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  Archiv 2009 

   Z u r ü c k

   

  K a m m e r m u s i k


Freitag, 16.01.2009, 19 Uhr

Leipziger Streichquartett    Foto: Gert Mothes

Leipziger Streichquartett


Stefan Arzberger: 1. Violine
Tilmann Büning: 2. Violine
Ivo Bauer: Viola
Matthias Moosdorf: Violoncello


Transparenz, Klarheit des Tons und Einfühlungsvermögen in die unterschiedlichen Komponisten und ihre Werke – das alles zeichnet das Leipziger Streichquartett (LSQ) aus. 1988 gegründet von Mitgliedern des Gewandhausorchesters, zählt das LSQ heute international zu den gefragtesten Kammermusikformationen.
Viele Preise und Auszeichnungen hat das Leipziger Streichquartett bisher erhalten: 1991 gewann es den renommierten internationalen ARD-Wettbewerb in München und den Brüder-Busch-Preis. 1992 erhielt es den Förderpreis des Siemens-Musikpreises.
Eine rege Konzerttätigkeit durch Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Japan, Israel, Afrika und Asien führte das Quartett bisher in über 40 Länder.
Die rund 70 vorliegenden CD-Einspielungen – die Palette reicht von Mozart bis Cage, von Haubenstock-Ramati bis Beethoven, darunter Gesamteinspielungen der Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart sowie der gesamten Zweiten Wiener Schule - werden von der Fachkritik hoch gelobt.
Mit dem LSQ gastiert nach dem Rosamunde Quartett und dem Mannheimer Streichquartett erneut eines der renommiertesten Streicherensembles im Schloss.
Das Leipziger Streichorchester ist an diesem Abend mit dem „Streichquartett Nr. 9 C-Dur, op.59,3“ sowie dem Streichquartett Nr. 16 F-Dur, op. 135“ von Ludwig van Beethoven zu hören und dem „Streichquartett a-moll, op. 13“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Residenzsaal
Eintritt: 19,- / 15,- € erm.

 

  A u s s t e l l u n g

  Freunde & Förderer

 


Eröffnung: Samstag 17.01.2009, 17 Uhr
18. Januar – 1. März 2009

Hans Edlinger, Bild 2

Hans Edlinger

Zeichnung, Malerei

Als der in Schwarzach/Österreich geborene Hans Edlinger vor fast 40 Jahren die Assistentenstelle für Malerei an der „Folkwangschule für Gestaltung“ in Essen-Werden übernahm, prägten Zechen und Hochöfen das Ruhrgebiet. Dies hat sich inzwischen grundlegend geändert. Inzwischen ist Zollverein Unesco-Weltkulturerbe, ein Symbol dieser Vergangenheit.
Hans Edlinger hat in der morbiden Ästhetik und in der strukturellen Vielfalt der Gebäude und Maschinen der Zeche Zollverein seine künstlerische Inspiration gefunden. Während er anfangs noch figurativ arbeitete, ist er inzwischen zu freien Bildformulierungen gelangt, wobei ihm die industriellen Relikte ein schier unerschöpfliches Reservoir an Farben und Strukturen bieten.
Für Hans Edlinger endet seine Tätigkeit an der Folkwang Hochschule Essen im Januar 2009.
Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt aus seiner aktuellen Arbeit.

Galerie im Schloß Borbeck

 

 

  K a m m e r m u s i k  /  B e s t  o f  N R W

   


Freitag, 13.02.2009, 19 Uhr

      Foto: Manfred Esser


Amina Taikenova: Klavier

Mit der „Ballade F-Dur, op. 38 und f-moll, op. 52“ von Frédéric Chopin, Liedern aus den Schumann-Transkriptionen von Franz Liszt sowie Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ in der Originalversion für Klavier bietet die mehrfach ausgezeichnete Pianistin Amina Taikenova ein ebenso attraktives wie technisch anspruchsvolles Programm.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Kunststiftung NRW, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke, und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR)

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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    W D R 3 /  A l t e  M u s i k  i n  N R W

 


Freitag, 27.02.2009, 19 Uhr

Un nobile Romano

Vokal- und Instrumentalmusik
von Pier Francesco Valentini
und seinen Zeitgenossen

Un nobile Romano

Ana Arnaz: Sopran
L’Art du Bois
Verena Fütterer, Margret Görner: Blockflöte
Lena Hanisch: Blockflöte, Traversflöte
Judith Sartor: Viola da Gamba
Mirko Arnone, Maria Ferré: Laute, Theorbe, Barockgitarre

Er galt als einer der gelehrtesten Kontrapunktiker und Musiktheoretiker seiner Zeit: der Römer
Pier Francesco Valentini (1586–1654). Musikgeschichtlich ist er gar Mittler zwischen Modernität und Tradition. Als praktischer Musiker trat er allerdings nicht in Erscheinung, das verbot ihm sein adeliger Stand. Doch fanden sich in seinem Nachlass nicht nur mehrere Lauten, ein Cembalo, eine Violine und eine Gitarre, sondern auch ganze Bücher voll eigener Vokalkompositionen – Motetten, Madrigale,
Arien und Canzonetten, darunter eine Reihe mit eigenständigen Instrumentalsätzen.

Der Lautenist Mirko Arnone hat diese Werke in römischen Bibliotheken wieder entdeckt und gesichtet. In einer Auswahl, die um Kompositionen von Zeitgenossen Valentinis ergänzt ist, präsentiert nun das Ensemble L’Art du Bois gemeinsam mit der Sopranistin Ana Arnaz im Rahmen der Reihe
„WDR 3 / Alte Musik in NRW“ einige dieser Werke – manche davon als Erstaufführung. Das Kulturradio WDR 3 unter der Redaktion von Richard Lorber bearbeitet seit 2006 in einer eigenen Konzertreihe das vielfältige Spektrum Alter Musik. Der Begriff Alte Musik beinhaltet dabei keine streng eingegrenzte Epoche. Vielmehr steht er für eine künstlerische Haltung: das Bemühen um Authentizität der Mittel, um Rückbesinnung auf historische Zeitumstände und um kritisches Hinterfragen eingeschliffener Aufführungsroutinen und Rezeptionen.

Eine Kooperation mit WDR 3 / Alte Musik in NRW
Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal aufzeichnen und
am Freitag, 13.03.2009, um 20.05 Uhr senden.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.


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    J a z z 
   

 

Freitag, 13.03.2009, 19 Uhr

„Silent Bass“ Basslabconcerts


„Silent Bass“ Basslabconcerts

Manfred Bründl: Bass
Achim Kaufmann: Klavier
Hugo Read: Saxofone
Jonas Burgwinkel: Schlagzeug


Manfred Bründls intuitive Improvisationen, seine präzise Rhythmik, sichere Intonation, sein Einfallsreichtum und seine stilistische Flexibilität machen ihn zu einem der bedeutenden Bassisten der deutschen und europäischen Jazzszene.
An diesem Abend ist er mit seiner Gruppe „Silent Bass“ zu hören.
Natürlich bedeutet Silent Bass nicht, dass der Bass unhörbar ist. Der Name versteht den Bass vielmehr als das ruhige, stille Instrument, welches die harmonische Basis für das Quartett schafft. Auf dem Programm dieses Abends stehen Eigenkompositionen Bründls, u.a. seiner letzten CD „Crosshatched“. Zu hören sind improvisierte Klangfelder über die Farbe Rot, inspiriert von den Kunstwerken Barnett Newmans sowie der Architektur der libyschen Oasenstadt Ghadames.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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  A u s s t e l l u n g

   

 

Eröffnung Sa., 14.03.2009, 17 Uhr
15. März - 10. Mai 2009

Hermann EsRicher, Bild 2

Hermann EsRicher

„Grüngluten – Eisrot“
Bilder, Collagen, Objekte, Installation

In den Arbeiten des 1939 in Oberhausen geborenen Künstlers Hermann EsRichter dominieren die Komplementärfarben Rot und Grün. Mit diesen Farben assoziiert er die Beziehung zwischen Hämoglobin und Chlorophyll, die sich, trotz ihrer Unterschiede, in ihren chemischen Strukturformeln ähneln.
Die der Ausstellung zugrunde liegenden Paramenter verweisen auf die komplementäre Natur des Menschen, die sich einerseits in der „natura naturata“, seiner biologischen Herkunft, und andererseits in der „altera natura“, seinem geistigen Potenzial, äußert. In den aktuellen Arbeiten werden technische Systemelemente mit Strukturen aus dem Bereich der Natur verknüpft, in denen die Interaktion scheinbar gegensätzlich wirkender Prinzipien anklingt
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Galerien im Schloß Borbeck

 

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  E n t e r t a i n m e n t

   

 

Freitag,, 27.03.2009, 19 Uhr

Müller    Kommissatchik

Christian Alexander Müller: Gesang
Marina Kommissartchik: Klavier


Er war Luigi Lucheni und Kaiser Franz-Joseph im Erfolgsmusical „Elisabeth“, Heerführer Radames sowie Zoser in Elton Johns und Tim Rices „Aida“. Und er brillierte als das Phantom im „Phantom der Oper“ – Christian Alexander Müller.
Der gebürtige Chemnitzer debütierte bereits mit elf Jahren als „Erster Knabe“ in Mozarts „Die Zauberflöte“ in seiner Heimatstadt. Lange blieb er der Oper Chemnitz verbunden und war
dort in unterschiedlichen Rollen zu erleben.
Seine professionelle Ausbildung erhielt Christian Alexander Müller an den Hochschulen für Musik und Theater in Rostock und Weimar. Schon früh machte er sich als Solist in den Sparten Lied und Oratorium einen Namen.
Noch während seiner Ausbildung begeisterte der sympathische Sänger als „Nick Piazza“ in der deutschen Erstaufführung von „Fame – das Musical“ und als Enjolras in „Les Misérables“ am Opernhaus Chemnitz. Große Erfolge feierte er dann vor allem im Colosseum in Essen.
Neben seinen zahlreichen Bühnenengagements ist das Multitalent auch als gefragter Gesangscoach tätig, u.a. bei „Les Misérables“, „Das Phantom der Oper“ und bei der Showbiss- Company aus Chemnitz. Sein Regiedebüt gab Christian Alexander Müller im April 2005 mit der Musical-Show „Heart and Music“.
Jetzt ist der gefeierte Star erneut im Schloß Borbeck zu hören mit einer Mischung aus unbekannten und neuen Kompositionen aus Musical, Chanson und Oper. Marina Kommissartchik begleitet ihn am Klavier.

Residenzsaal im Schloß Borbeck

Eintritt: 19,- / 15,- € erm.

 

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  A l t e  M u s i k

   

 

Mittwoch, 08.04.2009, 19 Uhr

Freiburger Barockorchester
Bach in Weimar

Freiburger Barockorchester

Freiburger BarockConsort:

Siri Karoline Thornhill: Sopran
Katharina Arfken: Oboe
Petra Müllejans: Violine

Auch im zwanzigsten Jahr seines Bestehens bilden Kompositionen des 17. und 18. Jhs. den Repertoireschwerpunkt des Freiburger Barockorchesters. Der Name ist ein Markenzeichen, das für großes spieltechnisches Können, besondere Klanglichkeit und Experimentierfreudigkeit steht. Mit seinen beiden Konzertmeistern Gottfried von der Goltz und Petra Müllejans erwarben sie sich international eine herausragende Stellung. Zahlreiche CD-Produktionen und prominente Auszeichnungen belegen dies. So erhielt das Orchester zweimal den angesehenen Edison Classical Music Award 2008 für die Einspielung von Händels „Messiah“ und von Mozarts „Don Giovanni“. Das Freiburger BarockConsort besteht aus Mitgliedern des Freiburger Barockorchesters. Es verfolgt das Ziel, mit ausgefallenen Programmen abseits vom gängigen Konzertrepertoire liegende Stücke wiederzuentdecken oder vermeintlich Bekanntes neu zu interpretieren.
Vor allem die bildhaften und virtuosen Kompositionen von Biber, Schmelzer, Muffat und Bertali gehören zum Kernrepertoire des Freiburger BarockConsort. Neben CD-Einspielungen mit Werken dieser Komponisten hat es auch die in Vergessenheit geratene Kammermusik Telemanns aufgenommem. An diesem Abend werden Kompositionen Bachs aus seiner Weimarer Zeit aufgeführt. Von 1708-1717 stand Bach im Dienst der Herzöge von Sachsen-Weimar. Hier begann für ihn eine äußerst wichtige Zeit, die ihn inspirierte, neben geistlichen auch weltliche Kantaten zu komponieren.

Für die Förderung dieses Konzertes gilt unser besonderer Dank der RWE Rhein-Ruhr AG.

Residenzsaal

Eintritt: 19,- / 15,- €  erm.

 

 

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Freitag, 08.05.2009, 19 Uhr

Beethoven Trio Bonn        Foto: Manfred Esser

Beethoven Trio Bonn

Mikhail Ovrutsky: Violine
Grigory Alumyan: Violoncello
Rinko Hama: Klavier

Die Ensemblemitglieder des Beethoven Trio Bonn – Rinko Hama, Mikhail Ovrutsky und Grigory Alumyan – sind erfolgreiche Solisten und Preisträger großer internationaler Wettbewerbe. Sie realisierten zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Zwei erste Preise beim Internationalen Musikwettbewerb der Universität von Südafrika sowie das gemeinsame Musizieren als erste Konzertmeister im Beethoven Orchester Bonn legten den Grundstein für die Zusammenarbeit der drei befreundeten Künstler.
Neben den Werken seines Namensgebers pflegt das Trio die gesamte Literatur für diese Besetzung und beweist hier Wandelbarkeit und Kreativität. Die Debüt-CD mit Werken von Beethoven und Mendelssohn Bartholdy wurde von der Kritik gefeiert und bescherte den drei Musikern Konzertengagements auf der ganzen Welt: Höhepunkt einer Japan-Tournee war ein umjubeltes Konzert in der Kioi Hall in Tokio. Es folgten Einladungen nach Österreich, Südafrika und in die USA.
Mit seinem jugendlich-feurigen Spiel begeistert das Trio sowohl sein Publikum als auch Musikkritiker. Die Neue Osnabrücker Zeitung schrieb 2007: „Mit der Vereinigung aller drei Musiker entsteht ein beeindruckendes Volumen, dessen Grundlage musikalische Perfektion und harmonische Übereinkunft sind. Das Publikum war begeistert von diesem musikalisch außergewöhnlich attraktiven Vortrag.“
Auf dem Programm stehen an diesem Abend neben dem „Gassenhauer-Trio“, dem Trio B-Dur, op. 11, von Ludwig van Beethoven auch Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Dimitri Schostakowitsch und Anton Arensky.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Kunststiftung NRW, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und dem WDR.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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  E n t e r t a i n m e n t

   

 

Freitag, 15.05.2009, 19 Uhr

Salsa Picante

Salsa Picante

Florian Beckmann: Trompete
Roberto Herrador: Gesang, Bongos
Alfonso Valdes: Timbales
Thomas Kukulies: Congas, Gesang
Günther Rink: Bass
Georg Corman: Piano

Salsa Picante, 1981 in Düsseldorf gegründet, zählt zu den erfolgreichsten Salsa-Formationen Deutschlands und ist durch seine Tourneen in Lateinamerika längst geadelt. Ursprünglich genoss Salsa den Ruf von Untergrundmusik, setzten die Interpreten doch auf Musiktendenzen afrokaribischer Rhythmik und europäischer Melodik.
Salsa Picante verbindet diese Einflüsse zu einer authentisch lateinamerikanischen Musik. 2009 besteht die Band 28 Jahre. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Salsa-Formationen in Deutschland.

Residenzsaal

Eintritt: 19,- / 15,- € erm.

 

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Eröffnung Sa. 23.05.2009, 17 Uhr
24. Mai - 9. August 2009

Andrea Behn, Bild 2

Andrea Behn

Malerei

„Auf den ersten Blick malt Andrea Behn traditionelle Leinwandbilder. Bei näherem Hinsehen fehlt diesen Bildern jede Gewebestruktur. Andrea Behn malt nämlich mit Acryl auf Papier, das sie, in einem zweiten Arbeitsgang, auf Nessel kaschiert (…).
Das Erstaunliche und Wesentliche dieser Malerei: die vielen Schichten ziehen ihr keinen Panzer an, sondern differenzieren feinste Nuancen aus. Sie versetzen sie in Schwingungen, die ihre subtile Kraft aus den Tiefen ziehen. Diese Oberflächen besitzen ihre eigene, einzigartige, fast immaterielle Materialität (…).
Es sind Bilder von reicher koloristischer Klangfülle und lyrischer Kraft.“ (Manfred Schneckenburger)

Galerie im Schloß Borbeck

 

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Freitag, 28.08.2009, 19 Uhr

Serge Delaite Trio

Serge Delaite Trio

Comme Bach
La recontre improbable

Serge Delaite: Klavier
Jean-Marc Lajudie: Schlagzeug
Pascal Combeau: Kontrabass
Frédéric Dupuis: Tontechnik, Regie

Die Begegnung der Barockmusik mit dem Jazz wurde in den 70er Jahren durch Jacques Loussier populär. Auch Serge Delaite nimmt Impulse aus Kompositionen J.S. Bachs und Duke Ellingtons auf. In dieser „unwahrscheinlichen Begegnung“ entfalten Serge Delaite und sein Ensemble die ganze Virtuosität des swingenden Jazz.

Eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen e.V.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Freitag, 04.09.2009, 19 Uhr

La Manivelle

La Manivelle
Chanson - Literatur - Kabarett

Liselotte Hamm: Gesang
Jean-Marie Hummel: Klavier

Sie werden gern als „Européens d´Alsace“ bezeichnet, Liselotte Hamm und Jean-Marie Hummel, das Künstlerpaar aus Nordheim im Elsass. Seit mehr als 20 Jahren sind sie dreisprachig – in Elsässisch, Deutsch und Französisch – mit ihrem literarischen und musikalischen Kabarett auf den Bühnen zu hören. Im Elsasssind sie längst sehr gefragt!
Mit Chansons und Literatur vermitteln die beiden den kulturellen Reichtum sowie die komplexe und verwobene Mentalität ihrer Heimat – mal fröhlich und beschwingt, mal gefühlvoll und sentimental, dann voller Hingabe bis hin zur dramatischen Steigerung.
Lieselotte Hamm und Jean-Marie Hummel sind mitreißende Künstler, ihr Programm gestalten sie niveauvoll und mit hoher Musikalität. Dass das seit 1977 bestehende Duo „La Manivelle“ erhielt 1992 den Preis für das deutsch-französische Lied in Saarbrücken und 1994 den André Roos-Preis für die Förderung von Zweisprachigkeit in Straßburg.

Eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum
Essen e.V.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Freitag, 18.09.2009, 19 Uhr

Bach und Söhne

G. Hambitzer      C. Rieger     Foto Anna Ponce

Gerald Hambitzer
und Christian Rieger
: Cembalo


Dieses Konzert steht ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach und drei
seiner Söhne – Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel sowie Johann Christian Bach.

Zu Gast ist das Cembalo-Duo Gerald Hambitzer und Christian Rieger. Gerald Hambitzer hat sich als Solist und Kammermusiker für historische Tasteninstrumente einen Namen gemacht. Unter seinen mehr als 50 CD-Produktionen sind besonders die Einspielungen mit Cembalokonzerten von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach zu erwähnen. Er hat eine Professur an der Musikhochschule Köln für die Fächer Historische Tasteninstrumente, Generalbasspraxis und Kammermusik.
Für Christian Rieger ist das solistische Spiel auf historischen Tasteninstrumenten von zentraler Bedeutung. Er konzertiert auf Cembalo, Orgel und Hammerclavier gleichermaßen und ist zu Gast auf Festivals und Bühnen im In- und Ausland. Seit 2004 unterrichtet er als Professor für Historische Tasteninstrumente und Ensembleleitung an der Folkwang Hochschule Essen. Dieser Abend setzt die Aufführung der Hauptwerke für Cembalo Johann Sebastian Bachs fort.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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  K a m m e r m u s i k

   

 

Freitag, 02.10.2009, 19 Uhr

nternational Chamber Artists

International Chamber Artists

Patrick Godon: Künstlerische Leitung, Klavier
Elizabeth Choi: Violine
Machiko Ogawa-Schlaffer: Oboe
Pamela Coats: Klarinette
Keri Godon: Horn
Jason Kramer: Fagott

„Die Zukunft der klassischen Musik ist trostlos“, beklagte Daniel Barenboim bereits vor Jahren und verwies darauf, dass klassische Musikorganisationen um ihr Überleben kämpfen. DerGrund: immer weniger Menschen – insbesondere Jugendliche – gehen zu klassischen Konzerten.
Diesen Pessimismus verstand der damals 27-jährige Patrick Godon, unter der Leitung von Daniel Barenboim Pianist am Chicago Symphony Orchestra, gleichsam als Herausforderung. Zusammen mit seiner Frau Keri, Solo-Hornistin im gleichen weltberühmten Orchester, begann er, eine Gruppe junger Musiker um sich zu scharen. Ihr Ziel: klassische Musik auf höchstem Niveau zu allen Menschen Chicagos zu bringen. Die Idee der International Chamber Artists war geboren. Sie verstehen sich als Non-Profit-Organisation.
„Ich war bestrebt, Kammermusik zu spielen. Darüber hinaus wollte ich mit Musikern zusammenarbeiten, die auf Weltklasse-Niveau spielen. Vor allem aber war ich daran interessiert mit Musikern zu spielen, die sich nicht nur als Künstler verstanden, sondern als Treuhänder klassischer Musik – Leute, die bereit und willig waren, sicherzustellen, dass klassische Musik auch im 21. Jahrhundert gedeiht.“
Im Schloß Borbeck gastiert das Ensemble mit dem „Klavierquintett KV 452“ von Wolfgang Amadeus Mozart, der „Geschichte vom Soldaten“ von Igor Stravinsky und dem „Klavierquintett op. 116“ von Ludwig van Beethoven.

Residenzsaal im Schloß Borbeck

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Eröffnung: Samstag, 10.10.2009, 17 Uhr
11 . Oktober bis 25. November 2009

Landschaft in Japan

Landschaften und Gärten in Japan um 1900

Fotografie

Die um 1890 entstandenen Photographien entstammen mehreren Alben. Sie sind spannende Zeugen einer vergangenen Epoche, in der der mythische Charakter einer Landschaft im Vordergrund steht: Menschen, die an religiösen Stätten innehalten, in blühenden Gärten verweilen, bei der Überquerung
eines Flusses oder bei der Arbeit gezeigt werden. Die Landschaftsmotive,die sowohl die unwegsame Natur als auch den Blick auf den heiligen Berg Fujiama festhalten, weisen durchaus Parallelen zur europäischen Landschaftsmalerei der Romantik auf. In ihr wurde die Natur als beseelt empfunden
und stand als Metapher für das Leben. Da die Technik der Photographie in dieser Zeit noch in den Anfängen steckte, sind auch Aufnahmen im Studio mit entsprechender Kulisse entstanden. Die ursprünglichen Albuminphotographien in schwarz-weiß sind von Norbert Prusko handkoloriert und
digital bearbeitet worden.
Viele der gezeigten Photographien stammen vom japanischen Photographen Kusakabe Kimbei. Das erste Photoatelier in Japan wurde von Felice Beato in Yokohama 1865 eröffnet. 1877 kaufte Baron Raimund Stillfried von Rathenicz das Photoatelier, das später von Kusakabe übernommen und weitergeführt wurde. In dieser Ausstellung wird erstmals eine Auswahl von 60 Arbeiten präsentiert.


Ausstellung vom 10. Oktober bis 25. November 2009


Samstag, 28. November, 16 Uhr

Finissage mit
- Musik auf der japanischen Bambusflöte (Shakuhachi), gespielt von Michael Müller
- eine Vorführung in japanischer Schwertkampftechnik (Jaido) von Dieter Schachta

Eintritt frei

Galerie im Schloß Borbeck


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Freitag, 30.10.2009, 19 Uhr

Signum Saxophonquartett

Blaz Kemperle: Sopransaxophon
Simon Schuller: Altsaxophon
Dominik Oppel: Tenorsaxophon
David Brand: Baritonsaxophon

Vielleicht hätten schon Vivaldi und Mozart das Saxophon gemocht, seinen samtigen Klang und seine enormen Kraftreserven. Das Signum Saxophonquartett jedenfalls begeistert sein Publikum auch damit, Werke aus dem Repertoire für Streicher dieser beiden großen Komponisten zu spielen. Denn das Quartett hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Saxophon als Instrument der klassischen Musik dem Publikum näher zu bringen. 2006 von Studenten der Hochschule für Musik Köln gegründet, sind alle Mitglieder des Ensembles Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Im Quartett verschmelzen die vier individuellen Charaktere zu einem homogenen und vielfältig variierbaren Klangkörper, der sich nahezu in allen musikalischen Epochen verwenden lässt.

Zum Repertoire des Ensembles zählen Transkriptionen des Barock, der Klassik und der Romantik, aber auch zeitgenössische Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. So brachte es im Januar 2007 mit „Morpheus (2004)“ die Komposition des polnischen Komponisten Dariusz Pryzybylsky zur deutschen Erstaufführung. Das Quartett konzertierte unter anderem in der Young-Professionals Konzertreihe des Bechstein Centrum Köln. Auch solistisch machen sich die Saxophonisten einen Namen: David Brand gewann u.a. den Yamaha Saxcontest und konzertierte bereits mit der Staatskapelle Weimar und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Blaz Kemperle ist Preisträger des Slowenischen Staatswettbewerbs für Musik.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Kunststiftung NRW, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke, und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR)

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Freitag, 06.11.2009, 19 Uhr

Boris Radulovic: Klavier

„Schüler der Generationen“, so darf sich der 25-jährige Solist Boris Radulovic nennen. Der Pianist ist damit Träger eines der ehrenvollsten Titel, die im Namen des serbischen Thronfolgers Aleksandar Karadjordjevic an herausragende junge europäische Künstlerpersönlichkeiten verliehen werden. Eine Auszeichnung, die den Musiker schon früh an international beachtete Bühnen in Österreich, Russland, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Mazedonien, Estland, Slowenien und Deutschland führte. Jetzt ist der Klaviervirtuose im Schloß Borbeck zu Gast.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Kunststiftung NRW, der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke, und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR)

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

 
 

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Donnerstag, 13.11.2009, 19 Uhr

Il Giardinetto del Paradiso

Annette Padberg: Blockflöte
Gudrun Fuß: Viola da gamba
Tserl-Ho Zin (Zorro Zin): Theorbe
Kaung-Ae Lee: Cembalo und Leitung

Der Name „Il Giardinetto del Paradiso“ (Paradiesgärtchen) ist von Stephan Lochners (ca. 1400-1451) Bildern „Madonna im Paradiesgarten“ und „Die Madonna im Rosenhag“ inspiriert. Inspirierend ist auch das Ensemble um Kaung-Ae Lee. Das im Jahre 2001 gegründete Quartett hat sich dabei durch seine virtuose und lebendige Darstellung alter Musik etabliert und lässt Werke von der Renaissance bis zum Hochbarock wieder „aufblühen“.
Kaung-Ae Lee legte ihr solistisches Konzertexamen bei Professor Christian Rieger ab, der in dieser Spielzeit gemeinsam mit Gerald Hambitzer auftrat.

Residenzsaal

Eintritt: 17,- / 14,- € erm.

 

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Freitag, 27.11.2009, 19 Uhr

Essener Lichtwochen 2008     Edvard Grieg, Gastland Norwegen 2007, Foto Peter Wieler

Jubiläumskonzert anlässlich der 60. Essener Lichtwochen
„Europa in Essen – Essen für das Ruhrgebiet 2010“

Essen zu Gast in Europa – unter diesem Motto feiern die Essener Lichtwochen ihr 60-jähriges Bestehen. Am 3. Dezember 1950 erstrahlten erstmals in der Essener Innenstadt Lichtgirlanden, Glocken und Sterne. Die Essener Lichtwochen übten nach den dunklen Kriegsjahren eine ungeheure Anziehungskraft auf die Besucher aus. Sonderbahnen brachten damals die Menschen in die Innenstadt. 1955 standen die Lichtwochen erstmals unter einem Motto, das seitdem jährlich wechselt. Seit der Jahrtausendwende widmen sich die Essener Lichtwochen der Europäischen Union.
Jedes Jahr präsentiert sich ein Gastland der EU mit seinen Besonderheiten, dem Unverwechselbar-Typischen auf großformatigen Lichtwänden. Die Niederlande begannen 2001, es folgten Großbritannien, Finnland, Polen, Italien, Ungarn, Norwegen und Österreich.

Schloß Borbeck präsentiert jedes Jahr passend zu dem jeweiligen Gastland ein Spitzenensemble der Jazzszene. In diesem Jahr:

Ilona Haberkamp und Ulli Breckerhof1f

PAULA DEZZ QUARTET feat. Uli Beckerhoff

Ilona Haberkamp, Saxofon
Uli Beckerhoff, Trompete
Frank Wunsch, Klavier
Paul G. Ulrich, Bass
Thomas Alkier, Schlagzeug

Die Saxofonistin Ilona Haberkamp und ihr Quartett widmen sich in ihrer neuen CD mit dem Titel „I Remember Paul“ dem Altmeister des Cool-Jazz Paul Desmond (1924-1977), von dem das berühmte „Take Five“ stammt. Desmond war neben Charlie Parker einer der größten Stilisten seiner Zeit. Ilona Haberkamp gehört zu einer neuen Generation von Jazzern, die mit ihrem Quartett eine der schönsten CDs eingespielt hat, eine Hommage, die man mit „Desmond revisited“ betiteln könnte.

Die Saxofonistin Ilona Haberkamp und ihr Quartett widmen sich in ihrer neuen CD mit dem Titel „I Remember Paul“ dem Altmeister des Cool-Jazz Paul Desmond (1924-1977), von dem das berühmte „Take Five“ stammt. Desmond war neben Charlie Parker einer der größten Stilisten seiner Zeit.
Ilona Haberkamp gehört zu einer neuen Generation von Jazzern, die mit ihrem Quartett eine der schönsten CDs eingespielt hat, eine Hommage, die man mit „Desmond revisited“ betiteln könnte. Ilona Haberkamp mit ihrem außergewöhnlich weichen Sound ist Mitbegründerin der Frauen-Big-Band ‚Reichlich Weiblich’. Sie spielte u.a. im ‚United Women Orchestra’ und im ‚Starlight Express
Orchester’. Die Saxofonistin tritt mit einer musikalisch hochkarätigen Besetzung auf: Gastsolist ist
der Trompeter Uli Beckerhoff, der bereits seit den 70er Jahren seinen Ruf als technisch versierter, sensibler Trompeter und Komponist mit einer breiten Ausdrucksskala festigte. Er ist auch als Komponist von Filmmusiken und Hörfunkproduktionen sowie als Professor an der Folkwang
Hochschule Essen tätig. Paul G. Ulrich, jahrelanger Bassist von Paul Kuhn, überzeugt duch
swingende Basslinien und eigenwillige Bass-Soli. Schlagzeuger Thomas Alkier ist ein Allrounder,
der bei Joachim Kühn, Nighthawks, Eartha Kitt und vielen anderen gleichermaßen virtuos und einfühlsam trommelt(e).Der Pianist Frank Wunsch, bekannt durch seine Arbeit mit Lee Konitz, rundet mit seinem differenzierten und farbenreichen Spiel die musikalische Reise zu Ehren Paul Desmonds
ab.

Eine Kooperation mit der Essen Marketing GmbH.

Residenzsaal Schloß Borbeck

Vorverkauf: EMG Touristikzentrale Essen
Im Handelshof / Am Hauptbahnhof 2
Tickethotline: 0201 / 88-72333

Eintritt: 15,- € / 12,- € (erm.)

 

 

  K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t

   

 

Sonntag, 06.12.2009., 19 Uhr

Einstimmung auf die Weihnachtszeit

Profi- und Laienmusiker stimmen im Schloß Borbeck auf die Weihnachtszeit ein

Eintritt: 8,- / 5,- € erm.

 

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  A u s s t e l l u n g

   

 

Eröffnung Sonntag, 06.12.2009, 17 Uhr
6. Dezember – 18. Dezember 2009

Jahresausstellung
der Kunstkurse im Schloß Borbeck

Galerie im Schloß Borbeck

 

 

  S o n d e r v e r a n s t a l t u n g

  Förderverein  


Freitag, 09.10.2009, 20 Uhr


Muse & Menü - 8. Exklusiv-Abend
Ein italienischer Abend

Xaver Poncette

Romantische Italiensehnsucht und Musik aus dem „Land, wo die Zitronen blühen“ (Franz von Suppé) bilden den Mittelpunkt dieses Abends. Mit bekannten und beliebten Arien aus der Welt italienischer Opern und Operetten gastieren unter der Leitung von Xaver Poncette Studenten der Folkwang Hochschule Essen im Schloss.
Xaver Poncette, 1954 in Düsseldorf geboren, war 1983/84 am Landestheater Detmold, von 1984 bis 1994 am Theater in Essen als Pianist und Dirigent engagiert. Seit 1994 ist Xaver Poncette Professor an der Folkwang Hochschule Essen im Bereich Oper, Oratorium und Lied. Seit 2003 ist er musikalischer Leiter der NRW-Kammeroper.
Genießen Sie diesen italienischen Abend mit Musik und Gaumenfreuden.

Veranstalter: Förderverein für Schloß Borbeck e.V., Förderverein für Schloss und Park
gefördert durch Allbau AG

Arena und Park
Eintritt: 40,- € (inkl. Menü)

Karten bei F.J. Gründges (Tel. 0201 / 68 38 09), Mail: f.j.gruendges@gmx.de

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