Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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 Öffnungszeiten:
  Di. - So., 14 - 18 Uhr,
  Mo. geschlossen
  Führungen nach Absprache 
  Tel: (0201) 88 44 219

  kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

 
   
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Eröffnung am Samstag, 25.01.2014, 17 Uhr
Dauer: 25. Januar bis 9. März 2014

Volker Saul
"Raummalerei und Bildzeichen"

Volker Sauls künstlerischer Ausgangspunkt ist die Zeichnung. Aus diesem zeichnerischen Fundus bezieht er seine Formen. Er zerlegt sie und fügt sie neu zusammen.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie bezieht sich auf die Heraldik, die Volker Saul, inspiriert durch die Geschichte des Schlosses, als Farben- und Formenfundus gewählt hat. Allerdings vermeidet der Künstler die direkte Wiedererkennung, vielmehr fordert er das Assoziationspotenzial des Betrachters heraus.
Volker Saul arbeitet mit modularen Bildzeichen, die er ausAluminiumblechen mit Laser-Schneidemaschinen herausschneidet und auf zeichenhaft, bemalte Wandflächen montiert.
So entsteht ein vibrierendes Spannungsverhältnis zwischen den manchmal amorphen, manchmal grafischen Konturen und der dominanten, kraftvollen Monochromie der gewählten Farben.

Volker Saul studierte freie Grafik und Malerei an der Fachhochschule für Kunst Köln, er erhielt mehrere Stipendien und den Euregio Kunstpreis Kleve sowie das „Günther-Peill Stipendium des Leopold Hoesch Museum Düren".

www.volkersaul.de

 

     
     Ma l e r e i - I n s t a l l a t i o n
   

 

Eröffnung am Samstag, 22.03.14, 17 Uhr
Dauer: 22. März bis 25. Mai 2014

Raymund Kaiser
"Gegenlicht"

Die Farbmalerei thematisiert die Grundbedingungen von Malerei, Farbe und Licht. Raymund Kaisers Arbeiten zeigen diese mit dem Kontrast zwischen glänzendem und mattem Farbauftrag. Die Reflektionen der glänzenden Partien beziehen den Umraum durch Spiegelungen ins Bild ein und variieren die Wahrnehmung der Farberscheinungen, die von den matten Partien wieder auf die Ebene der Stofflichkeit von Farbe zurückgeholt werden. So ensteht in einem Gemälde ein Dialog zwischen den wichtigsten Parametern der Farbmalerei: „Colour and Paint“ - Farberscheinung und Farbmaterialität.

In der Ausstellung „Gegenlicht“ zeigt der Künstler eine Rauminstallation mit Spiegelkartons, die mit Silberlackmarkern bemalt werden. Es ist eine mehrteilige Arbeit, die in einer Rasterformation an die Wand gebracht wird. Durch die Spiegelungen auf dem Silberkarton und den Gemälden entstehen vielfältige Überlagerungen von Malerei und Raum, die sich mit jedem Standortwechsel verändern und unsere Wahrnehmung auf die Probe stellen.

Raymund Kaiser hat an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln studiert und war Meisterschüler von Franz Dank. Einige Ausstellungsstationen waren: Japanisches Kulturinstitut Köln, Kunstverein Bochum, Verein für aktuelle Kunst Oberhausen, Mies van der Rohe Haus Berlin.

www.raymundkaiser.de

Hinweis: Die Galerie ist an den Osterfeiertagen geschlossen...

 

     
     M a l e r e i
   

 

Eröffnung am Samstag, 07.06.14, 17 Uhr
Dauer: 7. Juni bis 24. August 2014

Rebecca Michaelis

Rebecca Michaelis benutzt in ihrer Malerei einfache Grundformen, die in allen Kulturen zu finden sind: Kreise, Dreiecke, Ellipsen, Rauten. Diese Beschränkung auf geometrische Formen erinnert sowohl an die Abstraktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts als auch an die amerikanische Pattern Bewegung. Ihre Vertreter, wie Robert Kushner, Tony Robbin oder Miriam Shapiro, arbeiteten Anfang der 70er Jahre mit dekorativen und stark farbigen Mustern als Reaktion auf die Strenge der Minimal Art.

Dem Prinzip des all-overs folgend, schichtet und ordnet Rebecca Michaelis Ornamente, Muster und Raster über- und nebeneinander. Die strengen Strukturen werden durch Übermalungen und Überlagerungen durchbrochen. Die Farbe wird mit allen ihren bildnerischen Möglichkeiten ausgelotet: Sie wird lasierend und deckend aufgetragen. Es werden matte gegen glänzende, opake auf transluzierende Flächen gesetzt, alles was die Materialeigenschaften der Farbe möglich machen. Schicht für Schicht dringt der Betrachter tiefer in die Bilder ein und versucht den Malprozess zu entschlüsseln.

Rebecca Michaelis studierte Kunst an der Universität der Künste Berlin und am Hunter College New York. Sie ist Meisterschülerin von Frank Badur. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderen das DAAD Stipendium New York City. Zur Zeit arbeitet sie als Vertretungsprofessorin an der HfBK Dresden.

www.rebeccamichaelis.de

Hinweis: Die Galerie ist an die Pfingsfeiertagen geschlossen.

 

     
     P r o j e k t i o n
   

 

Eröffnung am Samstag, 20.09.14, 17 Uhr
Dauer: 20. September bis 16. November 2014

Special Event: 24.10. - 31.10.
Nikola Dicke projiziert bei Anbruch der Dunkelheit
ihre Arbeit „Hermelin und Rosenkranz“ auf das Schloß Borbeck

  

Nikola Dicke
„Hermelin und Rosenkranz“

Bewegte Licht-Zeichnung auf Schloß Borbeck

Nikola Dicke ist in erster Linie Zeichnerin, jedoch eine, die ihre Zeichnungen als temporäre Intervention im öffentlichen Raum betreibt. So war sie zwischen 2011 und 2013 im Rahmen ihres Stipendiums „DA-Kunsthaus Kloster Gravenhorst“ mit ihrem fahrenden Atelier, dem „Graffiti-Mobil“, unterwegs, um ihre Arbeiten als Umrisszeichnungen an Hauswände, in Treppenhäusern und auf Dächer zu projizieren.

„Trotz des sehr komplexen seriellen Konzeptes, enstehen ihre Zeichnungen sehr frei und assoziativ auf selbst erstellten, zerbrechlichen und leicht verwischbaren Grund aus Glas und Ruß. Die daraus später entstehenden projizierten Lichtzeichnungen transportieren diese Leichtigkeit ohne Verlust in das große Format, was sie trotz ihrer formalen Größe ohne monumentales Pathos erscheinen lässt.“ So Michael Staab anlässlich der Lichtprojektion auf das Felix-Nussbaum Haus in Osnabrück.

Die Fassade des Schlosses Borbeck dient der Künstlerin als Projektionsfläche für Geschichte und Erinnerung. Sie ranken sich um die glanzvolle Herrschaft der mächtigen Frauen, den FürstÄbtissinnen des Stifts Essen, deren Residenz das Schloss Jahrhunderte lang war. Dabei geht Nikola Dicke auf die Architektur und Atmosphäre des Gebäudes ein und versucht, jenseits des Abbildhaften, den Geist des Ortes einzufangen.

www.nikoladicke.de

Die Lichtprojektion „Hermelin und Rosenkranz" wurde ermöglicht durch die G.D. Baedecker Stiftung Essen.

 

     
     
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