Foto: Winde - Veranstaltungen im Schloss Zurück zum Hauptmenü
Galerie
Historische Ausstellung und Park
Unterricht und Kurse
Trauungen
Gastonomie
Vermietung und Messen
Kontakt und Impressum
Aktuelle Veranstaltungen

 Info-Hotline und Reservierung
 Schlossstr. 101
 Tel: (0201) 88 44 219
 kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

 


 AKTUELL

 Musikalische Lesung
 FR., 23.06.2017, 19 Uhr
 „Noa Noa - oder das gemalte Paradies“

 URAUFFÜHRUNG
 Musik für alle Sinne - Dialog
  zwischen den Epochen

  AUSSTELLUNGEN:  

  Susanne Stähi
  Lichtes Werk
  
  Fotografien von Ines Kaiser
  „WDR Big Band“, Diary of a Band

 

 

   Kulturpartner des WDR

  

  Archiv 2007 
  Archiv 2008 
  Archiv 2009
  Archiv 2010
  Archiv 2011
  Archiv 2012

  Archiv 2013
  Archiv 2014
  Archiv 2015
  Archiv 2016
  

  

 Austellungen und  Veranstaltungen
 im Schloß Borbeck sind  barrierefrei  zugänglich.

  Bilderstrecke
  Installation Susanne Stähli (2016)

   Bilderstrecke
   Projektion Nikola Dicke (2014)

  Video-Konzertausschnitt
  „Mars und Amor“ 2013
   von Dana Savic

  Video zur Ausstellung
  von  Raymund Kaiser

  Freunde & Förderer

 

 

 

   

 K a m m e r m u s i k / T U P

 

Freitag, 27. Januar 2017, 19 Uhr

Foto: Bratsche 4

Foto: Anna Schwarz

Niklas Schwarz: Viola
Sebastian Bürger: Viola
Magdalena Härtl:: Viola
Seul-Ki Ha: Viola

Bratsche 4

“Sie ist so behende wie die Violine, der Ton ihrer tiefen Saiten besitzt einen eigentümlichen, herben Klang, während ihre Töne in der Höhe einen traurig-leidenschaftlichen Ausdruck annehmen.“ So beschrieb Hector Berlioz die Bratsche in seiner berühmten Instrumentationslehre. Gleich vier Bratschen schließen sich für dieses Konzert zusammen – wahrlich selten zu erleben.

Ebenso außergewöhnlich sind die zur Aufführung kommenden Werke: Auf dem Programm stehen einerseits Bearbeitungen von Repertoire-Klassikern wie Franz Schuberts „Erlkönig“. Andererseits stellen die Musiker aber auch Originalkompositionen für vier Bratschen vor. Dazu gehören etwa die „Marin Marais“-Variationen von Garth Knox, der viele Jahre als Bratscher im berühmten Arditti Quartett mitgewirkt hat. Weiter auf dem Programm stehen von Johann Sebastian Bach „Ciaconna de -Bach“, von Georg Philipp Telemann das „Konzert C-Dur“, von Geoffrey Walker „Loco Motif“ und von Michael Kimber „Three Little Quirky Pieces“.

Eine Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen.

Residenzsaal

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

     
    A u s s t e l l u n g
     
     
   

Dauer: bis 2017

 

 

 

 

 

 

Installation im Kunstverein Schwerte

Susanne Stähli
Lichtes Werk

Die Künstlerin Susanne Stähli setzt sich mit der Erscheinung von Farbe auseinander. Neben der Malerei ist in den letzten Jahren der architektonische Raum mit seinen spezifischen Lichtverhältnissen in den Focus ihrer Auseinandersetzung gerückt. Dabei widmet sie sich insbesondere den Fenstern des Raumes, die sie farbig bearbeitet, dem Lichteinfall und den dadurch entstehenden farbigen Erscheinungen. In der Kapelle des Schloß Borbeck geht sie nicht nur auf die konkreten Bedingungen der Architektur ein, sondern auch auf die metaphysische Ausstrahlung des sakralen Raumes. Für den Besucher verändert sich durch den künstlerischen Eingriff sowohl die Wahrnehmung des Innenraumes als auch des Außenraumes. Transzedenz in beide Richtungen ist möglich. Die Kapelle wird in den Abendstunden erleuchtet sein, so dass die Farbwirkungen auch von außen auf die Besonderheit des Raumes aufmerksam machen.

Susanne Stähli studierte Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Kunsttherapie, Ottersberg. 1989 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Witten. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und hat einen Lehrauftrag für Kunst an der Universität Witten/Herdecke. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, zuletzt 2014 „Positionen – Malerei Ruhr“ in der Kunsthalle Recklinghausen. 2011 wurde sie Preisträgerin der „Kunst am Bau“ Ausschreibung für das Polizeipräsidium Bochum.

Kapelle im Schloß Borbeck

 

     
 

  A u s s t e l l u n g

     
     
   

Bis zum 1. Novemer 2017

Toots Thielemanns, 2005, Foto: Ines Kaiser

Toots Thielemanns, 2005, Foto: Ines Kaiser

„WDR Big Band“, Diary of a Band

Fotografien von Ines Kaiser

Ein Stück Zeitgeschichte des Jazz zeigen 23 Arbeiten von Ines Kaiser. Die Fotografien bilden gleichsam ein Tagebuch der begeisterten Jazzliebhaberin und Fotografin. Nicht nur die WDR Big Band, sondern auch zahlreiche andere Jazz-Stars traf Ines Kaiser vor und hinter der Bühne während der WDR Big Band Auftritte, die sie seit 20 Jahren dokumentiert.

Ines Kaiser besuchte die Bikla Fotoschule Köln und war Schülerin des berühmten Nachkriegsfotografen Carl-Heinz Hargesheimer, bekannt unter seinem Künstlernamen Chargesheimer. Von Anfang an fühlte sie sich zur Jazzmusik hingezogen.

Im Foyer des Residenzsaales sowie Zugang zur Empore

 

     
 

 K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 3. Februar 2017, 19 Uhr

Foto: Ensemble 87

Ensemble 87

Lukas Stappenbeck: Sopransaxofon
Moritz Groß: Altsaxofon
Adrian Durm: Tenorsaxofon
Benjamin Reichel: Baritonsaxofon
Krisztián Palágyi: Akkordeon
Sergey Markin: Klavier

Tango Nuevo

Das Ensemble 87 verleiht dem konzertanten Tango einen bis dato nicht dagewesenen Anstrich. Mit seinem leidenschaftlichen Spiel überzeugt es in einer weltweit einmaligen Besetzung mit „Tango Nuevo“.

Das Sextett aus Köln hat sich auf argentinische Tangomusik spezialisiert, wobei die Musik von Astor Piazzolla sowie unbekanntere Tangokompositionen der Moderne die Schwerpunkte ihres Repertoires bilden. Ihr Ziel ist, den Tango weiter zu verbreiten und das Publikum mit ihrer Leidenschaft für den Tango Nuevo anzustecken. „Der Tango ist eine wahrhaft ursprüngliche Musik. Mal ist sie schäbig, mal elegant, immer aber ist sie sinnlich, rhythmisch und leidenschaftlich - der vertikale Ausdruck einer horizontalen Sehnsucht.“ (Teddy Peiro)

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –
Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und
den Walzwerken Einsal GmbH.

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Fällt leider aus

Freitag, 3. März 2017, 19 Uhr

Künstlerfoto vonAufbruch: Vom Impressionismus zur „Neuen Musik“

Sergey Dogadin: Violine
Gleb Koroleff: Klavier

Aufbruch: Vom Impressionismus zur „Neuen Musik“

Der Geiger Sergey Dogadin, 1988 in Sankt Petersburg geboren, stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. Bereits im Alter von 12 Jahren wurde er mit bedeutenden Preisen in St. Petersburg und Paris ausgezeichnet. Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, so etwa den „Internationalen Andrea Postaccini Violinwettbewerb“ (1. Preis, Sonderpreis und Grand Prix in Italien, 2002), den 1. Preis bei der „Niccolò Paganini Competition“, 2005, und den 1. Preis beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover, 2015.

Begleitet wird er am Klavier von Gleb Koroleff, der im In- und Ausland konzertiert. Er trat u.a. bei verschiedenen internationalen Festivals auf und machte Rundfunkaufnahmen für Latvijas Radio Klassik sowie den Bayerischen Rundfunk. Er wird von der „Internationalen Vladimir Spivakov Stiftung”, der „Russischen Nationalkunst Stiftung” und der „Yehudi Menuhin Stiftung” gefördert.

Auf dem Programm stehen Werke von Maurice Ravel, César Franck, Igor Stravinsky und Alexander Rosenblatt.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung,
dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH und der Mercator Stiftung.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
   S y m p o s i u m
     
     
   

Freitag, 24. März 2017, 19 Uhr

Foto: Palazzo Senatorio auf dem Kapitol in Rom

Ort der Unterzeichnung: Palazzo Senatorio auf dem Kapitol in Rom

60 Jahre Römische Verträge: und nun?

Prof. Dr. Ansgar Belke, Professor für Makroökonomie an der Universität Duisburg-Essen sowie Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft (IBES):
Erfüllt Europa sein Wohlstandversprechen?

Vincent Muller, Französischer Generalkonsul in Düsseldorf:
Die europäischen Institutionen angesichts der Krise: alter Stil, neue Wege?

Prof. Dr. Wolfgang Schmale, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien:
Kulturelle Gräber oder gemeinsame kulturelle Grundlagen?

Dr. Frank Hoffmann (Moderator), Bochum, Institut für Deutschlandforschung an der Ruhr-Universität Bochum

Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten die Regierungen von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden die Römischen Verträge. Sie gelten als die „Geburtsurkunde“ der Europäischen Union (EU). Lange wurde die Vorstellung „einer immer engeren Union“ von der großen Begeisterung ihrer Anhänger getragen. Doch die traditionsreiche Kompromissfindung scheint kein Erfolgsmodell mehr zu sein. Was wird nun geschehen? Dieser Frage gehen die Referenten in ihren Impulsbeiträgen nach.

Eine Veranstaltung der Lions Clubs Lyon Doyen, Essen-Assindia,
Milano Host und Erfurt-Thuringia, in Zusammenarbeit mit dem
Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen


Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich unter:
Deutsch-Französisches Kulturzentrum Essen: Tel. (0201) 77 63 89

Residenzsaal

 

     
   J a z z
     
     
   

Freitag, 31. März 2017, 19 Uhr

Foto: WDR/Ines Kaiser

Foto: WDR/Ines Kaiser

WDR Big Band

Chris Byars: Saxofon, Leitung & Arrangements

Monk @ 100

Chris Byars steht als Saxofonist und Arrangeur mit beiden Beinen in der Gegenwart, den Blick stets nach vorne in Richtung Zukunft gerichtet. Wer es aber als Jazzmusiker ernst meint, darf auch die Vergangenheit nicht außen vor lassen. Wie dieser jazzhistorische Spagat funktionieren kann, zeigte Chris Byars zuletzt im Herbst 2015 im Programm „Reboppin’“ zusammen mit der WDR Big Band: es war eine respektvolle Verbeugung vor den großen Musikern der Hardbop-Ära.

Im neuen Programm „Monk @ 100“ huldigen die WDR Big Band Köln und der Amerikaner Chris Byars mit Thelonious Monk einem der Protagonisten des Bebop, einem innovativen Pianisten und nicht zuletzt einem wagemutigen Komponisten und bedeutenden Innovatoren des Modern Jazz, der 2017 seinen 100. Geburtstag feiern würde.

Byars hat dazu einige wegweisende Kompositionen Monks „entkernt“ und in ihre Einzelteile zerlegt. In einem zweiten Schritt hat Chris Byars die Teile zu einem Big Band–kompatiblen und andersartigen Mosaik neu zusammengesetzt – ohne dabei den Kern der Originalkomposition aus den Augen zu verlieren.

Eintritt 25.- € / 20.- € erm.

Schlosssaal

 

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr

Foto: Peter Gwiazda

Foto: Peter Gwiazda

Folkwang Kammerorcher Essen

Christian Rieger: Cembalo
Gottfried von der Goltz: Leitung

Johann Sebastian und Wilhelm Friedemann Bach

Gottfried von der Goltz ist international renommiert als Barockgeiger ebenso wie als künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters. Mit erfolgreichen CD-Einspielungen der Musik des Dresdner Barock und der Bach-Söhne ließ er die Fachwelt aufhorchen. Besucher unserer Konzertreihen haben ihn mit dem Freiburger Barockorchester, dessen Mitbegründer er ist, erlebt. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Erster Gastdirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen, bei dem er die Leitung der Barock-Konzertreihe übernommen hat.

Zu Gast an diesem Abend ist Christian Rieger, der das solistische Spiel auf historischen Tasteninstrumenten zum zentralen Punkt seiner musikalischen Arbeit macht. Er konzertiert auf Cembalo, Orgel und Hammerklavier gleichermaßen gern und ist zu Gast auf Festivals und Bühnen im In- und Ausland. Das Folkwang Kammerorchester ist ein Profi-Ensemble, das in der deutschen Orchesterlandschaft eine einzigartige Stellung einnimmt mit seiner Idee, Abschlussstudenten auf professionellem Niveau in das Berufsleben zu begleiten. Für seine außerordentliche Qualität sprechen zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland sowie die CD-Produktionen.

Gefördert durch die Sparkasse Essen

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

   

 

   J a z z
     
     
   

Freitag, 5. Mai 2017, 19 Uhr

Foto: Camatta Monk

Camatta Monk

Flavio Zanuttini: Trompete
Felix Carlos Fritsche: Altsaxofon, Bassklarinette
Florian Walter: Baritonsaxofon, Bassklarinette
Simon Camatta: Schlagzeug

100 Jahre Musik

Den 100. Geburtstag von Thelonious Sphere Monk (1917-1982) nimmt das Quartett zum Anlass, um einige Stücke dieser Jazz-Legende auf ihre eigene Weise zu interpretieren. Den oftmals sehr bekannten, immer etwas sperrigen Monkschen Stücken werden stilistisch mit Swing, Bebop und Blues neue Facetten abgewonnen, treffen auf Free Jazz und Freie Improvisation. Damit öffnet die kleine deutsch-italienische Band Tore in Zeiten, in denen Jazz vor allem noch Avantgarde bedeutete.

Schier unglaublich ist die Präzision, mit der das Quartett den Ecken, Kanten und Reibungen der Monk-Musik eine gleißend scharfe Kontur verleiht. Trompeter Flavio Zanuttini, Altist Felix Carlos Fritsche sowie Florian Walter an Bassklarinette und Baritonsaxofon erzeugen Bläsersätze, die wie ein hochenergetischer Block Intensität und Spannung erzeugen.

Simon Camatta setzt auf dem Schlagzeug groteske Akzente und treibt einen lässigen Swing in bestem Monkschen Geist auf den Siedepunkt. Ein querdenkerischer Umgang mit einem großen musikalischen Erbe des 20. Jahrhunderts gewürzt mit Erzählungen aus dem Leben des Musikers!

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 12. Mai 2017, 19 Uhr

Foto: Philippe Gontier

Foto: Philippe Gontier

Hopkinson Smith: Laute

Einen Abend der Meisterwerke der 1580er und 90er Jahre verspricht der Lautenist Hopkinson Smith. Geboren 1946 in New York, graduierte er 1972 mit Auszeichnung an der Harvard Universität. Heute gilt er als einer der weltweit besten Lautenisten, der sich dem Universum Laute mit einer Musikalität nähert, die weit über die scheinbar begrenzte Stimme seines Instrumentes hinausgeht. Diesen Abend widmet er drei Komponisten: John Dowland (1563-1626), John Johnson (1545-94) und Anthony Holborne (1545-1602).

John Dowland, eigentlich ein humorvoller Komponist, ist berühmt für die melancholische Stimmung seiner Werke. Seine Kompositionen markieren in der Musikgeschichte einen ersten Höhepunkt der Entwicklung hin zu einer selbstständigen Instrumentalmusik. Dennoch kann er keinesfalls als Erfinder der Kompositionen für Solo-Laute gelten. Zwei bedeutende Komponisten aus der Generation englischer Lautenisten gingen ihm voraus, die Musik von außergewöhnlicher Tiefe komponierten: John Johnson und Anthony Holborne. Sie waren die prominentesten Lautenisten der elisabethanischen Zeit. Beide waren Virtuosen außerordentlichen Kalibers. Ihr OEuvre enthält rhapsodische Pavanen von großartiger lyrischer Intensität und einem enormen Harmoniereichtum, temperamentvolle Galliarden, auffällige Charakterstücke – eins davon trägt den Titel „Mad Dog“ – und aufwändige Variationen.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

     
   K a m m e r k o n z e r t   
     
   

Muss leider auf das Jahr 2018 verschoben werden. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

   

Freitag, 9. Juni 2017, 19 Uhr

Foto: Sete Quartett und Thomas Egler

Sete Quartett und Thomas Egler

Johannes Krause: Violine
Wolfgang Herrmann: Violine
Louis Nougayrède: Viola
Semiramis von Bülow-Costa: Cello
Thomas Egler: Klavier

Mozart und Dvorák

Mit seinem 1785 komponierten Klavierquartett g-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, KV 478, definierte Wolfgang Amadeus Mozart (1756-91) die Gattung neu: als einen Dialog zwischen einem kammermusikalisch durchgestalteten Streichtrio und dem modernen Fortepiano. Auf diese Weise erzielte er unendliche Variationsmöglichkeiten – vom Quasi-Klavierkonzert über das Alternieren zwischen Klaviersolo und Streichtrio bis zum echten Quartettsatz. Doch das Publikum seiner Zeit war überfordert.

Während Mozarts Klavierquartett zunächst floppte, war das Klavierquintett A-Dur für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier, op. 81, von Antonin Dvorák (1841-1904) von Anfang anumjubelt. Bereits 1888, bei seiner englischen Erstaufführung erreichte es den internationalen Durchbruch. Bis heute ist es eines der meistgespielten des Komponisten, denn es repräsentiert das Paradigma seiner Kammermusik: reiche melodische Erfindung, üppiger Klang, meisterliche Form, Volkstümlichkeit neben spätromantischem Pathos und tschechische Einflüsse, die sich in den Titeln der Mittelsätze niederschlagen.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
   Musikalische Lesung
   
     
   

Freitag, 23. Juni 2017, 19 Uhr

Foto: Harald Reusmann

Foto: Harald Reusmann

Jörg Mascherrek: Rezitator
Judith und Volker Niehusmann: Gitarre

„Noa Noa - oder das gemalte Paradies“
Eine musikalisch-literarische Reise

Bei seiner ersten Reise nach Tahiti (1891–1893) schreibt der französische Maler Paul Gauguin (1848–1903) ein schwärmerisches Tagebuch. Er gibt seinen romantischen Schriften den Titel „Noa Noa“ - „duftende Erde“. Der Maler versucht die Flucht aus der europäischen Zivilisation, wo ihm alles artifiziell und konventionell vorkommt, in eine erhoffte paradiesische Ursprünglichkeit der Südsee. Seine Gemälde aus dieser Zeit eröffnen der Kunst neue Wege. Sein Tagebuch gibt besondere Einblicke in Gauguins Illusionen vom „göttlich Primitiven“ und die feinen „Risse“ im paradiesischen Leben.„Als Gauguin in Tahiti eintraf, war er bewaffnet mit einer Flinte, einem Waldhorn, zwei Mandolinen und einer Gitarre,voller Illusionen über die Möglichkeiten des glücklich einfachen Lebens und voller Zuversicht ...“ (Bengt Danielsson)

Kompositionen für zwei Gitarren zu Gauguins Bildern aus Tahiti umrahmen die literarische Reise.

Rezitator Jörg Mascharrek arbeitet derzeit im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg. Die Qualität des Niehusmann Gitarren Duos belegen u.a. CD-Aufnahmen bei Naxos.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Schöne Aussichten – Paradiese und Utopien“ der Essener Kultureinrichtungen.

Eintritt: 10.- €

Residenzsaal

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 7. Juli 2017, 19 Uhr, Uraufführung

Foto: Hasti Molavian

Foto: Hasti Molavian

Matthias Geuting: Orgel
Evelin Degen: Flöte
Hasti Molavian: Mezzosopran
Juan Allende-Blin: Komponist

Musik für alle Sinne – Dialog zwischen den Epochen

Renaissance-Musik des späten 16. Jahrhunderts kontrastiert mit der Uraufführung einer Kantate nach einem Text des Lyrikers Paul Celan, komponiert von dem in Essen lebenden Musiker Juan Allende-Blin. Dieser gilt als wichtiger Komponist der Nachkriegs-Avantgarde. Darüber hinaus ist er Musikpublizist, Forscher, (Wieder-)Entdecker und Kurator von Konzerten.

Die Mezzosopranistin Hasti Molavian studierte zunächst Violine bevor sie sich dem Gesang widmete. Seit 2015 ist sie Ensemblemitglied am Theater Bielefeld.

Die Flötistin Evelin Degen ist Professorin für Querflöte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Als Mitglied des Türmchen Ensembles nahm sie mehrfach an den Wittener Tagen für neue Kammermusik und anderen Festivals für zeitgenössische Musik teil.

Organist und Improvisator Matthias Geuting hat einen Lehrauftrag für Musikwissenschaft an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Zusammen mit Hermann J. Busch ist er Herausgeber des „Lexikons der Orgel“ (2007).

Eine Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen

Eintritt: 20.- / 17.- €

Residenzsaal

     
 

 K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 8. September 2017, 19 Uhr

Foto: „Best of NRW“

Christopher Koppitz: Oboe
Federico Kurtz: Klarinette
Ujeong Kim: Fagott
Edwin Reinhard Rist: Flöte
Rosa Salomé Schell: Horn

Saubere Intonation, ein musikantischer Dialog und ein international geprägtes Musikverständnis zeichnen das Auris- Bläserquintett aus. Das Holzbläserquintett – das Horn zählt wegen seines Klanges ebenfalls zu dieser Kategorie – gründete sich 2013 aus Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Der Name „Auris“ des Bläser-Kammermusik-Ensembles kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gehörsinn“ oder „Zuhörer“. Alle Musiker des Ensembles – sie stammen aus Deutschland, Japan, Portugal, Spanien und den USA – haben zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und spielen weltweit in diversen Orchestern.

An diesem Abend sind u.a. die Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“, KV 621, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-91), „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel (1875-1937), das Quintett op. 56 No. 2 in g-Moll von Franz Danzi (1763-1826) und „Summer Music“, op. 31, von Samuel Barber (1910-81) zu hören.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung

Eintritt: 17.- € / 14

Residenzsaal

     
   A l t e  M u s i k
 J A Z Z
     
     
   

Freitag, 15. September 2017, 19 Uhr

Foto Lee Santana und Andreas Wahl

Improvisationen in der Alten Musik und im Jazz

Marthe Perl: Viola da Gamba
Antje Rux: Sopran
Lee Santana: Komposition, Vihuela, Citra
Andreas Wahl: Komposition, E-Gitarre

¿Donde son estas serranas?
- Mysterious Songs of Love and Beauty

Die Musik Spaniens im 16. Jahrhundert steht im Mittelpunkt dieses Abends mit anspruchsvollen Kompositionen des Vihuela-Virtuosen Enríquez de Valderrábano (ca. 1500 - ca. 1557), der sich durch einen sehr individuellen Stil auszeichnet, sowie des Komponisten und Gambisten Diego Ortiz (um 1510 - 1570). Letzterer bietet eine bemerkenswerte Quelle für die Renaissance-Ornamentik und die improvisierte Praxis.

Ausgehend von diesen Kompositionen werden der Lautenist und Komponist Lee Santana und der Jazz-Gitarrist Andreas Wahl für dieses Konzert eigene Werke komponieren. Inhaltlich knüpfen diese Kompositionen an den Vorlagen vergangener Epochen an, entwickeln diese aber weiter, so dass die Musik zu ungefähr gleichen Teilen aus alter Musik, Eigenkompositionen und Improvisation bestehen wird. Damit werden zugleich die Grenzen zwischen Alter Musik, Improvisation und Jazz transzendiert. Unterstützt vom Förderverein Schloß Borbeck e.V.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

     
   A l t e  M u s i k
     
     
   

Freitag, 22. September 2017, 19 Uhr

Foto: Marais Consort

Marais Consort

Hans-Georg Kramer: Italienische Renaissance-Diskantviole
Ingelore Schubert: Orgel

Adieu, adieu … Umbrüche

Vital, farbenfroh, meisterlich, ja als betörend schön, so wird die Musik des Marais Consort beschrieben. „Wir möchten unsere Freude an den kulturellen Schätzen von Renaissance und Barock zum Erlebnis werden lassen“, beschreiben die beiden Musiker selbst die Intention ihres Konzertierens. Dabei geht es ihnen um die starke Wirkung des Ursprünglichen. Verschiedene Quellen sind dabei immer wieder Basis für Experimente und neue Erkenntnisse.

Dazu gehört auch die Wahl der Instrumente: Verwendet werden Kopien von italienischen Instrumenten der Spätrenaissance, an diesem Abend eine italienische Diskant-Viole, die in enger Zusammenarbeit mit dem Geigenbauer Christian Brosse entstand, und die Klop-Orgel im Schloss. In ihrem Programm „Adieu, adieu … Umbrüche“ geht es um den musikalischen Abschied vom Mittelalter, die Zeit des Übergangs und die neuen Klänge der Renaissance.

Zu hören sind Werke u.a. von Guilleaume Dufay (1397-1474), Heinrich Isaac (um 1450-1517), Diego Ortiz (ca. 1510-1566), Andrea Gabrieli (ca. 1510-1586), Claudio Merulo (1533-1604) und Franciscus Sale (um 1540-1599).

Eintrit: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

 

 

 K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 17. November 2017, 19 Uhr

Foto: Tanir und Seibert

Tabea Seibert: Blockflöte
Ada Tanir: Klavier

Kammermusikalische Werke des Barock

Tabea Seibert, 1992 in Grevenbroich geboren, entdeckte mit 7 Jahren ihre Faszination für die Blockflöte. Seit 2012 studiert sie am Mozarteum in Salzburg mit den Schwerpunkten Konzertfach und Instrumentalpädagogik. Sie war u.a. bei den Tagen Alter Musik in Regensburg, den Meraner Musikwochen in Italien, dem Menuhin Festival in Gstaad und in der Kölner Philharmonie zu hören.

Am Klavier begleitet wird sie von Ada Tanir, einer gefragten Kammermusik-Partnerin und Solistin. Nach ihren Studien in den Fächern Klavier, Musikwissenschaft und Musiktheorie hat sie das Cembalo sowie die historische Aufführungspraxis für sich entdeckt. 2007 gewann sie den Hanns-Eisler-Preis für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik.

Zu hören sind Werke des Barock aus England, Frankreich, Deutschland und Österreich mit Kompositionen von Antonio Bertali (1605-1669), Arcangelo Corelli (1653-1713), Louis Couperin (1626-1661), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Matthew Locke (1621-1677), Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680) und Georg Philipp Telemann (1683-1767).

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH, der Stiftung Mercator und der Artur und Lieselotte Dumcke Stiftung.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
   WDR 3   A l t e  M u s i k  i n  NRW
     
     
   

Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr

Foto: alte Laute

„Die Alte musik ist die neue musik früherer Zeiten“

Seit nunmehr rund 60 Jahren engagiert sich der WDR 3 im Bereich Alte Musik, der die Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock umfasst. Vor allem die Künstler der historisch informierten Aufführungspraxis interpretieren Werke dieser Epochen mit gegenwärtigen Mitteln. Aus diesem Prozess ergeben sich immer wieder neue Sichtweisen auf vertraut geglaubte Kompositionen und ihre Interpretationen.

Im Schloß Borbeck bereichert das Kulturradio WDR 3 Alte Musik in NRW unter der Redaktion von Richard Lorber nunmehr im zwölften Jahr die Konzertreihe Alte Musik. Zu hören sind Meisterwerke und Raritäten, insbesondere aber auch mittelalterliche Klänge mit Musikern insbesondere der so genannten historisch interpretierten Aufführungspraxis und musikalische Grenzgänge.

Entdecken Sie das Frische und das Unerhörte vergangener Tage innerhalb der geschichtsträchtigen ehemaligen Residenz der Essener Fürstäbtissinnen. Das aktuelle Programm und seine Interpreten entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

Eine Kooperation mit WDR 3 Alte Musik in nRW.

Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal von Schloß Borbeck aufzeichnen und später im hörfunk senden.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

     
   Konzert zur Weihnachtszeit
     
     
   

Sonntag, 10. Dezember 2017, 19 Uhr

Foto: Engel

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule stimmen Profis und Laien im Schloß Borbeck auf die Weihnachtszeit ein.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.

Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.

Residenzsaal

     
   Sonderveranstaltungen
     
     
   

Termine:

19. März, 18 Uhr - 21. Mai, 18 Uhr - 3. September, 18 Uhr

Cardellino

Cardellino

Verein Begabtenförderung Musik Essen-Borbeck e.V.

Der „Distelfink“ (lat. Cardellino) leitet sich vom Untertitel eines Flötenkonzertes von Antonio Vivaldi ab. Der venezianische Komponist war u.a. für die musikalische Erziehung der Mädchen im „Ospedale della Pietà“, einem Waisenhaus in Venedig, zuständig. Diesem Vorbild fühlen sich Musikliebhaber und professionelle Musiker, die sich im Verein Cardellino zusammengeschlossen haben verpflichtet.

Die musikalische Leitung haben Andreas Krecher, Professor für Violine an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Johannes Krause, Mitglied der ersten Violinen bei den Stuttgarter Philharmonikern, und Tobias Hemminger, Solo-Piccolist der Sächsischen Bläserphilharmonie.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten

Residenzsaal

     
   M u s e  &  M e n ü
     
   

Freitag, 6. Oktober 2017, 19 Uhr

Foto: Anja Bilabel

Lauschsalon

Anja Bilabel: Sprecherin
Verena Volkmer: Harfe

„Mord auf Schloss Borbeck“

„Lord Arthur Saviles Verbrechen – Adel verpflichtet!“ von Oscar Wilde ist eine vergnügliche und unterhaltsame Krimigroteske.

Die Bühnenschauspielerin und Hörfunksprecherin Anja Bilabel, musikalisch umrahmt von der Konzertharfinistin Verena Volkmer, erzählt in dieser Krimi-Satire von dem irrwitzigen Versuch eines jungen Adligen, seinem Schicksal vorzubeugen. Gespickt mit subtilen Sidekicks auf die Gesellschaft fragt Oscar Wilde in dieser Satire an, welchen Zwängen und selbst gewählten Abhängigkeiten sich ein Mensch bereit ist, auszusetzen …

Eine vergnügliche und unterhaltsame Krimisatire über einen unaufgeklärten Mord im alten England und eine Studie über die „Pflicht“.

Veranstalter: Schloß Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss, Arena und Park.

Kartenreservierung und weitere Informationen zum Verein bei Franz Josef Gründges,
Tel. (0201) 68 38 09, Fax: (0201) 68 95 90 oder
per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de (bevorzugter Anmeldeweg)

Wegen der erfahrungsgemäß starken Nachfrage bitten wir um eine möglichst frühzeitige Anmeldung.

Zum Hauptmenü
   

Zum Hauptmenü