Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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 Öffnungszeiten:
 Di. - So., 14 - 18 Uhr, Mo. geschlossen
 Führungen nach Absprache 
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  kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

   
   
 Z e i c h n u n g

 Galerie im Schloß Borbeck
 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst

 

  A r c h i v   2 0 0 8

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Wolfgang Pilz 1
Wolfgang Pilz 2
Wolfgang Pilz 3


W o l f g a n g  P i l z

„Wirklichkeit und Erinnerungen“
Bilder, Zeichnungen



Wolfgang Pilz künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen den Genres Zeichnung, Druckgrafik, großen Druckstöcken, die mit der Holzfräse bearbeitet worden sind und Holzobjekten.
Seine Themen sind Wahrnehmung und Realitäten. Als Motiv taucht zwar der Mensch in allen Arbeiten auf, es geht jedoch nicht um Abbildungen von Existierendem. Wolfgang Pilz Arbeiten durchlaufen mehrfache Überarbeitungsprozesse, bis sie als Motiv Eingang in seine Arbeiten finden.
So verströmen seine Gesichter eher Anonymität als Lebendigkeit, menschliche Körper, die in unterschiedlichen Interieurs in seinen Zeichnungen angeordnet sind, wirken wie stets wiederkehrende Staffagen.
Es sind die durch Wolfgang Pilz künstlerisch und künstlich geschaffenen Bildrealitäten, die latent beunruhigen und die Fragen aufwerfen nach dem Wahrheitsgehalt von „Bildern“, die durch die Medien täglich verbreitet werden.

20. Januar bis 24. Februar 2008

Eröffnung: Samstag, 19. Januar, 17 Uhr

     
   
 
 M a l e r e i  /  I n s t a l la t i o n
   
     
   
Edgar A. Eubel 1
Edgar A. Eubel 2
Edgar A. Eubel 3


E d g a r  A.  E u b e l
Zeichnung, Malerei, Objekte, Installation

„Dunkelfliegen und die Gärten verloren gegangener Pracht“

Edgar A. Eubels Arbeit besteht aus Zeichnungen, Bildern und Objekten. Mit verschiedenen und doch verwandten Mitteln kommt er zu ganz eigenen künstlerischen Ergebnissen. In einer Welt der chaotischen Unüberschaubarkeit schafft er Ordnung nach seinen Prinzipien.
In vielen seiner Arbeiten finden sich menschliche oder organische Formen, die, zusammen mit freien Kunstformen, ein visionäres Zusammenspiel ergeben. Für die Galerie im Schloß Borbeck wird eine neue raumbezogene Installation mit Objekten entstehen, die eine Erweiterung der Arbeit „Unter der Decke“ (2005) darstellt. Zu dieser Installation schrieb Martin Gesing „Das von Edgar A. Eubel verwendete Material ist so genannte Pulpe, eine Art Pappmaché, deren unförmige Konsistenz mit Hilfe des Maschendrahtes in organische Formen gebracht wurde. Die Maschen des Drahtes haben ihre kräftigen Spuren im Material hinterlassen, der Trocknungsprozess verleiht dem vormaligen Papierbrei dann endgültigen Halt und auch eine gewisse Sprödigkeit. So ist es ihm möglich, alle erdenklichen Formen zu erstellen, die nun als groteske, skurille, figurative Welt die Decke bevölkern.“
(Katalog Eubel, 2005)

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, unterstützt durch das KUNST-ARCHIV PETER KERSCHGENS.

9. März bis 4. Mai 2008

Eröffnung: Samstag, 08. März, 17 Uhr

 

     
   
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   O b j e k t e
   
   
   
Cornelia Griess 1
Cornelia Griess 2
Cornelia Griess 3


C o r n e l i a  G r i e s s
Keramische Objekte und Installationen

Cornelia Griess beschreitet in ihren Objekten Wege, mit denen sie abseits traditioneller Zuordnungen zu hochästhetischen Ergebnissen kommt: ihre aus Ton oder Porzellan geformten Objekte erinnern an Naturgebilde, die an geborstenes Holz oder auch an altes Papier erinnern, das der Vergänglichkeit preisgegeben ist. Darüber hinaus sind farbig glasierte Wandskulpturen und Bodeninstallationen entstanden, die die innovative künstlerische Handschrift auf subtile Art spüren lassen.
„Ausgehend vom erlernten Handwerk der Keramikerin hat sich meine Arbeit vom Gefäß hin zum Objekt entwickelt. Für mich ist es eine ständige Herausforderung, die Materialbeschaffenheit des Tons und Porzellans auszuloten, um neue Ausdrucksformen zu finden auf der Suche nach Schönheit in der Verweigerung von Gewohntem.“
(C. Griess)

18. Mai bis 27. Juli 2008

Eröffnung: Samstag, 17. März, 17 Uhr

     
   
     M a l e r e i  / S k l u p t u r
     
   
   
Eckhard Froeschlin 1
Eckhard Froeschlin 2
Eckhard Froeschlin 3
Eckhard Froeschlin 4


E c k h a r d  F r o e s c h l i n
Pastellmontagen und Malskulpturen

Eckhard Froeschlins Werke stehen im Schnittpunkt existenzieller Themen der Menschheitsgeschichte, die er in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen bearbeitet. Eine immer wiederkehrende Metapher ist das Boot, das bildhaft die Überfahrt in eine andere Welt wie auch das Ringen mit den Elementen und mit sich selbst kennzeichnet.
Seit über zwanzig Jahren arbeitet Eckhard Froeschlin mit Pastell und Messer. In den Pastellmontagen entstehen bei voller Ausnutzung der weichen malerischen Tiefen des Pastells graphische Härten durch lineare Formen des Papierschnitts. Seine bemalten Aluminiumfiguren bewegen sich an der Grenze zwischen Skulptur und Malerei. Das Motiv, meist eine menschliche Figur, wird geschnitten, in den Raum gebogen und weiter übermalt. Diese Malskulpturen der letzten drei Jahre werden erstmals als Ausstellungsschwerpunkt gezeigt.
Zur Eröffnung spricht Susanne Buckesfeld M.A., Wuppertal.

24. August bis 5. Oktober 2008

Eröffnung: Samstag, 23. August, 17 Uhr

     
   
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 F o t o g r a f i e
   
   
   

Jessica Backhaus 1
Jessica Backhaus 2

 

J e s s i c a  B a c k h a u s
„Jesus and the Cherries“ und „What still remains“
Fotografie

Die in New York lebende Fotografin Jessica Backhaus hat seit 2001 begonnen, die Bewohner des kleinen Orts Netno in Westpommern zu fotografieren, die sie seit ihren ersten Besuchen 1995 dort kennengelernt hat. Mit „Jesus and the Cherries“ ist es ihr gelungen, authentische Interieurs sowie Porträts der Bewohner festzuhalten, die von ursprünglichen, stark von Taditionen beeinflußten Lebensumständen zeugen. Die Bilder sprechen jedoch auch gleichzeitig von Abschied, vom
Eindringen einer modernen Welt durch die zunehmende Öffnung nach Westen, in der alte Wertigkeiten gegen neue ausgetauscht werden.
„Diese verborgene Spannung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Schönheit und Vergänglichkeit macht die Qualität von Jesus and the Cherries aus.“ (Stephan Schmidt-Wulfen, 2005)
Jessica Backhaus neue Fotoreihe „What still Remains“ resultiert aus ihrem starken Interesse an Dingen, die niemand mehr beachtet: Übriggebliebenes, Weggeworfenes, Vergessenes, aus denen Präsenz und Abwesenheit sprechen. Trotz einer gewissen Melancholie, die diese „Stillleben“ ausdrücken, entdeckt Jessica Backhaus darin einen hohen Grad an Schönheit. Auch in dieser Reihe geht es darum, mit der Kamera Veränderungsprozesse sichtbar zu machen. „What still Remains“ wird mit dieser Ausstellung erstmals in Deutschland präsentiert.

Im Verlag Kehrer, Heidelberg, ist 2005 ein umfangreicher Fotoband zu „Jesus and the Cherries“ erschienen, zur Ausstellung erscheint im selben Verlag der Band „What still Remains“.

Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann.

Jessica Backhaus 3
Jessica Backhaus 4

 

19. Oktober bis 30. November 2008

Eröffnung: Samstag, 18. Oktober, 17 Uhr

 

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