabei aber auf so unterschiedliche Quellen wie Thelonious Monk und Maurice Ravel zurückgreift. Der Saxofonist Liebman ist hier ebenso auf der Flöte zu hören. Es entstehen Klanglandschaften, die sowohl die Qualitäten Machados als auch Liebmans typisches Spiel von Sopransaxofon und Flöte herausstellen.

Eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen e.V.

Residenzsaal Eintritt

17,- / 14,- € erm.

 

 
 

  S o n d e r v e r a n s t a l t u n g

 
 

 

Freitag, 05.10.2012, 19 Uhr

Muse und Menü

Dresdner Salon-Damen

Fünf bezaubernde „Salon-Damen“ entführen im Rahmen einer musikalischen Zeitreise zu den Evergreens und Filmmelodien der 20er bis 40er Jahre. Ob Walzer, Tango, Swing, Foxtrott oder aber Salon- und Kaffeehausmusik – die singenden und musizierenden Damen an Violoncello, Violine, Klarinette und Klavier bieten nicht nur Glanz und Glamour dieser Zeit sondern vor allem auch erlesene Unterhaltung.

Veranstalter: Schloß Borbeck e.V., Förderverein für Schloss, Arena und Park

Kartenbestellungen bei F.J. Gründges, Tel.: 0201/ 68 38 09

Schlosssaal

Eintritt: 40,- € (incl. 3-Gänge-Menü)

 

    K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t
   

 

Sontag, 09.12., 19 Uhr

Konzert zur Weihnachtszeit

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule stimmen Profis und Laien im Schloss auf die Weihnachtszeit ein.

Residenzsaal

Eintritt: kostenlos, eine Reservierung ist unbedingt erforderlich

 

 

J a h r e s a u s s t e l l u n g

   

 

Eröffnung Sonntag, 09.12.2012, 17 Uhr
Dauer: 9. – 19. Dezember

Die Kunstkurse im Schloß Borbeck präsentieren ihre Arbeiten im Rahmen der
bereits traditionellen Jahresausstellung.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

 
 

 

  Förderverein  

 

 

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