Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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 Öffnungszeiten:
  Di. - So., 14 - 18 Uhr,
  Mo. geschlossen
  Führungen nach Absprache 
  Tel: (0201) 88 44 219

  kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de

 
   
  B i l d h a u e r e i

  A r c h i v  2 0 1 5

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Eröffnung am Samstag, 17.01.2015, 17 Uhr
Dauer: 17. Januar bis 15. März 2015

     

 

Nikola Ukic
Blow up (Findlinge)

Der Düsseldorfer Künstler Nikola Ukic arbeitet als Bildhauer mit ungewöhnlichen Materialien: Polyurethan und Folien, die mit Fotografien bedruckt sind. Sein künstlerischer Ansatz liegt in dieser Zusammenführung von Skulptur, Fotografie und Performanz. Er hat ein besonderes technisches Verfahren entwickelt, das seine Skulpturen einmalig macht und deren Entstehung beim Betrachten Rätsel aufgibt. Polyurethan ist ein Kunststoff, der sich beim Anmischen stark ausdehnt und mit körperlichem Einsatz in Form gebracht werden muss. Da er schnell aushärtet und der Künstler nicht viel Zeit hat, das sich ausdehnende Material in seine Formvorstellung zu lenken, muss die Formungsphase schnell und sicher vonstattengehen. Die Folien werden vor der Verarbeitung mit von ihm entwickelten Computergrafiken bedruckt. So dienen ihm beispielsweise Skulpturen der klassischen Moderne als fotografisches Motiv.

Nikola Ukic studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold und an der Akademie der schönen Künste, Universität Zagreb. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, so zuletzt den Sonderpreis der XI Triennale der kroatischen Skulptur.

Wir danken der Allbaustiftung, der Fa. Niggemeier Bildproduktion, der Fa. Voss-Chemie,
der Essener Immobilienwirtschaft sowie dem Maschinenhaus Essen für ihre Unterstützung der Ausstellung.

www.nikola-ukic.com

     
     
      B i l d h a u e r e i
     
   

Eröffnung am Samstag, 28.03.2015, 17 Uhr
Dauer: 28. März bis 24. Mai 2015


Klaus Schmitt

17 zu 7

Für Klaus Schmitt ist die Interaktion zwischen Körper und Raum Ausgangspunkt seiner Arbeiten. Den Künstler interessiert die Auslotung des Raums innerhalb seiner gegebenen Grenzen. Der Bildhauer definiert Räume, bebaut und verbaut sie. Die Bewegungsgewohnheiten werden durchkreuzt, man muss andere Wege gehen, den Raum neu erfahren und ihn umdenken. Schmitts Arbeiten zeichnen Reduktion und Klarheit aus. Seine Konstruktionen sind nachvollziehbar, nichts bleibt verborgen.

„Ich begreife Skulptur als Raumkörper, der durch seine relativ festgelegte Grenze definiert ist. Skulptur kann in diesem Sinne selbst leer sein, ein immaterielles Nichts innerhalb einer membranartigen Hülle, kein massiver Körper, sondern temporäre Interaktion mit dem Raum. Skulptur als umgestülpter Behälter der Leere schafft Inhalt.“ (Zitat, Katalog: „Early Bird“, 2010)

Klaus Schmitt studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Günther Ücker, dessen Meisterschüler er wurde. Reiseund Arbeitsstipendien führten ihn nach New York und Italien. Zuletzt waren seine Arbeiten im Museum Liner in Appenzell, Schweiz, zu sehen. Klaus Schmitt lebt und arbeitet in Mönchengladbach.

www.klausschmittart.de

     
     
      R a u m-  u n d  L i c h t i n s t a l l t i o n
     
   

Eröffnung am Samstag, 06.06.2015, 17 Uhr
Dauer: 6. Juni bis Baubeginn


Paul Schwer

Raum- und Lichtinstallation

Die besondere Situation des bevorstehenden Umbaus der Städtischen Galerie Schloß Borbeck bietet dem Künstler Paul Schwer die Möglichkeit einer radikalen Intervention: Wände können durchbrochen oder verändert werden, so dass die Installation über die Grenzen des bestehenden Ausstellungsraums hinausweist. Paul Schwer macht seine Eingriffe mit alltäglichen Materialien. Leicht wie Linien schweben seine Konstruktionen aus Neonröhren, Kabeln und Dachlatten durch den Raum, durchmessen ihn und führen die BesucherInnen durch das Chaos von Steckern, Kabeln, bemalten Glasscheiben und Folien. Die Konstruktionen wirken fragil, mit Kabelbindern und Schrauben provisorisch in den Raum integriert. Die farbigen Neonröhren, Glasscheiben und „Boozi“, Skulpturen aus dem Kunststoff PET-G, reflektieren das farbige Licht und bringen so Malerei als Energie in den Raum.

Paul Schwer studierte Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und parallel Medizin in Strasbourg. Als Kinder- und Jugendpsychiater entwickelte er am Uni-Klinikum Essen das interdisziplinäre Kunstprojekt UNART. Der Meisterschüler von Erwin Heerich erhielt zahlreiche Preise, seine Werke sind auf internationalen Ausstellungen vertreten.

www.paulschwer.de


Einladung zum Künstlergespräch

am Freitag, 21. August um 18 Uhr in der Städtischen Galerie Schloß Borbeck

Paul Schwer im Gespräch mit Dr.Christoph Schrei
er

     
     
      V I D E O K O N Z E R T
     
   

Freitag, 25. September, 19 Uhr


Annebarbe Kau
„Videolieder“

Ulrike Brand: Cello
Christine Paté: Akkordeon

Videolieder ist Teil des diesjährigen Jahresthemas der Essener Kultureinrichtungen:
„Gegen den Strom-Originale-Exzentriker-Nonkonformisten“

„Videolieder“ ist ein spartenübergreifendes Projekt mit der Kölner Video- und Installationskünstlerin Annebarbe Kau und den Berliner Musikerinnen Ulrike Brand und Christine Paté. Im Prozess ihrer medialen Auseinandersetzung verzichtet die Künstlerin auf eine technische Vertonung ihrer Videoarbeiten: Der Ton wird von Musikerinnen während der Aufführung improvisiert. Der zeitgenössische japanische Komponist Toshio Hosokawa, für den ein Ton mehr ist als nur ein Teil des Ganzen, inspirierte sie zur Videoarbeit „In die Tiefe der Zeit“. In ihr wird eine scheinbar unendliche Autofahrt von einer alltäglichen zu einer meditativen Erfahrung. An diesem Abend kann man sowohl die Musikimprovisation zum Video hören als auch die Videoarbeit zur bereits bestehenden Komposition sehen - sozusagen ein synästhetisches Erlebnis.

Annebarbe Kau studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Nam June Paik. Ihre Videoarbeiten sind in internationalen Sammlungen vertreten.

www.annebarbekau.de

Residenzsaal Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

     
     
     
     
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