Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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 Öffnungszeiten:
 Di. - So., 14 - 18 Uhr, Mo. geschlossen
 Führungen nach Absprache 
 Tel: (0201) 88 44 219

  kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

 
   
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Eröffnung am Samstag, 21.01.2012, 17 Uhr
Ausstellung: 21. Januar bis 1. April 2012

          

 

Hans-Peter Webel

Purpurzier“

Skulpturen und Fotoarbeiten

Der Bildhauer Hans-Peter Webel hat an der Hamburger Kunstakademie bei Franz Eberhard Walter studiert und ist 1995 durch eine große Einzelausstellung im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, bekannt geworden. In den 90er Jahren entstehen Gipsplastiken, die mit der Assoziation an Bauschmuck und Stuckprofil spielen. Besonders fordert ihn dabei der Gegensatz heutiger, trister Fassaden zu historisierender Ornamentik heraus. Es entstehen zahlreiche plastische Eingriffe im Außenraum, die er ironisch „Anprobe“ nennt und fotografisch dokumentiert.

In seinen neuen Arbeiten treibt der Bildhauer sein Interesse an Schmuck und Ornament zum Äußersten, indem er neben Gipsplastiken, vor allem vergängliche Materialien, wie Blumen und Gemüse, zu skurrilen Gebilden an sich „anprobiert“. Der Künstler selbst wird zur Skulptur. Großformatige Selbstportraits dokumentieren den opulenten „Zierat“, der ein paar Tage später schon verwelkt und vertrocknet, seine Aura verlieren wird. Mit diesem Wissen, auch um die eigene Vergänglichkeit, experimentiert Hans-Peter Webel, wenn er, statt Gips, Stein oder Bronze, sich selbst zum Objekt macht und damit auch indirekt die Frage aufwirft, was vom bleibenden Wert ist.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Für die Unterstützung danken wir der Kulturstiftung Essen

   
     
   
 
  I n s t a l l a t i o n e n
   
   

Ausstellung: 17.02. - 19.02.2012, täglich von 9 - 21 Uhr

 

Christoph M. Loos
„Rosebud/Doppelgänger“ (Winter)


„Als Arbeit in situ versteht sich die Installation „Rosebud/Doppelgänger“ des in Bonn und Essen lebenden Bildhauers, Grafikers und Hans-Thuar-Preisträgers Christoph M. Loos. Dem Wechsel der Jahreszeiten und den Eigenschaften des Wassers ausgesetzt, ist sie über ein Jahr lang auf dem Seerosenteich im Park des Schlosses Borbeck zu sehen. Eine doppelt umrissene historische Ornamentstruktur - Assoziation an eine Rosenkelchstruktur ermöglichend - ist als Motivfragment auf zwei, auf dem Wasser schwimmende Blattholzbahnen gedruckt. Diese werden von im Teichgrund versenkten Druckstockstäben in der Bahn gehalten und von einem Kronleuchter illuminiert. In die Kronen eines Baumes gehängt, wirkt dieser Leuchter, der den repräsentativen Innenräumen des Schlosses entstammen könnte, im Dunkeln wie ein Irrlicht. Auch wenn sich diese Arbeit in den Außenraum erweitert, ist sie charakteristisch für Christoph M. Loos als Holzschneider. Von der Bildhauerei gelangte er zum Holzschnitt als einem tradierten Druckverfahren. Indem er die Eigenheiten und Verhältnisse künstlerisch neu erkundete, die dem Holzschnitt und seinem Werkstoff Holz zu eigen sind, entwickelte er jene, von Stämmen abgeschälten Blattholzbahnen, die nun als Druckträger bildhaft auf dem Wasser schwimmen. Sein künstlerisches Anliegen, ursprüngliche Bezüge wie die von Holz und Baumstamm, Druckträger und Druckstock neu zu rekonstruieren, beinhaltet auch die Rückführung von künstlerisch bearbeitetem Holz in sein natürliches Umfeld – wie bei dieser Arbeit.“

(Auszug aus der Vernissage-Rede von Dr. Beate Reese, Kunstmuseum Mülheim a.d.R.)

Im Rahmen des Jahreszeiten-Zyklus sind die Werke des Künstlers weiterhin noch vom 11. bis 13. Mai (Frühjahr) sowie vom 24. bis 26. August (Sommer) am Seerosenteich im Borbecker Schlosspark von 9 - 21 Uhr zu besichtigen.

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStifung Essen.

Installation auf dem Seerosenteich / Schlosspark

     
     
     
     M a l e r e i
     
   

Eröffnung am Samstag, 21.04.2012, 17 Uhr
Dauer: 21. April bis 17.Juni 2012

        

 

Thomas Kesseler

„Farbkraft“
Farbrauminstallation, Gemälde, Objekte

Farbe und Licht sind die Elemente, mit denen der Künstler und Architekt Thomas Kesseler Räume strukturiert und mit denen er jeden Raum, ob weltlich oder sakral, zu einem besonderen Erlebnis macht. Er benutzt reine Pigmente, die mit Leim, Kasein oder Wachs gebunden werden, um die ursprüngliche Leuchtkraft der Farbe zu erhalten.

In der Städtischen Galerie Schloß Borbeck zeigt er eine Auswahl von Arbeiten, die sich auf die räumlichen Gegebenheiten des Ausstellungsortes beziehen. Im Eingangsbereich der Galerie setzen großformatige, monochrome Bilder einen kraftvollen Farbauftakt. Ihr extremes Hochformat dient als Rahmen für weitere Gemälde, die an Faltenwürfe erinnern. Sie verweisen auf die Geschichte des Schlosses als Ort der Repräsentation, sowie auf Kesselers Studienzeit an der Kunstakademie Düsseldorf und somit auch auf die Kontinuität seiner farbigen Untersuchungen. Im Kabinett schafft Kesseler mit Schaukästen, in denen Mineralien, Skulpturen, Glasobjekte und ein Wunderkammerkasten zu sehen sind, eine Reminiszenz an höfische Kunstkammern. Die Besucher werden in der Ausstellung durch die Konfrontation mit reinen Pigmentaufträgen zurück zur Ursprungskraft der Farben geführt.

Für die Unterstützung danken wir der AllbauStiftung Essen.

     
     
     
     I n s t a l l a t i o n
     
   

Eröffnung am Samstag, 30.06., 17 Uhr
Dauer: 30. Juni bis 16. September 2012

  

 

Joanna Schulte

„Bis dass der Tod uns scheidet“
Fotografie, Video und Installation

Joanna Schulte studierte an der Fachhochschule Hannover und war Meisterschülerin von Prof. Ulrich Eller. Neben dem Tisa von der Schulenberg-Preis 2010, erhielt sie 2008 auch den
5. Marler-Video-Installationspreis.

Sie arbeitet vielgestaltig, unter anderem mit Mitteln der Fotografie, des Videos und der Installation zum Thema Erinnern, Gedenken, Liebe und Tod. Zu sehen ist ihre Fotoserie „Muttergedenken“, die Zeichen intimer Erinnerungskultur sichtbar macht: Scheinbar beiläufige Arrangements von Gegenständen in deren Zentrum die Fotografie der verstorbenen Mutter steht.

In der Ausstellung entwickelt Joanna Schulte ihre biografisch geprägte Herangehensweise weiter. Sie zeigt eine Fotoserie, in der sie Einblicke in Schlafzimmer zeigt. Im Focus dieser Arbeit steht das Ehebett als „unmodernes“ Relikt und Zeugnis einer Zweisamkeit.

Auch hier wählt die Künstlerin einen radikalen wie mythengeladenen Titel für die Arbeit: „Das Versprechen“. Sie erkundet in diesem „Still-Leben“ wie der verbliebene Partner mit der „leeren“ Seite umgeht. Neben den Fotoarbeiten wird eine Bodeninstallation entstehen, ein Teppich, der aus einem geknüpften Nachruf besteht. Eine Klangarbeit ergänzt den Themenkanon um Liebe und Tod.

     
     
     
     S k u l p u r e n  u n d  F o t o a r b e i t e n
     
   

Eröffnung am: Samstag, 29.09., 17 Uhr
Dauer: 29. September bis 18. November 2012

   

 

Johanna Schwarz

„Den Schafen gibt’s der Herr im Sein“
Video-Sound-Installation

Der Ausstellungsort selbst, welcher früher Stallungen enthielt, dient der Künstlerin Johanna Schwarz als Inspiration. Sie wird sich mit dem Thema Schafe und Menschen, Schafherden, „Menschenherden“, dem Mythos des Schäferberufes, dem Schaf und dem Schäfer in der Kunst und Kunstgeschichte auseinandersetzen. Das Schaf spielt im Oeuvre von Johanna Schwarz schon länger eine Rolle in Form einer Schafsmaske als Tarnung, mit der sie sich bereits in unterschiedlichen Projekten in Szene gesetzt hat. Ihre Arbeiten befassen sich auf einer sehr poetischen Ebene mit existenziellen Themen. In der Ausstellung wird das Glück und die Glückssuche thematisiert:

Wie findet man das vermeintlich „einfache Glück“ der Schafe? Selbstfindungstexte, geistliche Musik, Bruchstücke aus Esoterik-Ratgebern, Videocollagen, Objekte – ihre multimediale künstlerische Haltung verweist auf ihre Lehrmeister. Johanna Schwarz studierte bei Timm Ulrichs an der Kunstakademie Münster sowie bei Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderen das Wilhelm Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg.

     
     
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