Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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 Öffnungszeiten:
 Di. - So., 14 - 18 Uhr, Mo. geschlossen
 Führungen nach Absprache 
 Tel: (0201) 88 44 219

  kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

 
   
R a u m i n s t a l l a t i o n

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Eröffnung am Samstag, 26.01.2013, 17 Uhr
Dauer: 26. Januar bis 21. April 2013

   


Martin Pfeifle

„Sava“

Rauminstallation

Ob Innen- oder Außenraum, Martin Pfeifle benutzt einfache, gängige Materialien: Stoffe, Folien, Spanplatten, Styropor, Neonröhren,usw. Mit diesen industriellen Massenerzeugnissen verweist der Künstler auf die Minimal Art der 60er Jahre. Ebenso wie seine Vorgänger setzt Pfeifle auf die Sichtbarkeit des Materials und verzichtet auf jede konventionelle Bedeutung. Dabei bringt er das Material wie die Konstruktion bis an die Grenzen zum Kippen und Bersten. „Es entsteht ein besonderer Moment des Innehaltens: Ein Zustand zwischen Stabilität und Zusammenbruch“, wie Gudrun Bott treffend beschreibt. Auch in der aktuellen Ausstellung widmet sich der Künstler ganz diesem Spannungsverhältnis, indem er die Grenzen des Raums und des Materials auslotet.

Ein Hauch Südostasien weht durch die Ausstellungsräume der Städtischen Galerie Schloß Borbeck. Martin Pfeifle hat grüne, viereckige Fahnen aus Hanoi mitgebracht und aufgehängt. Sie spannen sich im Zickzack von Wand zu Wand und durchkreuzen den Blick in die Tiefe. Ihre Form erinnert an buddhistische Gebetsfahnen, doch ohne jegliche sichtbare Symbolik. Einzig die Schatten, die sie an die Wände werfen, lassen Spirituelles erahnen. Der Gang unter diesen grünen Fahnen wirkt beruhigend, blickt man nach oben, so wähnt man sich geborgen wie unter einem Baldachin.

Martin Pfeifle studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und war Meisterschüler von Hubert Kiecol. Er erhielt zahlreiche Stipendien, wie das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium, Duisburg, und das StipendiumVilla Romana, Florenz. 2009 war er Förderpreisträger des Landes NRW.

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStiftung Essen.

Städtische Galerie Schloß Borbeck

 

    F o t o g r a f i e  /  S o u n d i n s t a l l a t i o n
     
   

 

Eröffnung am Samstag, 11.05.2013, 17 Uhr
Dauer: 11. Mai bis 7. Juli 2013

      

 

Elke Seeger
Fotografie - musikalisch-interaktive Installation

Das zentrale Thema von Elke Seegers Arbeiten ist die Reflexion über das Medium Fotografie. Die Künstlerin untersucht in mehreren Werkgruppen die Grenzen des Mediums zur Malerei, zur Grafik und zum Film, indem sie über die detaillierte Darstellung der Wirklichkeit abstrahierende Momente herausarbeitet. Visuelle Phänomene, die mit dem Auge oftmals so nicht wahrgenommen werden, spielen ebenso eine Rolle, wie installative Arbeiten, die mittels einer Videoaufprojektion in das still gestellte Bild einer Fotografie eingreifen und Bewegung erzeugen. Diese „Zeitbilder“ versuchen die Grenzen zwischen dem stillen und dem bewegten Bild zu öffnen. Durch die Kooperation der Fotografin mit KomponistInnen ergeben sich weitere cross-mediale Verknüpfungen von Bild, Ton, Raum und Zeit.

Für die Ausstellung in der Städtischen Galerie entsteht u.a. eine musikalische, interaktive Installation in Zusammenarbeit mit KomponistInnen der Folkwang Universität der Künste. Elke Seeger studierte an der Kunstakademie Düsseldorf freie Grafik sowie Fotografie an der Universität Essen bei Prof. Vilim Vasata und Prof. Inge Osswald. Von 1992 an ist sie als freie Fotografin tätig, drei Jahre später wird sie in die Deutsche Fotografische Akademie berufen. Seit 1999 ist Elke Seeger Hochschulprofessorin im Fachbereich Gestaltung an der Folkwang Universität der Künste. Viele ihrer Arbeiten befinden sich im öffentlichen Besitz, unter anderen in der Sammlung des Deutschen Bundestags.

www.elkeseeger.de

 

    R a u m i n s t a l l a t i o n
     
   

 

Eröffnung am Samstag, 13.07.2013, 17 Uhr
Dauer: 13. Juli bis 29. September 2013

      

 

Heike Weber
Rauminstallation

Das Besondere an Heike Webers künstlerischer Arbeit sind ihre raumgreifenden Zeichnungen. Sie entwickeln sich in Korrespodenz mit dem Raum. Dabei geht es der Künstlerin um Schwebezustände sowie um die Auflösung von fest gefügten Strukturen. Heike Weber möchte den Betrachter körperlich in ihre Bilder einbinden. Der „schwankende Boden“ hat für die Zeichnerin die Funktion, dem Betrachter seine Präsenz, sein Dasein bewusst zu machen. Ihre bevorzugten Untergründe sind eigens dafür vorbereitete Räume, die sie in ein dreidimensionales Blatt Papier verwandelt. Permanentmarker, Wäscheleinen, Nadeln sind einige der Materialien, mit denen die Künstlerin ihre Raumzeichnungen, bei der die weißen Flächen eine tragende Funktion haben, gestaltet. Für die Städtische Galerie wird eine große Zeichnung aus Aluminiumdraht erstellt sowie eine Bodenarbeit, die mit der Materialität der Zeichnung korrespondiert. Heike Weber wird vor Ort ihre Arbeit entwickeln, auf die Gegebenheiten des Raumes reagieren und sie so mit dem Ort verknüpfen.

Heike Weber hat an der FH Aachen und an der Glasgow School of Art studiert. Sie erhielt zahlreiche Arbeitsstipendien, unter anderen das des Kunstfonds in Bonn und das der Stiftung des Bundes Villa Casa Baldi. Seit den 90er Jahren stellt sie in Museen und Kunstvereinen im In- und Ausland aus.

www.heikeweber.net

Für die Unterstützung danken wir der Sparkasse Essen, der Firma Carl Prinz GmbH & Co. KG und der Firma Uzin Utz AG.

 

    M a l e r e i i n s t a l l a t i o n
     
   

 

Eröffnung am Samstag, 12.10.2013, 17 Uhr
Dauer: 12. Oktober bis 24. November 2013

    

Anne Berlit
Codes
Malereiinstallation

„Codes“ heißt die Werkgruppe, die Anne Berlit zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit ausstellt. Die länglichen Bildkörper erinnern an eben diese Codes, die wir von den Waren aus den Supermärkten kennen. Die Arbeiten bestehen aus einzelnen Elementen, die nebeneinander an die Wand montiert werden.

Die Seiten sind in unterschiedlichen Winkeln geknickt, dadurch entstehen zwischen den Elementen verschiedene Räumlichkeiten. Herrscht, von vorne gesehen, eine Farbe vor, so sieht der Betrachter beim Standortwechsel die farbigen Seiten, die den Bildraum in die Vertiefungen fortsetzen. Beim Abschreiten der Arbeiten scheinen sie sich in einem ständigen Veränderungsprozess zu befinden. Je nach Richtung ändern sich die Farben, sie erscheinen und verschwinden wieder, durch den unterschiedlichen Lichteinfall entstehen Farbabstrahlungen, die auf dem Nachbarelement sichtbar werden und sich immer wieder mit der dort vorhandenen Farbe mischen. Die Künstlerin thematisiert so Malerei als dreidimensionalen architektonischen Raum.

Anne Berlit studierte an der Kunstakademie Düsseldorf freie Grafik bei Franz Eggenschwiler und Bildhauerei bei David Rabinowitch. Sie realisierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum und erhielt 2007 den „Deutschen Fassadenpreis“, gemeinsam mit dem Architekten Frank Ahlbrecht.

www.anneberlit.de

Für die Unterstätzung danken wir der National-Bank Essen.

     
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